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Freitag, 4. Oktober 2013, 23:18

Tipps, Hilfen und Fragen für einen neuen Anlauf

Hallo alle miteinander!

Ich hab vor einigen Tagen mal wieder meine Patrizier 2 Gold Version ausgegraben und mich mal wieder an ein neues Endlosspiel begeben. Mein letztes Spiel ist inzwischen einige Jahre her, dahrler lief es dementsprechene bescheiden ;). Mein Unternehmen ist zwar nicht zusammengebrochen, das Wachstum war aber sehr bescheiden. Auf der Suche nach ein bisschen Unterstützung bin ich dann hier gelandet um meine Patrizier Kenntnisse wieder etwas aufzufrischen!

Mein jetziges Spiel habe ich in Danzig begonnen, war irgendwie immer meine Stadt und ich fühl mich sehr wohl dort. Wo ich die wichtigen Waren bekomme hab ich inzwischen wieder herausgefunden ( Eisenwaren aus Lübeck/Stockholm, Wein aus Köln etc.), mein Hauptproblem ist jedoch das meine Stadt vom Gefühl her zu selten Waren nachfragt. Ich bekomm also nur mäßigen Umsatz aus meiner Heimatstadt, also muss ich meinen Fokus wohl etwas erweitern. Lohnt es sich eher sich auf einige Städte zu konzentrieren ( gerade wenn man an Baurechte oder ähnliches denkt), oder doch eher jede Stadt etwas zufrieden zu stellen? Außerdem benutze ich gerne den Geldverleiher um etwas dazu zu verdienen, ist das unnötige Bindung von Kapital oder völlig in Orndung solange ich ~50.000 an Barvermögen zum Handeln hab?
Ich hab auch mal ein bisschen hier im Forum gestöbert und festgestellt, dass viele Spieler bereits nach einem Jahr ein riesiges Vermögen haben und Ratsherr sind; Ich möchte kein "Lets Play" nachspielen und jemand anderem alles nachmachen, ich spiele lieber meinen Weg, aber so 2 oder 3 Tipps zur Taktik ( frei ala " am Anfang möglichst Flotte ausbauen und Waren ranschaffen" oder "möglichst früh Betriebe bauen" wären vielleicht nicht schlecht.
Ich glaube das wäre es erstmal von meiner Seite, wenn mir noch etwas infällt werde ich es noch hinzufügen.
Danke schon im vorraus! :170:

Charlotte

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2

Samstag, 5. Oktober 2013, 00:36

Willkommen im Forum, BlackCompany! :)

Danzig ist recht gut als Start, weil dort Bier und Getreide effektiv vorhanden sind, fehlt das Holz. Daher würde ich als Ergänzung Stockholm als drittes Kontor dazunehmen (Holz, Erz, EW). Holz auch für die effektive Pech-Produktion als Handelsware für das Mittelmeer. Von dort den Wein importieren. Die effektive Fleischproduktion in Danzig ist bestens, damit lässt sich das eine oder andere GS verdienen. Beim Leder kannst Du gleichfalls ordentlich zulangen, musst aber halt bei Danzig recht viele Rohstoffe für eine runde Produktion herbeischaffen.

Als zweites Kontor bietet sich Lübeck an, weil Du dort die für den Bau nötigen Ziegel produzieren kannst, die Du für Deine Betriebe und Wohnhäuser brauchen wirst.

Geldverleiher, Du meinst vermutlich den Darlehensgeber. Am Anfang eines Spiels würde ich keine Kredite vergeben, sondern sehe mich zunächst per save/load nach den günstigsten drei Krediten um, die ich aufnehme, um möglichst fix ein weiteres Schiff zu finanzieren. Diese drei nehme ich auf, wenn die Summe pro Kredit mindestens fünfstellig ist. 50 000 GS Bargold sind sehr knapp bemessen, wenn Du bedenkst, dass Steuern & Löhne abgebucht werden; da können schnell 30 000 GS weg sein. Am Anfang brauchst Du jeden Pfennig für Investitionen, vor allem für Deine Betriebe. In unserer Tippsammlung findest Du, wie Du Deine Betriebe günstig für den Verbrauch einrichten kannst, also wieviele Getreidehöfe pro Brauerei etcpp.

Soviel für Deinen Neubeginn. Welchen Schwierigkeitsgrad hast Du gewählt, und möchtest Du lieber mit oder ohne Arbitrage spielen?

Leinen los, :titan:
Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

Berlin - Breitscheidplatz, zum 19. Dezember 2016.

P2 1.1/P4 2.0.4

3

Samstag, 5. Oktober 2013, 11:57

Hallo BlackCompany

Charlotte hat ja bereits eine sehr gute Antwort gegeben.

Ein "paar" Kleinigkeiten noch, bezogen auf deinen Nick, kann man davon ausgehen auch die dunklen Seiten des Spiels werden nicht völlig ausgeschlossen? Patrizier ist vorrangig Handelssimulation, diese nutzt (fast nur) die Seewege. Also bedarf es vieler Schiffe um "ausreichend" Handel treiben zu können. Die Bedarfe der (noch kleinen) Städte zu Spielbeginn sind nicht sehr groß, so ergibt sich fast schon zwangsweise mit möglichst vielen Städten Handel zu treiben. Um jetzt die eigenen Möglichkeiten zu "beschleunigen" kann man nach einem Kapitän suchen mit diesem samt aufgefüllter Mannschaft die Piratenflagge setzen und sich bei der KI einige Schniggen "ausleihen", 4-5 würden durchaus reichen. Mit 5-6 Schiffe haben sich die Handelsmöglichkeiten entsprechend vervielfacht. (Um Anklagen zu vermeiden bedarf es der S/L Funktionen, also speichern und notfalls neu laden)

Um nicht ständig Opfer der Piraten zu werden sollte daran gedacht werden diese selbst zu kapern! Mit etwas Übung und einer ausgebauten Schnigge kann so mancher Kraier übernommen werden. Mit einem reparierten Kraier folgen die Piratenkonvois.

Der vorrangige Handel mit Eisenwaren, Fellen und Tuch finanziert alle anfallenden Unkosten -> zu dieser Aufbaufase im Spiel. Nur eine Stadt aufzubauen stellt sich mit fortschreitender Spielzeit mehr und mehr als kontraproduktiv heraus, dies sollte unbedingt vermieden werden. Neue Hanseaten fördern die Nachfrage, somit sollte die Einwohnerzahl der gesamten Hanse gefördert werden. Neue Betriebe sowie gute Versorgung der Städte fördert dort die Zufriedenheit, ausreichend Zufriedenheit lockt neue Einwohner an. Eine hohe Zahl an Hanseaten bedürfen mehr Waren, der Handel blüht auf die Umsätze steigen die Handlungsfähigkeit das eigene Unternehmen auszubauen ist gegeben.

Kontore bauen und Verwalter Ein- und Verkäufe regeln lassen macht sich mit fortschreitender Spielzeit um ein vielfaches der ehemaligen und laufenden Unkosten bezahlt.

Erstrebenswerter Spielablauf: Schiffe sind das A(h) und O(h) ... soweit möglich Versorgungslücken (Hanseweit) ausgleichen, somit die Zufriedenheit fördern ... neue Betriebe bauen (durchaus Hanseweit) um neue Hanseaten die Möglichkeit zum ansiedeln zu geben (nur dort bauen wo zu mindest die Armen wenigstens "zufrieden" -> mit aufsteigend anzeigendem grünen Pfeil, eher noch "sehr zufrieden" sind). Später baut man durchaus auch selbst noch Häuser -> bei Bedarf ...

*******************************************************

Mit steigender Spielerfahrung setzt man seine Ziele neu, so kommt es, dass die Aufstiege zu dem jeweilig nächsten Rang sich stehtig verkürzen. Ab einem gewissen Zeitpunkt schafft man es nach einem Spieljahr bereits regelmässig zum Bürgermeisteramt. Dazu muss man keine Spielweise "kopieren", es gibt bei Patrizier viele Wege seine Ziele zu erreichen. ;) ... was sich ergibt, je kürzer die Zeit der Aufstiege je mehr ähneln sich die Spiele ...
Erfolgreiche Händler sind die wahren Piraten!

4

Samstag, 5. Oktober 2013, 12:52

Danke erstmal! :)

Und nun der Reihe nach:

@Charlotte
Vom Schwierigkeitsgrad hab ich mir meinen eigenen zusammengestellt, ich habe das Maximum an Schiffen/Gold genommen, die Fürsten- und Piratenaktivität auf Mittel und die Handelsschwierigkeit auf Mittel. Ich hab nicht das einfachste genommen weil ich befürchtet habe das das Spiel sonst schnell langweilig wird, aber gerade am Anfang waren die Beiden Schiffe und das extra Gold doch sehr praktisch.

Meinen 2. Kontor in Stockholm zu bauen hatte ich auch vor, dann hätte ich meinen doch sehr hohen Bedarf an Eisenwaren gut gedeckt.
Das Problem mit der Versorgung meiner Heimatstadt hab ich im Moment noch nicht, Danzig produziert mehr als genug von Bier, Getreide, Holz etc. ( Bis auf die üblichen Verdächtigen wie Eisenwaren, Tuch, Wein), daher hab ich bisher noch keine Brauerein gebaut ( Bier bring ja auch nicht wirklich viel Geld ein) und nur einen Getreidehof zur Armenspende. Für eine wirkliche Fleichproduktion habe ich noch kein Geld befürchte ich, meine Schafzucht frisst schon sehr viel Geld, sonst sprengen die Rechnungen mein Vermögen.
Das mit dem Darlehensvergeber werde ich dann wohl besser sein lassen, obwohl es schon sehr verlockend ist wenn man über 10.000 Gold Profit bekommt :D.
Was Arbitrage ist weiß ich leider nicht, könntest du das kurz erklären? Im Moment besitze ich 3 Schiffe ( 2 von Anfang an und 1 durch eine Pfändung), damit komm ich eigentlich ganz gut klar. Da ich noch nicht von allen Städten weiß was dort fehlt, auf welche 4 oder 5 Städte könnte man sich am Anfang konzentrieren um den "Grundstein" für ein Vermögen zu legen?

@Gehtnix
Mein Nick stammt aus einem englischen Buch was ich sehr gerne lese, dort geht es (zumindest am Anfang) um die Bösen, bei Patrizier werde ich meistens jedoch erst zum Piraten wenn mir langweilig wird^^. Diese Speichern/Laden Orgien um einer Anklage zu entgehen sind nicht so mein Fall muss ich sagen..

Ab welcher Flotten-/Hansegröße ist es sinnvoll Verwalter einzustellen? Oder sollte ich einfach schauen ab wann es mir "über den Kopf wächst" alles gleichzeitig zu steuern? Da ich noch relativ am Anfang bin ( ich habe bald mein 1. Jahr im spiel beendet) möchte ich noch keinen Verwalter einstellen, sonst hätte ich ja gar nichst zu tun ;). Zufriedenheit in Danzig ist in allen Schichten "sehr zufrieden", aber ist ja nur logisch da ich mich sehr auf Danzig konzentriert habe. Im Moment ist mein Rang glaub ich Kaufmann, kann man irgendwo im Spiel sehen wie lange man noch zum Rangaufstieg braucht? Bezüglich des Vermögens bekommt man ja immer eine Nachricht, aber für das Ansehen wird das leider nicht gemacht..



Die Leinen sind los, ich hoffe mal das es nicht wie bei der Titanic endet :giggle:

5

Samstag, 5. Oktober 2013, 14:15

Diese Speichern/Laden Orgien um einer Anklage zu entgehen sind nicht so mein Fall muss ich sagen
Wenn es gut läuft bekommst du bei 4-5 Schniggen (als Krämer) kapern nicht eine Anklage ... bei jeder Kaperung eine Anklage zu bekommen ist das andere mögliche "Extrem".
Ab welcher Flotten-/Hansegröße ist es sinnvoll Verwalter einzustellen?
Sobald ein Kontor fertiggestellt ist und mit der Stadt gehandelt wird sollte dies über einen Verwalter geschehen. Die Kosten des Verwalters spielt dieser mehr als nur ein, wenn die Ein- sowie Verkaufspreise gut gesetzt sind! Manuell einkaufen kann man während des Spiels gar nicht so effektiv wie dies der Verwalter kann, beim verkaufen verhält es sich ähnlich -> nur eine Frage der gut den Umständen angepassten Preise. Zu den "Umständen" gehören der eigene Bargoldbestand sowie vorhandene und nachgefragte Waren. Waren müssen selbstverständlich angeliefert wie auch abtransportiert werden können.
ich habe bald mein 1. Jahr im spiel beendet) möchte ich noch keinen Verwalter einstellen, sonst hätte ich ja gar nichst zu tun



Schaffe dir Möglichkeiten etwas zu tun, nach ungefähr 3 Monaten nach Spielstart beginnt es bei mir, dass ich auf Zeitbremse spielend den Möglichkeiten manuell kaum noch nachkomme.

Jeder sollte selbstverständlich in dem Tempo spielen wie es Ihm beliebt! ;) ... jedoch nach einem Spieljahr (nur) drei "Schiffchen" sein eigen zu nennen ist schon seeeehr wenig ... :eek2:

Die ungefähren Unternehemenswerte für einen Aufstieg sollten in der Tippsammlung stehen, bei den unteren Schwierigkeitsgraden liegt dieser Wert zum Händler bei ~ 165.000 GS danach steigt dieser UW bei mir schneller als der mögliche monatliche Aufstieg bis zum Patrizier. Die Einwohner der Städte, insbesondere deiner Heimatstadt geben Auskunft über deine Beliebtheit vor Ort. Welche Aussage zu welchem Rang passt vermittelt ebenfalls die Tippsammlung.

Am 10.05.1300 mit dem Schwierigkeitsgrad "Kaufmann" gestartet, reicht es 6 Schniggen zu besitzen und ein paar Waren gehandelt zu haben um noch am 1.06.1300 Händler zu werden ... :O

Selbst auf der Standardkarte sind die Möglichkeiten vielfälltig, hier die 5 Städte zu benennen ist relativ. Um die Wege kurz zu halten könnten dies neben Danzig, Lübeck, Stettin, Thorn, Stockholm, und Visby sein ... wohl gemerkt könnten ... so nebenbei, Wolle im ersten Spieljahr bei deinem Spieltempo selbst zu produzieren halte ich für puren Luxus ... :O ... neben Danzig selbst liefert Thorn noch reichlich Wolle ...
Erfolgreiche Händler sind die wahren Piraten!

6

Samstag, 5. Oktober 2013, 15:48

Ja, ich bin in der Tat im Moment noch etwas langsam unterwegs, aber das werd ich noch hinbekommen :D
Hab vorhin erstmal einen "Cut" gemacht und von ganz vorne angefangen. Es geht jetzt wirklich schneller voran, bin gespannt wo ich dieses mal nach einem Jahr lande! Eldermann in der Hanse muss nicht besonders schnell sein, aber zumindest Ratsherr ist das 1. Zwischenziel.

Ich werd diesesmal auch versuchen möglichst schnell (natürlich nur wenn es finanziell machbar ist) nach Stockholm zu expandieren, mit den Eisenwaren sollte mein Vermögen ziemlich schnell ansteigen. Dann werd ich mir auch das Verwalter-System mal näher betrachten, mal schauen was dabei rumkommt :)

Die Wolle hab ich eignetlich nur deswegen produziert, da im Rathaus immer sehr viele Aushänge zum Thema Wolle waren und ich gutes Geld damit verdient habe. Sollte ich stattdessen eher auf Waren wie Fleisch in Danzig setzen?

Mal schauen wie es diesesmal läuft!

cancunia

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7

Samstag, 5. Oktober 2013, 23:31

Als aller erstes - Willkommen im Forum :)

Charlotte und Gehtnix haben dir ja schon so manche Tipps gegeben. Möchte aber dennoch ein paar Worte dazu schreiben. Aus deinen Beiträgen lese ich, dass du in deinem Spiel deine volle Aufmerksamkeit deiner Heimatstadt widmest. Schließlich soll es deiner Heimatstadt ja auch gut gehen. Damit dir aber nach ein-paar Hansejahren nicht die Luft (lies Bargold) ausgeht, solltest du die Sache etwas anders angehen. Ich nehme an, dass dir so langsam die Produktionskosten in die Knie zwingen, weil du deine Waren nicht zu den gewünschten Preisen verkaufen kannst. Dazu noch die ewig wiederkehrende Wochenabrechnung.
Klar könntest du Städte plündern. Aber wenn man nicht unbedingt Pirat sein möchte und auch gerne sehen möchte, dass das Spiel alleine durch Handel funktioniert, ist dies ja nicht gerade eine gewünschte Option.

Aber man kann durch aus P2 (Patrizier 2) durch Handel mit wenig Schiffen mit Hauptziel die eigene Heimatstadt aufzubauen spielen. Jedoch reicht die eigene Heimatstadt nicht ganz. Ich habe früher meine Heimatstadt, plus 3-4 andere Städte voll ausgebaut. Alle anderen Städte wurden mehr oder weniger ignoriert. Klar wurde dort Handel betrieben, aber ausgebaut hab ich sie nicht. Wichtig ist die Auswahl der Städte. Schließlich möchtest du ja deine Heimatstadt mit allen Waren ausreichend versorgen. Deshalb müssen die ausgewählten Städte (bei dir z.B Stockholm) zusammen alle die Waren produzieren die nicht in deiner Heimatstadt produziert werden.
Dann kannst du auch im späteren Spielverlauf die Waren die du in deiner Heimatstadt produzierst immer zu vernünftigen Verkaufspreisen loswerden. In solch ein Handelsspiel ist es wichtig, dass sich die Waren nicht im Lager stapeln. Dies kannst du dir nicht leisten. Sonst geht dir irgendwann das Gold aus durch die wiederkehrenden Wochenabrechnungen.

Ich habe früher immer nur 4 bis 5 Städte voll ausgebaut und dies schön mit 4-Blöcke und viele Straßen. ich habe damals noch nicht einmal mit Endlosreihen gebaut. Aber ich hatte einen Riesen Spaß dran. Was ja nun auch die absolute Hauptsache ist.

Kredite solltest du jedoch Anfangs nicht vergeben. Da du nicht Schiffe der KI enterst, solltest du so bald du es dir leisten kannst eine Kraier oder Schnigge in Auftrag geben. Auch bei den Ausbau von nur 4 Städten, brauchst du doch eine Flotte von mindestens 20 schiffe. Erinnere ich mich recht hatte ich so um die 80 schiffe nach ca. 10 Hansejahren. Die reichten aus um 4 Städte zu versorgen und auch Handel mit den anderen Städten zu betreiben und günstige Waren aus dem Mittelmeer zu hohlen.
Nicht aufregen, wenn du kein Spaten dabei hast

Charlotte

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8

Samstag, 5. Oktober 2013, 23:35

@ BlackCompany;
Vom Schwierigkeitsgrad hab ich mir meinen eigenen zusammengestellt
das kann ich jetzt nicht genau nachvollziehen, sage mir bitte Dein Startdatum. Merci! Wolle als Luxusartikel, warum nicht, wenn Dir die Produktion in Danzig, wenn auch nicht effektiv, angeboten wird, dazu die lukrativen Aushänge. (Ich finanziere meinen Anfang gerne mit luxuriösen Fellen für die frierenden, wohlhabenden Damen ;) .)

Es geht nicht um die Frage, ob Wolle oder Fleisch, sondern um beides, je nach dem, wie sich Dein Spiel anlässt. Mit beiden Waren lässt sich gut verdienen, dazu das Leder nicht vergessen und beim Verkauf ordentlich zulangen. Schau Dich in Thorn um, ein kurzer Weg von Danzig. Dazu die Achse Danzig - Visby - Stockholm. Visby produziert zwar Wolle, ist aber zu Beginn eines Einzelspiels ein guter Abnehmer für fast alles. Du könntest ja zunächst Fleisch in Thorn einkaufen und überall günstig verkloppen, wenn Deine Produktion in Danzig noch nicht möglich ist.

Stockholm hatte ich als drittes Kontor nach Lübeck genannt. Du wirst für Deine Betriebe Ziegel brauchen. Dazu dort ein Sägewerk als Sicherheit, wenn Stockholm zufriert. Es ist preiswerter, die Ziegel selbst zu produzieren, als sie sich zusammenzuklauben. Dazu Lübeck mit Erz aus Stockholm beliefern, günstig EW einkaufen.

Bier ist wichtig. Du wirst es merken, wenn irgendwo die Stadtwachen maulen, dazu die Zufriedenheit, gelegentlich in unserer Forumkneipe zu bemerken, wenn der Wirt mal wieder den Tresen abstauben darf, das nur nebenher :) .

Schiffe: Die brauchst Du, davon kannst Du nie genug haben. Trainiere Deine Werft in Danzig, indem Du dort Deine Flotte reparieren lässt und neue Schiffe in Auftrag gibst, immer unterwegs mit einem wachen Auge auf Hanf, Tuch und alle anderen Zutaten. Ob Schnigge oder Kraier, dazu gibt es hier sehr unterschiedliche Meinungen. Schniggen sind billiger und schneller gebaut als Kraier, nutzen sich aber schneller ab und haben weniger Tonnage.

Du wirst recht viel Laderaum zum Transport von Ziegeln und Holz benötigen, die Du für das Baumaterial Deiner Betriebe brauchst
auf welche 4 oder 5 Städte könnte man sich am Anfang konzentrieren um den "Grundstein" für ein Vermögen zu legen?
Danzig, Lübeck, Stockholm - je nachdem, wie sich Dein individuelles Spiel entwickelt. Ich empfehle Dir, die Infrastruktur Deiner Stadt vor der Expansion zum nächsten Kontor auszubauen, 100 % Brunnen und 75 % Straßen, bevor Du Dein nächstes Kontor setzt. Nun ja, wenigstens so einigermaßen. :D

Arbitrage, schaue bitte hier.

Ich spiele übrigens als "Taube" ohne, weil ich wissen möchte, wie gut meine Handelsgeschäfte laufen.

Viel Spaß,
Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

Berlin - Breitscheidplatz, zum 19. Dezember 2016.

P2 1.1/P4 2.0.4

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Sonntag, 6. Oktober 2013, 00:06

Charlotte und Gehtnix haben dir ja schon so manche Tipps gegeben. Möchte aber dennoch ein paar Worte dazu schreiben. Aus deinen Beiträgen lese ich, dass du in deinem Spiel deine volle Aufmerksamkeit deiner Heimatstadt widmest. Schließlich soll es deiner Heimatstadt ja auch gut gehen. Damit dir aber nach ein-paar Hansejahren nicht die Luft (lies Bargold) ausgeht, solltest du die Sache etwas anders angehen. Ich nehme an, dass dir so langsam die Produktionskosten in die Knie zwingen, weil du deine Waren nicht zu den gewünschten Preisen verkaufen kannst. Dazu noch die ewig wiederkehrende Wochenabrechnung.

Genau das war mein problem, die Wochenabrechnungen von teilweise über 8.000 Gold haben immer sehr viel von meinem Barvermögen aufgefressen. Ich hatte auch teilweise sehr hohe Lagerbestände und da ich mich ausschließlich auf meine Hauptstadt konzentriert habe somit viel zu vieol gebundenes kapital.

Aber man kann durch aus P2 (Patrizier 2) durch Handel mit wenig Schiffen mit Hauptziel die eigene Heimatstadt aufzubauen spielen. Jedoch reicht die eigene Heimatstadt nicht ganz. Ich habe früher meine Heimatstadt, plus 3-4 andere Städte voll ausgebaut. Alle anderen Städte wurden mehr oder weniger ignoriert. Klar wurde dort Handel betrieben, aber ausgebaut hab ich sie nicht. Wichtig ist die Auswahl der Städte. Schließlich möchtest du ja deine Heimatstadt mit allen Waren ausreichend versorgen. Deshalb müssen die ausgewählten Städte (bei dir z.B Stockholm) zusammen alle die Waren produzieren die nicht in deiner Heimatstadt produziert werden.
Dann kannst du auch im späteren Spielverlauf die Waren die du in deiner Heimatstadt produzierst immer zu vernünftigen Verkaufspreisen loswerden. In solch ein Handelsspiel ist es wichtig, dass sich die Waren nicht im Lager stapeln. Dies kannst du dir nicht leisten. Sonst geht dir irgendwann das Gold aus durch die wiederkehrenden Wochenabrechnungen.
In meinem 2. Anlauf geht mir das ganze inzwischen um einiges flüssiger von der Hand, auch dank der guten Tipps von hier! Ich hab mir angewöhnt nicht unnötig lagerbestände aufzubauen ( außer vielleicht 20 oder 30 Fass von Waren die häufig nachgefragt werden) und nehm das Überflüssige wieder direkt mit und verkaufe es in Stockholm oder ähnlichen Städten. hab inzwischen doppelt so viel Geld eingenommen wie in meinem letzten Spiel zu dem Zeitpunkt.

Kredite solltest du jedoch Anfangs nicht vergeben. Da du nicht Schiffe der KI enterst, solltest du so bald du es dir leisten kannst eine Kraier oder Schnigge in Auftrag geben. Auch bei den Ausbau von nur 4 Städten, brauchst du doch eine Flotte von mindestens 20 schiffe. Erinnere ich mich recht hatte ich so um die 80 schiffe nach ca. 10 Hansejahren. Die reichten aus um 4 Städte zu versorgen und auch Handel mit den anderen Städten zu betreiben und günstige Waren aus dem Mittelmeer zu hohlen.
Ich bin zwar immernoch "nur" mit 3 Schiffen unterwegs ( hab den 5. Monat anfgefangen), aber für mich reicht es bisher vollkommen. Ich werde wohl demnächst noch ein extra Schiff bauen, da ich schon einen kleinen Engpass bekomme wenn ich eins meiner Schiffe reparieren muss.


@ BlackCompany;


Zitat von »BlackCompany«



Vom Schwierigkeitsgrad hab ich mir meinen eigenen zusammengestellt
das kann ich jetzt nicht genau nachvollziehen, sage mir bitte Dein Startdatum. Merci! Wolle als Luxusartikel, warum nicht, wenn Dir die Produktion in Danzig, wenn auch nicht effektiv, angeboten wird, dazu die lukrativen Aushänge. (Ich finanziere meinen Anfang gerne mit luxuriösen Fellen für die frierenden, wohlhabenden Damen ;) .)

Es geht nicht um die Frage, ob Wolle oder Fleisch, sondern um beides, je nach dem, wie sich Dein Spiel anlässt. Mit beiden Waren lässt sich gut verdienen, dazu das Leder nicht vergessen und beim Verkauf ordentlich zulangen. Schau Dich in Thorn um, ein kurzer Weg von Danzig. Dazu die Achse Danzig - Visby - Stockholm. Visby produziert zwar Wolle, ist aber zu Beginn eines Einzelspiels ein guter Abnehmer für fast alles. Du könntest ja zunächst Fleisch in Thorn einkaufen und überall günstig verkloppen, wenn Deine Produktion in Danzig noch nicht möglich ist.

Stockholm hatte ich als drittes Kontor nach Lübeck genannt. Du wirst für Deine Betriebe Ziegel brauchen. Dazu dort ein Sägewerk als Sicherheit, wenn Stockholm zufriert. Es ist preiswerter, die Ziegel selbst zu produzieren, als sie sich zusammenzuklauben. Dazu Lübeck mit Erz aus Stockholm beliefern, günstig EW einkaufen.

Bier ist wichtig. Du wirst es merken, wenn irgendwo die Stadtwachen maulen, dazu die Zufriedenheit, gelegentlich in unserer Forumkneipe zu bemerken, wenn der Wirt mal wieder den Tresen abstauben darf, das nur nebenher :) .

Schiffe: Die brauchst Du, davon kannst Du nie genug haben. Trainiere Deine Werft in Danzig, indem Du dort Deine Flotte reparieren lässt und neue Schiffe in Auftrag gibst, immer unterwegs mit einem wachen Auge auf Hanf, Tuch und alle anderen Zutaten. Ob Schnigge oder Kraier, dazu gibt es hier sehr unterschiedliche Meinungen. Schniggen sind billiger und schneller gebaut als Kraier, nutzen sich aber schneller ab und haben weniger Tonnage.

Du wirst recht viel Laderaum zum Transport von Ziegeln und Holz benötigen, die Du für das Baumaterial Deiner Betriebe brauchst


Zitat von »BlackCompany«



auf welche 4 oder 5 Städte könnte man sich am Anfang konzentrieren um den "Grundstein" für ein Vermögen zu legen?
Danzig, Lübeck, Stockholm - je nachdem, wie sich Dein individuelles Spiel entwickelt. Ich empfehle Dir, die Infrastruktur Deiner Stadt vor der Expansion zum nächsten Kontor auszubauen, 100 % Brunnen und 75 % Straßen, bevor Du Dein nächstes Kontor setzt. Nun ja, wenigstens so einigermaßen. :D

Arbitrage, schaue bitte hier.

Ich spiele übrigens als "Taube" ohne, weil ich wissen möchte, wie gut meine Handelsgeschäfte laufen.

Viel Spaß,
Charlotte

Ich hab das früheste Startdatum das möglich war genommen ( das müsste 1300 sein), mit eigenem Schwierigkeitsgrad meinte ich nur, dass ich nicht einfach auf "Krämer" oder so gestellt habe sondern auch noch etwas in den Details rumgespielt hab.
Felle ist auch das meistnachgefragte Gut in meinem jetzigen Spiel, wenn man für 600-700 einkauft und über 1000 verkauft kommt schon einiges an Gewinn dabei rum :D

Ich hab mir inzwischen auch angewöhnt fast jede Stadt mal anzufahren, immer auf der Suche nach einem lukratieven Geschäft! ( mal ne Frage am Rande: Fährt jemand von euch Novgorod an? Ich glaub da bin ich in 5 Monaten nur ein einziges mal gewesen^^)

Das mit den Ziegeln ist auf jeden Fall eine gute Idee, es ist sehr Zeitaufwendig wenn man 50 ziegel besorgen muss und nur 15 pro Tour mitnehmen kann..



Nochmal Danke für die ganzen Tipps, dadurch ist bestimmt schon das ein oder andere Goldstück mehr in meine Kasse gewandelt :170:


Edit: Arbitrage ist also der Unterschied zwischen Einkaufs-/Verkaufspreis? Oder hab ich das etwas falsch verstanden?
Die Waren mit dem meisten Gewinn bin ich auch sehr viel am Handeln, gerade Eisenwaren, Felle und Tuch

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Sonntag, 6. Oktober 2013, 11:14

Arbitrage ist also der Unterschied zwischen Einkaufs-/Verkaufspreis? Oder hab ich das etwas falsch verstanden?

Jeder Kapitän hat seine Erfahrungswerte in den Eigenschaften handeln, segeln und kämpfen. Zum arbitrieren verwendet man einen Kapitän mit möglichst 4 oder gar 5 Erfahrungspunkten beim handeln, stehen keine Kapitäne mit 4 oder 5 Punkten im Handel zur Verfügung nimmt man einen mit 3 Erfahrungspunkte, darunter werden keine nennenswerten "Gewinne" erzielt. Der Gewinn den ein guter Handelskapitän erzielt ist ein Einkaufsbonus deren Höhe von seiner Handelserfahrung abhängt.

Der Unterschied "normaler Handel" zum "arbitrieren" besteht darin, dass beim arbitrieren vor Ort wiederholt ein- bzw. verkauft wird und dazu der Hafen/die Stadt nicht verlassen wird. Beim "normalen Handel" kauft der Kapitän vor Ort einmal ein und segelt zur nächsten Stadt um die Einkäufe dort zu verkaufen oder ins Kontor zu laden.

Beim arbitrieren per Autoroute kauft der Kapitän jetzt vor Ort aus der Markthalle ein und verkauft die selben Waren nach 6 Spielstunden wieder an die Markthalle, nach weiteren 6 Spielstunden wird wieder eingekauft und nach weiteren 6 Spielstunden verkauft. So per Autoroute automatisiert, kauft ein Handels-Kapitän jeweils zweimal am Tag ein und verkauft die Waren wieder. Bei dieser Art des "handelns" verdient ein guter Handelskapitän früh im Spiel -> Stadtgröße so um die 2.000 Einwohner, zwischen 1.000 GS nicht besonders gut eingerichtet und 2.000 GS pro Einkauf, also bis zu ~ 4.000 GS pro Tag im günstigen Fall. Jetzt kann man eine Handelsroute per entsprechenden Buton manuell unterbrechen und wieder starten, jedes mal nach dem Route neu starten wird ein- oder verkauft. An einem Spieltag kann jeder um die 50x eine Route aus und einschalten, der eine mehr der andere weniger. (bei "nur" drei Schiffe im Spiel sollte an jedem Tag eine solche "Route" 50x aus und eingeschaltet werden können!) also ist 50x pro Tag zwischen 1.000 und 2.000 GS "verdienst" möglich, ergibt 50.000 - 100.000 GS möglichen Gewinns -> dass ist die Wirkung beim gut gemachten manuellen arbitrieren. Die realen "Gewinne" liegen meist darunter, entweder wird die Handelseinstellung nicht optimiert, entsprechende Handelswaren sind nicht in der Markthalle oder es wird schlicht etwas anderes getan an stelle des manuellen Route unterbrechens. Versieht man jetzt das Arbitrageschiff mit einer der Kennziffern von 1-0, so können bis zu 5 oder gar 6 Schiffe pro "Tick" des Spielinternen Zeitablaufs aus- und eingeschaltet werden -> dies vergrößert nochmals den möglichen Tagesgewinn ... wenn man nichts anderes zu tun hat bzw. nichts anderes tun "will". Für jedes Schiff muss natürlich ein guter Handelskapitän gefunden werden, alle zwei Tage wird ein Kapitän generiert, wird der aktuell sich im Spiel befindliche eingestellt. Jeder neu generierte Kapitän ist nicht gleich auch ein guter Handelskapitän. Zusätzlich variieren die Eigenschaften ab und zu, so legt eine Eigenschaft mal zu oder verliert auch mal einen Eigenschaftspunkt. Mal "grob" überflogen ... :eek2:
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Vineta

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11

Sonntag, 6. Oktober 2013, 16:36

Anzahl der vorhandenen Schiffe bei Black Companys Spiel

Igendwas passt hier nicht zusammen und ich bin neugierig was dahinter steckt...

Nach seiner Aussage hat er die Pirateneinstellung auf mittel, also 2 Nester. Andererseits hat er nach einem Spieljahr - angenommener Start 10.05.1300 - nur 3 Schiffe.
Ich habe die Pirateneinstellung auf niedrig also nur 1 Nest und bei gleichem Startdatum kamen bis Jahresende 1300 1 Kraier und 8 kleine Koggen heraus, die ich sehr fürsorglich ohne auf sie zu schiessen direkt übernommen habe.

Bei zwei Nestern kann man das doppelte erwarten - Black Company was hast Du mit den Schiffen gemacht?
Doch nicht etwa alle versteigern lassen weil Du Geld gebraucht hast?

Es bleibt spannend ?(
schönen Sonntag noch wünscht Vineta

12

Sonntag, 6. Oktober 2013, 18:15

Arbitrage ist also der Unterschied zwischen Einkaufs-/Verkaufspreis? Oder hab ich das etwas falsch verstanden?

Jeder Kapitän hat seine Erfahrungswerte in den Eigenschaften handeln, segeln und kämpfen. Zum arbitrieren verwendet man einen Kapitän mit möglichst 4 oder gar 5 Erfahrungspunkten beim handeln, stehen keine Kapitäne mit 4 oder 5 Punkten im Handel zur Verfügung nimmt man einen mit 3 Erfahrungspunkte, darunter werden keine nennenswerten "Gewinne" erzielt. Der Gewinn den ein guter Handelskapitän erzielt ist ein Einkaufsbonus deren Höhe von seiner Handelserfahrung abhängt.

Der Unterschied "normaler Handel" zum "arbitrieren" besteht darin, dass beim arbitrieren vor Ort wiederholt ein- bzw. verkauft wird und dazu der Hafen/die Stadt nicht verlassen wird. Beim "normalen Handel" kauft der Kapitän vor Ort einmal ein und segelt zur nächsten Stadt um die Einkäufe dort zu verkaufen oder ins Kontor zu laden.

Beim arbitrieren per Autoroute kauft der Kapitän jetzt vor Ort aus der Markthalle ein und verkauft die selben Waren nach 6 Spielstunden wieder an die Markthalle, nach weiteren 6 Spielstunden wird wieder eingekauft und nach weiteren 6 Spielstunden verkauft. So per Autoroute automatisiert, kauft ein Handels-Kapitän jeweils zweimal am Tag ein und verkauft die Waren wieder. Bei dieser Art des "handelns" verdient ein guter Handelskapitän früh im Spiel -> Stadtgröße so um die 2.000 Einwohner, zwischen 1.000 GS nicht besonders gut eingerichtet und 2.000 GS pro Einkauf, also bis zu ~ 4.000 GS pro Tag im günstigen Fall. Jetzt kann man eine Handelsroute per entsprechenden Buton manuell unterbrechen und wieder starten, jedes mal nach dem Route neu starten wird ein- oder verkauft. An einem Spieltag kann jeder um die 50x eine Route aus und einschalten, der eine mehr der andere weniger. (bei "nur" drei Schiffe im Spiel sollte an jedem Tag eine solche "Route" 50x aus und eingeschaltet werden können!) also ist 50x pro Tag zwischen 1.000 und 2.000 GS "verdienst" möglich, ergibt 50.000 - 100.000 GS möglichen Gewinns -> dass ist die Wirkung beim gut gemachten manuellen arbitrieren. Die realen "Gewinne" liegen meist darunter, entweder wird die Handelseinstellung nicht optimiert, entsprechende Handelswaren sind nicht in der Markthalle oder es wird schlicht etwas anderes getan an stelle des manuellen Route unterbrechens. Versieht man jetzt das Arbitrageschiff mit einer der Kennziffern von 1-0, so können bis zu 5 oder gar 6 Schiffe pro "Tick" des Spielinternen Zeitablaufs aus- und eingeschaltet werden -> dies vergrößert nochmals den möglichen Tagesgewinn ... wenn man nichts anderes zu tun hat bzw. nichts anderes tun "will". Für jedes Schiff muss natürlich ein guter Handelskapitän gefunden werden, alle zwei Tage wird ein Kapitän generiert, wird der aktuell sich im Spiel befindliche eingestellt. Jeder neu generierte Kapitän ist nicht gleich auch ein guter Handelskapitän. Zusätzlich variieren die Eigenschaften ab und zu, so legt eine Eigenschaft mal zu oder verliert auch mal einen Eigenschaftspunkt. Mal "grob" überflogen ... :eek2:
Meinte ich doch :D

Spaß beiseite, danke für die Erklärung! Ich werde (bzw. muss) mich bald mit Autoruten beschäftigen, es wird einfach zuviel zum Steuern sonst. Dann werd ich mir das ganze mal in Ruhe anschauen, obwohl es sich sehr kompliziert anhört da die richtigen Einstellungen und alles zu finden. Aber der Mensch wächst ja an seinen Aufgaben!
Igendwas passt hier nicht zusammen und ich bin neugierig was dahinter steckt...

Nach seiner Aussage hat er die Pirateneinstellung auf mittel, also 2 Nester. Andererseits hat er nach einem Spieljahr - angenommener Start 10.05.1300 - nur 3 Schiffe.
Ich habe die Pirateneinstellung auf niedrig also nur 1 Nest und bei gleichem Startdatum kamen bis Jahresende 1300 1 Kraier und 8 kleine Koggen heraus, die ich sehr fürsorglich ohne auf sie zu schiessen direkt übernommen habe.

Bei zwei Nestern kann man das doppelte erwarten - Black Company was hast Du mit den Schiffen gemacht?
Doch nicht etwa alle versteigern lassen weil Du Geld gebraucht hast?

Es bleibt spannend ?(
schönen Sonntag noch wünscht Vineta
Kann sein das ich mich irgendwie falsch ausgedrückt habe, aber auf Piratenjagd bin ich noch garnicht gegangen! Sprich, den Piraten weiche ich nur aus und versuche nicht sie zu übernehmen. Obwohl das demnächst warscheinlich fällig wird, ein Pirat hat schon 4 Schiffe, langsam werden die ja gemeingefährlich :P

Charlotte

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13

Sonntag, 6. Oktober 2013, 22:05

Fährt jemand von euch Novgorod an? Ich glaub da bin ich in 5 Monaten nur ein einziges mal gewesen^^)
Eher selten, meistens fahre ich, vor allem wegen der Felle, nur bis Ladoga. Seit mir aber einmal im Winter ein gut mit Waren bestückter Kraier dort eher versehentlich eingefroren war, kein weiteres Schiff vor Anker lag und ich die richtigen Sachen wegen der bevorstehenden Hungersnot dabeihatte, konnte ich günstig Felle erhandeln und einiges andere. :]

LG, Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

Berlin - Breitscheidplatz, zum 19. Dezember 2016.

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Dorimil

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14

Montag, 7. Oktober 2013, 08:57

Für Felle ist aber Reval besser geeignet. Vor allem am Anfang. Reval hat schon eine eigene Werkzeug herstellung. Hanf und Erz sind dann relativ leicht zu liefern, da der Verbrauch nicht so hoch ist. Also meine Ausbeute war in Reval immer besser als in Ladoga.
Dorimil

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15

Montag, 7. Oktober 2013, 09:17

Ich hol mir den Großteil meiner Felle aus Bergen und Oslo muss ich sagen, Ladoga und Reval haben eher seltener Felle, dann jedoch immer eine große Menge!

16

Montag, 7. Oktober 2013, 11:57

Mit der "richtigen" Versorgung kurbelt man die Fellproduktionen in Reval, Ladoga und auch Novgorod enorm an!

Eine Frage der Transportgröße, mit einem kleinen Konvoi würde ich Visby, Stockholm, Reval, Ladoga und Novgorod anlaufen. Diese fünf Städte produzieren alles bis auf Wein und Gewürze ... Visby (Getreide für Stockholm) Honig,Tuch und Keramik, Stockholm Fisch und Tran Erz?, Eisenwaren (Holz? für Reval), Reval Eisenwaren, Felle und Salz, Fleisch/Leder (Getreide auf Rückfahrt für Stockholm) mitgenommen, Ladoga Erz, Felle, Fisch, Getreide, Honig und Wolle (Holz für die Ziegelproduktion in Visby?), Novgorod Bier, Felle, Fleisch/Leder, Erz, Pech, Ziegel? und Holz? -> wieder für Reval und Visby, jetzt die Route umgekehrt zurück. Fast eine Vollversorgung über Kontore und einige Betriebe möglich!

Besteht die Flotte aus genügend Schiffe würde ich Novgorod nicht auslassen, diese Stadt ist dankbar und wächst sehr gut, liefert man auch nur Getreide, Fisch und Wolle (Eisenwaren, Hanf für Felle). :170:

Ladoga ist "schwierig" muss mit guter Versorgung erst "überzeugt" werden zu wachsen. Sind die städtischen Betriebe ersteinmal voll so geht es gut voran.
Erfolgreiche Händler sind die wahren Piraten!

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17

Montag, 7. Oktober 2013, 20:31

Hallo BlackCompany,

Zitat

den Piraten weiche ich nur aus und versuche nicht sie zu übernehmen

an deiner Stelle würde ich schon etwas dagegen machen. Da du ja wenige Schiffe hast müßtest Du einen Kampfkraier erstellen; max ausbauen, bewaffnen und
bemannen. :170:
Ich gehe mal davon aus (liege ich richtig??) das du wenig erfahrung im manuellen Kampf hast deshalb solltest Du zuerst üben.
Suche Dir in den Kneipen Eskorten-Flüchtige- und Patrollienaufträge.Diese dann erledigen. So lernst du relativ schnell das manuelle Kämpfen. In der Tippsammlung kannste
ja nachlesen wie sich das z.b. mit dem Crossing-T verhält (4.4. Der Seekampf).
Diese Aufträge sind bestens geeignet zum Spielbeginn schnell an Schiffe zu kommen, ich suche diese Aufträge regelrecht.Und ich war am Anfang auch einer derjenigen die
am liebsten den Autokampf (3 Koggen,Holke) benutzt haben. In jedem Handelskonvoi :O :P War halt so....
Mittlerweile nutze ich nur ein einziges Schiff zum Kämpfen (überwiegend). Außnahme davon sind eigentlich nur die Nester aber das ist jetzt ein schwierigeres Thema...

Gruß Magnus
Nur die haben ein Recht zu kritisieren, die zugleich ein Herz haben zu helfen.
(William Penn)

18

Dienstag, 8. Oktober 2013, 20:46

@Gehtnix
Dann kommt das bei mir bestimmt noch, ich bin etwas "langsamer" im Ankurbeln der Wirtschaft, aber wäre natürlich sehr gut wenn diese Städte sich auch noch weiterentwickeln würden. Spart auch einiges an Zeit wenn man nicht immer bis nach Bergen hochfahren muss um ein paar Felle zu besorgen und ich würde nicht regelmäßig Engpässe bekommen :)
Novgorod werde ich dann noch etwas vor mir herschieben, bin gerade einen Kraier am bauen, dannach sollte ich genug "Freifahrten" zusammenbekommen um auch mal nach Novgorod zu schippern!

@Magnus Thorwald
Da liegst du vollkommen richtig, meine Erfahrung im manuellen Kampf is fast gleich Null. Bisher bin ich immer geflohen bzw. hab den automatischen Kampf genommen, dass jedoch nur wenn ich regelrechte "Piratenjäger-Konvois" losgeschickt hab. Die Tipps werd ich mir auch jeden Fall mal anschauen sobald ich etwas Zeit finde, bin seid 2 Tagen nichtmehr dazu gekommen weiter zu spielen.
Von der Anzahl der Schiffe her bin ich momentan zufrieden ( 2 Schniggen, 1 Kraier und 1 Kraier im Bau) , auch wenn es allen etwas wenig erscheint, für mich ist es momentan genau die richtige Anzahl :D. Hab auch hier gelesen (ob in der Tippsammlung oder im Thread weiß ich leider nicht mehr), dass die Werft ausgebaut werden muss um hinterher Holke und Kanonen zu bekommen. Von daher passt mir das bauen von Schiffen ganz gut, finde ich auch "atmosphärischer" als die ganze Zeit Piraten zu ändern. trotzdem ein guter Tip für später :170:

x9jaan

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19

Dienstag, 8. Oktober 2013, 20:59

Für einen ungeübten sind aber Piraten, die schon vier Schiffe haben, gleich mal deutlich schwerer zu bekämpfen, als wenn diese nur ein oder zwei Schiffe haben. Ich glaube, da bist du fast ein bisschen spät dran mit den manuellen Seeschlachten.

Kämpfe am besten mit einem schnellen und wendigen Schiff. Also dem Kraier. Damit dauern die Kämpfe zwar länger, aber du kannst so ein Gefühl für die Reichweite der Kanonen und das Verhalten des Gegners entwickeln. Später dann kannst du auch Holke oder Koggen nehmen.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

Tunkel

Krämer

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20

Dienstag, 8. Oktober 2013, 23:22

Ich glaube die Kollegen von der schwarzen Fraktion unterschätzen ein klein wenig den Schwierigkeitsgrad. Nicht jeder hat die Chance, einfach mal so innerhalb der ersten Spielwochen günstig einen Piraten zu übernehmen. Wenn man den Schwierigkeitsgrad statt dem Losermodus ein klein wenig Richtung Standard geht, dann sieht die Sache ganz anders aus. Dann fahren da 3er Konvois rum. Ganz zu schweigen von der Königsdisziplin allles auf Schwer.
Und hinzu kommt noch, dass die meisten "Tipp"geber hier 1300 anfangen - vermutlich weil dann die Piraten mit weniger randvoll besetzten Holks unterwegs sind. Und ohne diesen Arbitragebetrug ist das sowieso kaum finanzierbar dauernd Piraten hochzunehmen.
Und zu guter letzt: Segeln lernen tut weh - und gerade gegen 3er Konvois ist es purer Stress, da halbwegs gut aus der Nummer rauszukommen; vor allem wenn die Piraten Bescheißerles spielen und so einen Ultrakapitän haben, dass man mit doppelter Matrosenanzahl in den Enterkampf rein muss(ja klar mit Entermessern für jeden, aber trotzdem).

Deshalb meine Tipps (für: ohne Arbitrage, fast ohne Piratenjagd):
(1)Lass die Piraten Piraten sein bis du ~13 Schiffe hast und mach dir erst einen Jägerkonvoi, wenn du auch zuverlässig entern kannst oder das Kämpfenlernen zumindest nicht mehr weh tut. Es tut nicht Not, da irgendwas zu übereilen und schon garnicht, wenn einen der AUFBAU/HANDEL Spaß macht, also die Mischung aus Siedler und Ports of Call. Es nervt einfach irgendwann, ständig im Kampfmodus zu sein, wenn man eigentlich nur irgend eine Stadt hochziehen will.
(2) Eisenwaren Eisenwaren Eisenwaren! Will heißen, dass du jedes neu gebaute Schiff in einer Eisenwarenstadt parkst und es vollpumpst bis ~50 - und dann ab in die
Nachbarstädte zum verkaufen. Als schwimmenden Kontor quasi; hin (mit 50) und her (wenn alles verkauft). Das betrifft insbesondere auch die
Nordsee - da brauchst du je ein Schiff für Bergen, Scarborough, Edinburgh und Bremen.
(3) Kontore: für jeden schwimmenden Kontor einen richtigen bauen - die frei werdenden Schiffe übernehmen dann neue Aufgaben. Alles mit Kontoren vollmachen.
(4) du wirst feststellen, dass die Sättigung für Eisenwaren ziemlich zügig eintritt, was wohl auch
dein primäres Problem ist (vor allem bei exzessiver Eigenproduktion). Wenn du allerdings mit deinen ersten 10 Schiffen die ganze Karte mit
Eisenwaren versorgst, dann hast du genug Bares für eigene Betriebe, um das Städtewachstum anzukurbeln.
(5) Je eher desto besser eigene Eisenwaren herstellen. Ziegeleien und 9 Werkstätten bauen - die ersten Betriebe im Spiel. Holz/Eisenerz kann man problemfrei zukaufen; erst nach und nach selber bauen. Primär erstmal die Ziegel komplett in Werkstätten stecken.
(6) nach Ziegeleien, Sägewerken und Werkstätten MUSST du sofort in die Nahrungsmittelproduktion einsteigen -
du hast keine Chance, wenn du dann gleich Wolle/Tuch oder Fleisch/Leder machst, weil niemand in die Städte zieht ohne billlige Nahrung - die Tuch und Leder -Städte saufen einem ab. Da passiert nix ohne Nahrungsmittel; im Gegenteil, die par Leute die da arbeiten (Betriebe werden NIE mit Arbeitern voll) fressen nur alles weg. Maximal alles parallel bauen - aber für diesen Brutaleinstieg in alle möglichen Produktionsketten braucht man schon etwas Erfahrung, um der gefürchteten Überdehnung zu entgehen. Das ist deshalb ein hartes Los, weil dieser Einstieg erfolgt, wenn überall Kontoren sind; also etwa nach 2 Jahren Spielzeit. Dann hat man aber nur so 20 Schiffe. Das ist zu wenig, um das ganze Zeug umher zu fahren. Es würden sich nur Berge von Ressourcen bilden. Man simuliert nur eine Hungersnot - bei der bekanntlich nicht die Produktion das Problem ist, sondern die Verteilung.

Aus meiner Erfahrung als relativ friedliebende Händler kann ich dir zum Timing noch folgende Tipps geben:
- für jedes Konglomerat aus 5 Städten baust du nach einem Spieljahr 6 Ziegeleien in jeder Ziegelstadt. Die 5 Städte-Verbunde sind:
* Nord-Ostsee um Ladoga, versorgt von Oslo
* Süd-Ostsee um Rostock, versorgt von Lübeck
* Nord-Nordsee, versorgt von Ripen
* Süd-Nordsee, versorgt von Groningen
Du baust exakt so schnell Betriebe, wie du die Ziegel verbauen kannst. Zuerst die 6 Ziegeleien in Lübeck, dann 9 Werkstätten für die Ostsee (das kann auch in Stockholm sein), dann alle Kontoren, dann Ziegelein für alle Ziegelstädte (Holzversorgung beachten), dann 9 Werkstätten für die Nordsee. Danach für jede Werkstatt (Nordsee und Ostsee getrennt) einen Getreidehof, einen Brauer, einen Fischer. Die entsprechenden 6 Salzsieden und Hanfhöfe je Nord -und Ostsee nicht vergessen. Parellel bauen in Nord -und Ostsee ist relativ Pflicht, sonst wächst du nur halb so langsam und wie gesagt ist es einfacher, die beiden Gebiete nochmal zu halbieren, so dass du 4 Regionen hast, die halbwegs parallel aufzubauen sind.

Und erst wenn das alles läuft; also deine Produktionsstädte für Eisenwaren, Getreide, Fisch und Bier ordentlich versorgt sind, DANN produzierst du auch alle anderen Waren, indem du zuerst alle Ziegelstädte von 6 auf 9 Ziegeleien aufstockst und alle rausgefallenen Ziegel verbaust in genau der Geschwindigkeit, wie sie produziert werden. Wenn dir das zu schnell vorkommen sollte, dann denk dran, dass Brunne, Straßen, Schule un Co auch Ziegel kosten.
Felle kaufst du lediglich über den Kontorverwalter ein, weil die Städte, wo Felle reinfallen, scheiß Städte zum selber produzieren sind; also die Eigenproduktion reicht sehr lange aus, um die ganze Hanse zu versorgen.
- die Ziegeleien baust du, kurz bevor du für jede eisenwarenproduzierende Stadt ein Schiff abgestellt hast, also BEVOR du anfängst, feste Kontoren zu bauen, aber NACHDEM du über die ganze Karte hinweg Schiffe für den Eisenwarenhandel verteilt hast. Du entgehst damit den beiden Fallen, zu früh einzusteigen/Pleite zu gehen und zu spät einzusteigen/nirgends Nachfrage

Falls du immernoch ohne Piraterie spielen solltest, dann darfst du nicht die Tipps der Profis zum Zentrallagersystem befolgen, weil du schlicht zu wenig Schiffe hast. Für ein ECHTES Zentrallager musst du die Handelsrouten auch korrekt einstellen im Sinne von: Im Zentrallager Nötiges einladen, Zielstadt erst ALLES EINLADEN... für dieses komplette einladen braucht man handfeste Konvois. Und zwar mal locker 3 Koggen je Stadt. Der Übergangstrick für friedliche Spieler ist: 4 Regionallager für die o.g. Regionen. Und zwar ohne den Step alles einladen - hin was hin soll und nur das produzierte einladen. So kommt man erstmal mit einer Kogge pro Stadt aus; außer dort wo richtig fett produziert wird, aber da muss man ja eher mehr Schiffe hinschicken.
Nachteil ist, dass man 3 mal hingucken muss, ob sich in den Städten nicht Berge von Gütern bilden.

Und jetzt noch der ultimative Trick 42 für die nötigen Bauerlaubnisse: fahr zur Wunschstadt und handel mit einem Rohstoff hin und her. Einkaufen verkaufen, einkaufen...klick klick klick. Ruckizucki sind die Bürger Fan von dir und du hast die Bauerlaubnis.


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puh, das wollte ich schon immer mal los werden
In diesem Sinne,
treuer Leser Tunkel