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fx§

Schniggenfahrer

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1

Freitag, 11. Juli 2014, 01:11

Boykott

Also wissense, also wissense nee! Da wird ein Hansetag ausgerufen, weil Scarborough Piraten unterstützt. Ich, Eldermannkandidat, bin grad in der Stadt und denk mir: "Ach geh mal zur Sitzung, es kost dich ja nix, bist ja kein Eldermann, noch nicht."
Boykott ist vorgeschlagen. "Nun" denk ich mir, "Piraten unterstützen ist sicherlich ein verwerfliches Tun, stimmste mal dafür."
Und am Ende ist der Boykott beschlossen. Mit 20 zu 18 Stimmen. Waren also doch meine beiden Stimmen ausschlaggebend. Eiligst les ich die TippSammlung, dass ich weiß, ob das für mich Folgen hat. Aha, ich könnte aufgefordert werden, ein Boykott-Schiff zu stellen. Der TippSammlung sei höchster Dank: Ich muss nicht voll bewaffnen oder gar voll bemannen! Und es sei auch ganz einfach, der Forderung nachzukommen, aber für das Ansehen schädlich, wenn nicht.
(Neulich mal, in einem anderen Spiel, bin ich einer solchen Aufforderung nicht gefolgt, weil ich gar nicht wusste, was von mir erwartet wird.)
Und, natürlich, trifft's mich. "Immer auf die kleinen Doofen, die nur EINE Mutter haben!" wie seinerzeit mein alter Lehrer zu sagen pflegte. Aber, da ich nun wusste, was zu tun ist, hin! Kontor hab ich da nicht, Gildenmitglied bin ich nicht, aber da die TippSammlung sagt, es sei ganz einfach, wird das wohl auch so sein. Wie kann ich einem öffentlichen Konvoi beitreten? Bleibt mir ja nur der Button, mit dem ich ein Schiff sonst in einen privaten Konvoi aufnehme. Ja, Pustekuchen, gleich zwei öffentliche Konvois sind im Angebot. Aber schrieb nicht die TippSammlung, ich solle mich einem öffentlichen Konvoi nach der zu boykottierenden Stadt anschließen? Gedacht, getan. Nix weiter?
Zuerst einmal bin ich überrascht: Die boykottierte Stadt ist rot, wie wenn ich dort kein Schiff hätte, aber ich kann trotzdem in die Stadt und nach meinem Boykott-Schiff gucken. Kein Grund, mich zu ärgern. Also wende ich mich anderen Aufgaben zu.
In Ripen wird meinem Kampf-Konvoi eine Patrouille angeboten. Ich nehme an und prompt werde ich nach Scarborough geschickt. "Nun" denke ich mir, "ich handle ja nicht einerseits. und andererseits muss ich ja hinein, um die Patrouille fortzusetzen." Außerdem sehe ich ein weißes Schiff frisch, fromm, fröhlich, frei in die Stadt segeln. Ohne dass ich und mein Boykott-Kollege aufgefordert werden, es aufzubringen.
Schon glaubte ich, meine spitzfindige Auslegung werde geteilt, weil's ein paar Tage dauerte. Nun aber habe ich tatsächlich die Anklage an der Backe, ich hätte den Boykott gebrochen.
Das ist infam, was immer dieser Ausdruck sagen mag! Und unfair! Und am Ende wird mir noch einer sagen: "Selber schuld! Steht doch in der TippSammlung, dass man sich als Eldermann mit drastischen Strafen zurück halten sollte!"
Aber aua, Mann oder Frau, ich war doch noch gar nicht Eldermann!
Da machste nix gegen, oder?

JenZor

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2

Freitag, 11. Juli 2014, 11:09

Hi und willkommen auch von mir im Forum,

Wie in der Tippsammlung zu lesen ist und du schon festgestellt hast: Der Lerneffekt der Städte ist gleich null, egal wie hart die Strafe ausfällt.
Also immer schön gegen Boykott und Blockade stimmen.

1) Dein Schiff muss dem öffentlichen Konvoi in der Stadt beitreten, die komischerweise auch in eben diese ablegt. So kann man recht schnell erkennen welchen Konvoi man beizutreten hat.
2) Es gibt wimre einen Unterschied zw. Blockade und Boykott. Während Blockade jegliches Anlegen und betreten der Stadt verbietet ist ein Boykott lediglich ein Handelsembargo, sprich keine Waren an die Stadt zu liefern. Per Kontorverwalter lässt sich das aber doch recht gut umgehen. Zumindest hat der (scheinbar) nicht die Einschränkung, dass seine Transaktionen verboten sind.
3) Deine bevorstehende Klage versuchen abzuwenden indem du im Badehaus deiner Ratsmitglieder bestichst. Mit 2 Stimmen auf deiner Seite sollte der Drops gelutscht sein und dir wird nichts passieren. Ansonsten die Strafe Bezahlen und gut ist. Sobald du die Hanse unter deiner Versorgung stellst, gewinnst du eh massig an Ansehen, da stört so eine Anklage nicht weiter.


Viel Spaß weiterhin und das nächste Mal dem Bürgermeister des Piratenstadt nicht gleich einen Boykott aufheimsen. Manchmal ist es auch ganz fruchtbar mit dem Finger böse zu wedeln und ihn ohne Eis ins Bett zu schicken!


Grüße

J
Ehrenvolle Grüße und stets eine Hand breit Wasser unterm Kiel.

gez. JenZor


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"Kapitalismus bedeutet, dass jeder reich werden darf, es aber längst nicht jeder werden kann! Das in etwa so wie Lotto. Da kann auch jeder gewinnen und reich werden, aber doch nicht alle!" (Volker Pispers)

fx§

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3

Freitag, 11. Juli 2014, 11:30

Und ich muss mir selbst widersprechen, glaube ich. :O
Als ich gesehen hatte, dass weiße Schiffe in die boykottierte Stadt fuhren, habe ich nämlich neugierigerweise :O auf die Hafeneinrichtung :O :O geklickt. Ich wollte nur wissen, ob die Stadt Mangel leidet, ich wollte nicht handeln. Das habe ich daher selbst nicht richtig wahrgenommen :O , daher in meinem ersten Post zu diesem Thema glatt vergessen :O zu erwähnen.

Also folgere ich: 1. Um meine Neugier zu befriedigen, hätte ich in der Markthalle nachsehen sollen.
2. Das Anklicken der Hafenanlagen kommt einer Absichtserklärung zu handeln gleich.
3. Womöglich wär mir mit Markthalle und Patrouille nix passiert.

Kann dem jemand zustimmen? ?(

fx§

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4

Samstag, 12. Juli 2014, 00:43

Der zweite Patrouillen-Auftrag führte mich von London direkt nach Edinburgh. :] Da kam ich gar nicht in Versuchung, in der boykottierten Stadt herumzuklicken.
Übrigens führte die Anklage zur Verurteilung und kostete mich mehr als ein Drittel vom Unternehmenswert. Sofort habe ich in allen Städten, wo ich Kontore habe, alle Waren verkauft, wo wenigstens kleinen Gewinn einbrachten und nur noch Waren zu niedrigem Preis eingekauft. Zum Glück mindern die Waren bei Ankauf den Vermögenswert, schlagen aber anschließend anscheinend nicht auf den Unternehmenswert durch, so dass der gnadenlose Verkauf von ohnehin nutzlos gehorteten Waren mich rasch in die Lage versetzte, die Strafe zu begleichen. War aber auch höchste Zeit, denn am nächsten Tag kam die Wochenabrechnung und brachte mich wieder heftig in die Miesen. :( Das hatte ich bald im Griff. :]
Also nahm ich einen dritten Patrouillen-Auftrag an, der mich tatsächlich wieder in die boykottierte Stadt führte. Dieses Mal vermied ich natürlich, einen der Hafenkräne anzuklicken, wartete nur die Patrouillen-Meldung ab und ab nach Kassel, äh, Edinburgh.
Oh nein, doch wieder eine Anklage! :(
Jetzt kann ich aufgeben, jetzt bin ich ruiniert. :(
Denn noch nie habe ich gehört, dass in einem vergleichbaren Verfahren jemand Gelegenheit erhalten hätte, seine Unschuld zu beteuern. :(
Weswegen es natürlich auch gar keinen Sinn macht, in das Gerichtsgebäude zu rennen, um mein Recht auf Anhörung zu fordern. :(
Also bleibt mir nur, in der ganzen Hanse nach einem gewieften Rechtsbeistand zu suchen. Den gibt es aber nicht.

Mit Hilfe dieses Rechtsbeistands erlangte ich ein Wiederaufnahmeverfahren (Fachbegriff: Revision oder SaveLoad). :] Nun kann ich mich rehabilitieren.
Natürlich ist das Gespräch mit meinem Beistand streng geheim und darf ich gar nicht verraten, dass er sagte:
"Schau mal auf den Seekartenausschnitt! Wie sind die Städte symbolisiert?" - "Mit blauen oder roten Rauten."
"Was bedeuten diese?" - Blaue Rauten bezeichnen die Städte, in denen ich ein Kontor habe, die ich daher jederzeit betreten kann. Rote Rauten bezeichnen die Städte, in denen ich kein Kontor habe, die ich daher nicht betreten kann. Das gilt sogar für eine Niederlassung."
"Was hier aber nichts zur Sache tut. Was bedeuten die weißen Punkte?" - "Die Rauten sind punktiert, wenn eins meiner Schiffe in der Stadt ist. Wenn eine rote Raute punktiert ist, kann ich diese Stadt betreten, obwohl ich dort kein Kontor habe. Natürlich nur, solange mein Schiff in der Stadt ist."
"Was hier auch wieder nichts zur Sache tut. Welches Symbol zeigte die boykottierte Stadt, als dein Patrouillen-Konvoi dort war?" - "Rot."
"Jaja, aber mit oder ohne Punkt?" - "Ohne. [grübel, grübel]. Ach jetzt versteh ich: Trotz Konvoi in der Stadt blieb die Stadt "nicht betretbar"!"
"Jaja, komm auf den Punkt!" - "Ach, ich darf die Stadt nicht betreten, ich muss den Patrouillen-Konvoi aus anderer Karte starten. Aber was wäre denn, wenn ich einen Kontorsverwalter in der Stadt hätte? So lange ich die Stadt nicht betrete, kann er kaufen und verkaufen, wie er will, richtig?"
"Das wäre logisch." - "Aber wenn ich ihm eine geänderte Handlungsanweisung geben möchte?"
"Das wäre ein anderer Fall. Du wirst nicht erwarten, dass ich dir für das kümmerliche Freundschaftshonorar eine allgemeine Rechtsberatung gebe."

Nun harre ich der Dinge. Falls Ihr nie wieder von mir hört, bin ich gewiss ruiniert und hat mein Rechtsbeistand auch nichts genützt.
(Ich sag das nur, dass nicht jemand wähnt, es sei etwas zu erben!)
Stichtag ist der 18.Mai. Falls ich ruiniert bin, kann ich nur hoffen, dass der 13.Juli vorher stattfindet. ;)
(damit ich noch erfahre, ob unsere DFB-Auswahl den Titel errang)

Vineta

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5

Samstag, 12. Juli 2014, 12:25

Nachtschicht mit P2 ;-(

Hallo fx5,

ich habe den Eindruck, Deine Nachtschichten bekommen Dir nicht, das menschliche Konzentrationsvermögen hat Grenzen.
Die Festplatten sind heute so groß, dass es auf ein paar Savefiles mehr oder weniger nicht ankommt, es ist immer sinnvoll vor Aktionen die schiefgehen können abzuspeichern.

Die Situation, dass man sein Schiff nicht auf Anhieb zum Boykottkonvoi hinzufügen kann kenne ich, 1 Minute später gehts dann meistens. Da laufen wohl im Hintergrund noch Prozesse ab, die erst beendet werden müssen, ist zumindest mein Eindruck. Dieses Spiel stammt aus einer Zeit, da hatte man noch wesentlich langsamere PCs.

Durch diese Lernsituation sind wir alle gegangen - es wird Dir genauso gehen - aber sieh Dir nur mal an wie weit es hier die Spitzengruppe gebracht hat :170:. Mit wieviel Einsatz von Realzeit, das kann man nur ahnen. Also komm mal runter von Deiner Aufregung und geh die Sache mal langsamer an.

Mit Software kann man weder diskutieren noch verhandeln...

Meint Vineta

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6

Samstag, 12. Juli 2014, 19:04

Die Anklage ist ausgeblieben. :]

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7

Samstag, 12. Juli 2014, 19:52

Aber eine Patrouille, die in Scarborough endete, führte zur Anklage.

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