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  • »Pieter van Alkmaar« ist männlich

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241

Mittwoch, 14. April 2010, 21:19

Zitat



von Bagaluth

Noch mal für das Verständnis.

1. Kapern nur noch wenn man selber angegriffen wurde.

2. Wer selber angreift kann nur Ladung erbeuten.

3. Bei Enterkämpfen werden nur die Seeleute gegen einander kämpfen, die nicht zur "Segelmindestbesatzung" zählen.

4. Ich kann das gekaperte Schiff nur mitnehmen, also in meinen Besitz überführen, wenn ich neben der Mindestbesatzung für mein Schiff noch die Mindestbesatzung für das gekaperte Schiff aufbringen kann. Sonst kann ich nur die Ladung und Bewaffnung mitnehmen und das andere Schiff versenken.


Das ist zwar schön, aber etwas kompliziert? ?(

Wie wäre es damit: In Abhängigkeit von meiner Schiffsanzahl und nach entsprechender Kaperei- Einstellung ( von hoch bis niedrig) zu Beginn des Spieles wird die zugelassene Anzahl der von mir zu kapernden Schiffe pro Woche oder Monat festgelegt.

z.B. bei einem (1) Schiff in meinem Besitz und bei "normaler Kaperei" kann ich pro Woche ? pro Monat ?, 2 Schiffe kapern, wenn sich denn die Gelegenheit, mein Potential und mein Geschick im Seekampf so ergibt.

Wenn ich die Quote erreicht habe, wird das Schiff, das ich kapern will, garantiert abhauen oder untergehen.Eben eine Flucht oder Selbstversenkung!

Hm............ Gruss Pieter
_________________________________
"De omnibus dubitandum"(R.Descartes)

242

Mittwoch, 14. April 2010, 22:11

Also dann nochmal ein paar Details zum Kapern...

Ich möchte das Kapern weglassen, da es sehr heftig ist, wenn man einem anderen Händler ein Schiff wegnimmt oder wenn man selbst ein Schiff verliert. Wie oft fährt man von A nach B und in B hat man plötzlich ein Schiff weniger... das ist einfach zu heftig. Man kann sich auch nicht ergeben oder Waren anbieten, wenn man von Piraten angegriffen wird, denn sie wollen ja immer sofort das ganze Schiff. Wenn ich einen Händler angreife, ist es das gleiche. Alle kämpfen um ihr Leben, auch wenn sie gar keine Chance haben. Aber Kapitulieren war in P2 keine Option. Wenn man nicht mehr Kapern kann, entstehen daher andere Situationen. Siehe dazu D. und E.

Zitat

Original von Pieter van Alkmaar
D.h. also auf gut Deutsch, wenn ein Pirat eines meiner Schiffe kapert, kann ich es mir nicht mehr zurück-kapern!
Wie gerecht und ausgewogen. :mad:

A. Auch Piraten sollen nicht kapern. Warum die Kuh schlachten, wenn man sie melken kann. Piraten nehmen sich ein paar Waren und gut. In P2 konnten Piraten einen Spieler komplett ruinieren. In P4 soll man eine gewisse Piratenaktivität verkraften können.

Zitat

Original von Hanseat09
Nur eine kleine Frage: Kriegsschiffe können nicht geplündert werden (da keine Waren vorhanden sind). Wie sieht es dann mit der Sanktion seitens der Piraten aus?

B. Hm, bin nicht sicher, ob ich das jetzt richtig verstehe. Kriegschiffe und Handelsschiffe fahren im gleichen Konvoi. Gewinnt der Gegner, so kommt er auch an die Handelsschiffe ran. Als Taktikersatz zum Kapern wird es Munitionsarten geben, die unterschiedlichen Schaden machen. Will jetzt hier aber nicht alle Details verraten.

Zitat

Original von tarso
stelle ich mir gerade zu Spielbeginn mühsam vor - auch für den ehrlichen Händler...das kapern von Piratenschiffen ist - zumindest in P2 - die einzige legale Möglichkeit, rasch an eine vernünftige Anzahl von Schiffen zu kommen...

C. Ich bin schon etwas erstaunt. Was hat denn Kapern mit Schiffen zu Spielbeginn zu tun? Wenn man zu Spielbeginn zu langsam an neue Schiffe rankommt, muss man daran etwas machen und nicht ein anderen Feature einführen, um einen Balance-Fehler wieder wett zu machen. Daher müssen wir über die Schiffe zu Spielbeginn reden. Wer hat Vorschläge? Schiffe günstiger, Bauzeiten kürzer, ab und zu mal ein günstiges Angebot... es gibt da doch einige Möglichkeiten. Ich bin bisher immer von kürzeren Bauzeiten ausgegangen...

D. Ob die Seeschlacht durch den Wegfall des Kaperns sinnlos wird? Naja, wenn ich überlege, was mehr Wert ist: 200 Fass Wein oder eine Kogge... Damit meine ich, man kann auch ohne Kapern aus Piraterie nutzen ziehen. Nur, wenn ich 2 Schiffe habe und kapere mir eins dazu oder verliere eins durch Kapern, ist das unverhältnismäßig und ein schlechtes Balancing...

E. Auch das gezielte Angreifen meiner Konkurreten macht Sinn. Beispielsweise kann ich Jagd auf bestimmte Rohstoffe machen. Hat ein Schiff die Waren nicht an Bord, lasse ich es laufen. Mit reduzierter Gefahr auf Ansehensverlust (wenn man den Verlust mit dem Plünderungswert in Bezug setzt).

Aber gut, es gab hier ein paar gute Ideen für das Kapern. Wie wäre es, wenn man Schiffe von Piraten in bestimmten Situationen kapern könnte, z.B. wenn die gegnerische Mannschaft einfach die Moral verloren hat oder so. Ideen hierzu? Kaperbrief wäre so eine Idee, finde ich aber komisch, dass ein Stück Papier an Bord entscheidet, ob man plündern kann oder nicht.

Bagaluths Idee, dass man nur dann Kapern kann, wenn man angegriffen wird, finde ich auch super. So kann man das Kapern nicht exploiten... ich würde das dann aber trotzdem noch an andere Bedinungen koppeln. Zu Bagaluth 4 Punkten: 1 + 2 finde ich sehr gut, 3 setzt Enterkämpfe voraus (es geht auch anders), 4 ist für Exploit nicht entscheidend. Bedeutet nur mehr Aufwand in Interface (es wird ein "entscheide dich für ein Schiff"-Dialog benötigt.).

Hier meine 4 Punkte:

1. Wie bei Bagaluth. Kapern nur, wenn man angegriffen wird.
2. Wie bei Bagaluth. Wer selber angreift kann nur Ladung erbeuten.
3. Kapern geht nur, wenn die Gegnerbesatzung die Moral verliert. Dies tritt ein, wenn ich dem Konvoi viel Schaden zugefügt habe und die Kampf-Mannschaft mit Streukugeln stark dezimiert habe.
4. Ich kann Schiffe auch übernehmen, wenn die Mannschaft dazu fehlt, denn ich übernehme die Segel-Mannschaft gleich mit.

Übrigens: Zusätzliche Matrosen sind übrigens immer noch dabei. Man benötigt sie zum Laden der Waffen. Je mehr, desto schneller.

Hm, das wäre nochmal eine Überlegung wert...

Zitat

Original von Pieter van Alkmaar
Naja, man kennt ja diese Art von Schreiberlingen, die aus reiner Gier, den ersten Exklusiv-Bericht schreiben zu können, keinerlei kritische Anmerkungen zum Sachgegenstand wagen.

Ich weiß, du meinst es nicht so. Aber ganz ehrlich: durch den Wegfall (oder die Einschränkung) des Kaperns wird das Spiel komplexer! Das Kapern wie in P2 hat auch viel kaputt gemacht...

Korven

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243

Mittwoch, 14. April 2010, 23:01

Zitat

Original von Daniel van Bergen
....
Bagaluths Idee, dass man nur dann Kapern kann, wenn man angegriffen wird, finde ich auch super. So kann man das Kapern nicht exploiten... ich würde das dann aber trotzdem noch an andere Bedinungen koppeln. Zu Bagaluth 4 Punkten: 1 + 2 finde ich sehr gut, 3 setzt Enterkämpfe voraus (es geht auch anders), 4 ist für Exploit nicht entscheidend. Bedeutet nur mehr Aufwand in Interface (es wird ein "entscheide dich für ein Schiff"-Dialog benötigt.).

Hier meine 4 Punkte:

1. Wie bei Bagaluth. Kapern nur, wenn man angegriffen wird.
2. Wie bei Bagaluth. Wer selber angreift kann nur Ladung erbeuten.
3. Kapern geht nur, wenn die Gegnerbesatzung die Moral verliert. Dies tritt ein, wenn ich dem Konvoi viel Schaden zugefügt habe und die Kampf-Mannschaft mit Streukugeln stark dezimiert habe.
4. Ich kann Schiffe auch übernehmen, wenn die Mannschaft dazu fehlt, denn ich übernehme die Segel-Mannschaft gleich mit.

Übrigens: Zusätzliche Matrosen sind übrigens immer noch dabei. Man benötigt sie zum Laden der Waffen. Je mehr, desto schneller.

Hm, das wäre nochmal eine Überlegung wert...
...


Solch eine Umsetzung klingt vielversprechend.
(komisch dachte da gebs nichts zu rütteln, klingt jetzt aber so als würde vielleicht doch,...) :eek2:

@Daniel da gehts wieder zu deinem Kommentar -> Piraten greifen nur an wenn sie überlegen sind oder hab ich das "falsch" interpretiert?
-> Auf die Art schließt es sich aus, wenn ich deutlich zu schwach bin sollte ich auch nicht Kapern können oder? (zuwenig Leute/Waffen/Schiffe zum Kämpfen) ?(
Nicht das dan 2 Schiffe fahrn, 1 Mit Waffen -> zum Runterschießen und eins mit Besatzung um es dan zu Entern. (Damit man so nicht zu hohe "Bedrohung" hat)

-> man könnte es aber so "GENAU" steuern, wenn es 2 Arten von Piraten gibt.

-> Pirat A (Beute zu erwartend hoch genug) greift nur schwache Schiffe Konvois an (Entern nicht möglich)

-> Pirat B (Beute zu erwarten auch hoch genug) greift auch starke Konvois an (Entern möglich)

Vorteil:
-> man kann genau steuern wieviele Piraten enterbar sind (und ab wann!)
-> Auch geschützte Konvois werden im späteren Spielverlauf angegriffen. (nicht das später geschützte riesen Konvois keine Angriffe mehr zu befürchten haben)
Spieler würden sonst versuchen die benötigte Eskorte zu ermitteln um nicht mehr angegriffen zu werden.

Kaperbriefe sind zwar sehr gut zum einstellen wieviel gekapert wird aber ich finde sie gehören eher in die Karibik. :(
Könnte man einen bestimmten Rang oder anderes damit verbinden das man genug bewaffnete auf ein Schiff geben kann um zu Kapern?

Wird vom Fürsten als "Kriegsschiff" angesehen das man so einfach nicht als Händler haben darf,.. oder so in der Art,...

-> Bewaffnete Handelsschiffe zu wenig Besatzung zum Kapern
-> Kriegsschiff Eskorte genug Besatzung + Waffen erlaubt (vielleicht Anzahl der Schiffe dieses Typs beschränkt)

Wie man es auch dreht das ganze ist recht schwierig,.. :mad:
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

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244

Donnerstag, 15. April 2010, 03:25

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Ich möchte das Kapern weglassen, da es sehr heftig ist, wenn man einem anderen Händler ein Schiff wegnimmt oder wenn man selbst ein Schiff verliert. Wie oft fährt man von A nach B und in B hat man plötzlich ein Schiff weniger... das ist einfach zu heftig. Man kann sich auch nicht ergeben oder Waren anbieten, wenn man von Piraten angegriffen wird, denn sie wollen ja immer sofort das ganze Schiff. Wenn ich einen Händler angreife, ist es das gleiche. Alle kämpfen um ihr Leben, auch wenn sie gar keine Chance haben. Aber Kapitulieren war in P2 keine Option. Wenn man nicht mehr Kapern kann, entstehen daher andere Situationen. Siehe dazu D. und E.


Wenn ich mich recht erinnere, wurde es in P2 doch so gehandhabt, dass Kaperung eines Spieler-Schiffes seitens des Piraten nur dann vorkam, wenn dieses Schiff auf den Piraten geschossen hatte. Alle Schiffe, die "nur" zu fliehen versuchten und dies nicht schafften wurden geplündert. Diese Handhabung könnte ich mir sehr gut auch in P4 vorstellen.

Es könnte doch gleich in der Dialogbox, die dem Spieler meldet, dass eines/r seiner Schiffe/Konvois angriffen wird, die beteiligten Schiffstypen - die des Piraten und die eigenen - aufgeführt werden (nicht jeder Spieler hat stets den Überblick darüber, welche Schiffstypen in welchem Konvoi fahren), damit der Spieler ermessen kann ob sich ein Kampf überhaupt lohnt bzw. ob dieser zu gewinnen wäre. Dann kann er sich entscheiden: "Kampf", "Flucht versuchen" oder "Kapitulation".
"Kampf": Es kommt zur Seeschlacht (Flucht des Spielers evtl. nicht mehr möglich); "Flucht versuchen": das/die Schiff/e des Spielers versuchen ihr Glück in der Flucht. Das System ermittelt, welches Schiff fliehen konnte und welches nicht. Die, die es nicht geschafft haben werden geplündert; "Kapitulation": Alle Schiffe werden geplündert.


Zitat

Original von Daniel van Bergen
...Wenn man zu Spielbeginn zu langsam an neue Schiffe rankommt, muss man daran etwas machen und nicht ein anderen Feature einführen, um einen Balance-Fehler wieder wett zu machen. Daher müssen wir über die Schiffe zu Spielbeginn reden. Wer hat Vorschläge? Schiffe günstiger, Bauzeiten kürzer, ab und zu mal ein günstiges Angebot... es gibt da doch einige Möglichkeiten. Ich bin bisher immer von kürzeren Bauzeiten ausgegangen...


Kürzere Bauzeiten finde ich gut. Die Schiffspreise könnten an den Rang gekoppelt werden, d.h. steigt man im Rang auf, steigen auch die Preise für neue Schiffe.
Auch die günstigen Angebote finde ich gut, wenn es denn wirklich günstig wird! Soll heissen: Was nützt mir z.B. ein Kraier für 1000 GS , wenn das Schiff eigentlich nur noch aus einer Planke besteht, die auf dem Wasser schwimmt. So ein Schiff verschwindet doch erstmal für laaange Zeit in der Werft und die Reparatur ist auch alles andere als billig.

Wie wäre es denn mit regelmäßigen Schiffsauktionen wie in P1?
Der Spieler hätte hier auch die Möglichkeit, zu klein bzw. unrentabel gewordenen Schiffe zu verkaufen. In welchem Zustand man ein Schiff verkauft könnte z.B. auch einen Einfluss auf den eigenen Ruf haben.


Zitat

Original von Daniel van Bergen
E. Auch das gezielte Angreifen meiner Konkurreten macht Sinn. Beispielsweise kann ich Jagd auf bestimmte Rohstoffe machen. Hat ein Schiff die Waren nicht an Bord, lasse ich es laufen. Mit reduzierter Gefahr auf Ansehensverlust (wenn man den Verlust mit dem Plünderungswert in Bezug setzt).


Dies halte ich für überflüssig, da es ein immenser Aufwand wäre und bei jeder Einheit die der Spieler erbeuten kann gehen ihm mind. 10 Einheiten durch die Lappen, weil er nun mal nicht jedes Schiff "kontrollieren" kann.


Zitat

Original von Daniel van Bergen
Bagaluths Idee, dass man nur dann Kapern kann, wenn man angegriffen wird, finde ich auch super. So kann man das Kapern nicht exploiten... ich würde das dann aber trotzdem noch an andere Bedinungen koppeln. Zu Bagaluth 4 Punkten: 1 + 2 finde ich sehr gut, 3 setzt Enterkämpfe voraus (es geht auch anders), 4 ist für Exploit nicht entscheidend. Bedeutet nur mehr Aufwand in Interface (es wird ein "entscheide dich für ein Schiff"-Dialog benötigt.).


...es geht auch anders: Bitte keine Fechtkämpfe oder andere Spielereien!!! X(

Im "Entscheide-dich-für-ein-Schiff-Dialog" sollte man auch gleich den Namen des erbeuteten Schiffs ändern können.


Zitat

Original von Daniel van Bergen
Hier meine 4 Punkte:
1. Wie bei Bagaluth. Kapern nur, wenn man angegriffen wird.
2. Wie bei Bagaluth. Wer selber angreift kann nur Ladung erbeuten.
3. Kapern geht nur, wenn die Gegnerbesatzung die Moral verliert. Dies tritt ein, wenn ich dem Konvoi viel Schaden zugefügt habe und die Kampf-Mannschaft mit Streukugeln stark dezimiert habe.
4. Ich kann Schiffe auch übernehmen, wenn die Mannschaft dazu fehlt, denn ich übernehme die Segel-Mannschaft gleich mit.



Mit diesen 4 Punkten könnte ich sehr gut leben. :170:

Vielleicht wäre es ja möglich Ausnahmen zu Punkt 2 per Hanse- oder LF-Auftrag zu schaffen. Ob man das erbeutete Schiff dann auch behalten kann sei dahin gestellt.


@Korven

Egal wie groß die aufeinander treffenden Konvois sind, es wird maximal einen 3 gegen 3 Kampf geben und von den 3 eigenen Schiffen wirst du nur eins selbst steuern können, die beiden anderen werden von der KI gesteuert.
"Anderer Leute Reichtum ist ärgerlich, bis er der eigene wird."
Josef Stalin

245

Donnerstag, 15. April 2010, 09:49

@ Einzig das kapern entfällt nicht grundsätzlich, wie es geregelt wird sei dahingestellt ...
Mal meine Sichtweise:

. Kein kapern:
Warengewinne -müssten- hoch sein, dem Spieler steht nur wenig Laderaum und somit Schiffe zu Spielbeginn zur Verfügung ... es braucht dennoch seine Zeit bis man dazu in der Lage ist Schiffe somit Laderaum zu erwerben/bauen um den Handel zu erweitern. Im weiteren Spielverlauf wird der Warengewinn zum "Spieltöter", den jetzt ist ausreichend Laderaum verfügbar und die Gewinne "explodieren" gerade zu ...

. Zumindest eingeschränktes kapern erlaubt:
Warengewinne können "human" angesetzt werden, dem Spieler bleibt zum expandieren die Wahl einmal auf friedliche Weise ("streß frei") vorzugehen oder eben die Möglichkeit des kaperns einiger Schiffe in Angriff zu nehmen (zügig expandieren). Verbleiben die Warengewinne recht gering bleibt einem noch ordentliche Gewinne erwirtschaften zu wollen/müssen um alle Aufstiegsmöglichkeiten wahr werden zu lassen, statt sie bei hohem Warengewinn "geschenkt" zu bekommen.

Die Schiffe der KI-Konkurrenten könnten vom gekapert werden freigestellt bleiben.

Eskortenangriffe durch (ab und an?) kaperbare Schiffe und sonstige kaperbare Piraten bieten ausreichend Möglichkeit seinen "Fuhrpark" zu erweitern.

Zitat

In P2 konnten Piraten einen Spieler komplett ruinieren

... nach etwas Übung, sowie bedenken wie man einen Piraten besiegen könnte war dies nicht mehr möglich. Es bedarf eigentlich nur wenig reale Spielzeit - einige Stunden mehr wenn man sich ungeschickt verhält!

Nur nicht zwangsweise ein langatmiges Startprozedere für jede Spielweise installieren ...
Erfolgreiche Händler sind die wahren Piraten!

Bagaluth

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246

Donnerstag, 15. April 2010, 10:21

Zitat

Original von Daniel van Bergen

Zitat

Original von tarso
stelle ich mir gerade zu Spielbeginn mühsam vor - auch für den ehrlichen Händler...das kapern von Piratenschiffen ist - zumindest in P2 - die einzige legale Möglichkeit, rasch an eine vernünftige Anzahl von Schiffen zu kommen...

C. Ich bin schon etwas erstaunt. Was hat denn Kapern mit Schiffen zu Spielbeginn zu tun? Wenn man zu Spielbeginn zu langsam an neue Schiffe rankommt, muss man daran etwas machen und nicht ein anderen Feature einführen, um einen Balance-Fehler wieder wett zu machen. Daher müssen wir über die Schiffe zu Spielbeginn reden. Wer hat Vorschläge? Schiffe günstiger, Bauzeiten kürzer, ab und zu mal ein günstiges Angebot... es gibt da doch einige Möglichkeiten. Ich bin bisher immer von kürzeren Bauzeiten ausgegangen...


Also die Bauzeiten beschleunigen fände ich nicht so gut. Die waren bei P2 annähernd realistisch. Das sollte beibehalten werden. Wenn dann solllte die Anzahl der Schiffsauktionen erhöht werden und ein "Angebot" durch den LF eingeführt werden. So etwas in der Art "Übernehmt diesen Auftrag und ich stelle Euch ein Schiff, das Ihr bei Erfolg als Bezahlung erhaltet".

An sonsten würden die Transport und Konvoi-Aufträge aus der Kneipe wie bei P2 ausreichen für ausreichenden Schiffsnachschub zu Beginn des Spieles zu sorgen.

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Aber gut, es gab hier ein paar gute Ideen für das Kapern. Wie wäre es, wenn man Schiffe von Piraten in bestimmten Situationen kapern könnte, z.B. wenn die gegnerische Mannschaft einfach die Moral verloren hat oder so. Ideen hierzu? Kaperbrief wäre so eine Idee, finde ich aber komisch, dass ein Stück Papier an Bord entscheidet, ob man plündern kann oder nicht.


Kaperbriefe würde ich nur bei LF Missionen im Kriegsfall vorsehen, Diese dürften sich nur auf die Kriegsschiffe der Gegenseite beziehen. Niemals auf Händler. Händler dürfen nur geplündert werden, wenn sie beobachtet wurden, wie sie den gegnerischen Hafen verlassen. An sonsten droht Anklage bei der Hanse wegen "Piraterie".

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Hier meine 4 Punkte:

1. Wie bei Bagaluth. Kapern nur, wenn man angegriffen wird.
2. Wie bei Bagaluth. Wer selber angreift kann nur Ladung erbeuten.
3. Kapern geht nur, wenn die Gegnerbesatzung die Moral verliert. Dies tritt ein, wenn ich dem Konvoi viel Schaden zugefügt habe und die Kampf-Mannschaft mit Streukugeln stark dezimiert habe.
4. Ich kann Schiffe auch übernehmen, wenn die Mannschaft dazu fehlt, denn ich übernehme die Segel-Mannschaft gleich mit.

Übrigens: Zusätzliche Matrosen sind übrigens immer noch dabei. Man benötigt sie zum Laden der Waffen. Je mehr, desto schneller.


Danke Daniel :170:


So aus den Äußerungen von Daniel hier im Forum und einigen FFWAG's (fare fetched wild ass guesses) meinerseits leite ich mal das geplante Schiffskampf Scenario ab:

Wir alle kennen noch die Moraloption aus P2. Ab und zu hat die Mannschaft einige Fässer für den Eigengebrauch liberalisiert und man konnte erst wieder weiter, wenn die Mannschaft ihren Rausch ausgeschlafen hatte.

Ich mehme mal an, dass der Schiffskampf aus dieser Funktion und einer vereinfachten PR Schiffskampfsteuerung zusammengeschieben wurde.

Den Ausschlag gibt die Moral der Mannschaft.
Diese ergibt sich aus dem Verhältnis der Liegezeiten im Hafen und der Segelzeiten, sowie der Versorgungslage für die Matrosen.
Ich nehme weiter an, dass der Wert der Schiffsladungen im Verhältnis zur Schiffsbewaffnung Einfluss haben werden.
Ein wesentlicher Faktor wird sicherlich auch die Qualität des Käptens sein.
Der alles überragende Faktor für die Moral der Crew wird sicher wieder der Zustand der Schiffe sein.

Diese Faktoren gelten für Piraten und Händler.

Kommt es zum Kampf, haben beide Seiten erst einmal einen Moralfaktor für die Crew, der sich aus den oben genannten Einflussfaktoren errechnet.

Die Moral wird dann durch das Verhältnis der Crew (wer hat mehr), dem Zustand der Schiffe (wessen Schiffe haben weniger Schäden) und der Anzahl der Treffer (wer hat mehr ausgeteilt und wer hat mehr eingesteckt) weiter beeinflusst.

Ach ja @ Daniel
Bitte wieder einen Button einbauen, wenn ich aufgeben will, um das Gefecht abzukürzen. Wie bei P2 hissen der weißen Fahne.

Also zurück.
Wer es als erster schafft die gegnerische Crew über den negativ Moralwert zu bringen (bomben), an dem die die Fässchen öffnen hat gewonnen.
Da die saufen wollen werden die dann von sich aus die weiße Fahne hissen, die Segel einholen und aufgeben.

Alles in allem auch eine praktikabele Lösung.

Euer

Hein
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Donnerstag, 15. April 2010, 10:48

Zitat

Original von Bagaluth

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Daher müssen wir über die Schiffe zu Spielbeginn reden. Wer hat Vorschläge? Schiffe günstiger, Bauzeiten kürzer, ab und zu mal ein günstiges Angebot... es gibt da doch einige Möglichkeiten. Ich bin bisher immer von kürzeren Bauzeiten ausgegangen...


Also die Bauzeiten beschleunigen fände ich nicht so gut.


ja bauzeiten verringern faende ich auch net so dolle.

daher ein anderer Vorschlag
Man kann schiffe mieten

Mietpreis/Woche koennte z.B. Baupreis/52 sein
Kaution=Baupreis/10
Das heisst das Schiffe die laenger als 52Wochen gebraucht werden billiger als neubau sind
In jeder Stadt in der man ein Kontor hat kann man Schiffe mieten
Je hoher der Rang/Ansehen in der Stadt ist umsomehr Schiffe/groessere schiffstypen kann man dort mieten
die genauen zahlen muesste man beim balancing festlegen

Auch muessen beim mieten nicht immer 100Herz Schiffe zur verfuegung stehen
falls ich einen kraier mit 80Herz miete und mit 60 wieder abgebe kriege ich nicht 100% der kaution wieder
falls ich ihn mit 100Herz wieder abliefert freut sich der Vermieter - ich kriege aber keinen Bonus

ich denke das kann gut als methode fuer "Schiffe zu Spielbeginn" nutzen durch die begrenzung auf ansehen kann man (als normaler spieler) nicht gleich mit 50 schiffen in den ersten zwei monaten losschippern da 1. das ansehen net da ist und 2. die schiffe effektiv genutzt werden muessen da sie ja ordentlich geld kosten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Falko« (15. April 2010, 10:49)


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248

Donnerstag, 15. April 2010, 11:04

Zitat

Ich möchte das Kapern weglassen, da es sehr heftig ist, wenn man einem anderen Händler ein Schiff wegnimmt oder wenn man selbst ein Schiff verliert. Wie oft fährt man von A nach B und in B hat man plötzlich ein Schiff weniger... das ist einfach zu heftig. Man kann sich auch nicht ergeben oder Waren anbieten, wenn man von Piraten angegriffen wird, denn sie wollen ja immer sofort das ganze Schiff. Wenn ich einen Händler angreife, ist es das gleiche. Alle kämpfen um ihr Leben, auch wenn sie gar keine Chance haben. Aber Kapitulieren war in P2 keine Option. Wenn man nicht mehr Kapern kann, entstehen daher andere Situationen. Siehe dazu D. und E.


Also Kapitulieren konnte mann in P2 wenn mann ohne Kampfhandlung die weisse Flagge gehisst hat.

Das war manchmal die einzige Möglichkeit einen Piraten so langsam zu machen das er eingeholt werden konnte.

Ja es ist hart ein Schiff zu verlieren aber der gemeine Spieler läd dann einen älteren Spielstand und nimmt eine andere Route.

Gehtnix hat den Nutzen des Kaperns sehr gut beschrieben. Es ermöglicht raschere expansion ohne das der Warengewinn unendlich groß wird.

Bei P2 haben zudem die KI Schiffe kaum waren an Bord.

Ich habe immer gekapert um in den Werften Holks schneller zu erhalten.
Auch für die Flotte war es in den ersten Monaten gut. Sobald ich ausreichend Baukapazität hatte wurde Kapern zu einer Nebenbeschäftigung.

Die Regeln von Bagaluth erlauben es die Zahl der zum Kapern zur Verfügung stehenden Schiffe zu begrenzen.

So kann die Entwicklung des Unternehmens mit mehr Spielspass von Statten gehen als wenn man sofort 20 Schiffe zur Verfügung hat.

Belohnungen in Schiffsform wären da für mich eine weitere Option.

Ich war auch ein Fan der Versteigerungen in P1. Bei P2 habe ich die meist verpasst weil Sie nicht automatisch geöffnet wurden.

Wenn Versteigerungen gemacht werden sollte beim Beginn ein Fenster erscheinen bei dem der Spieler auswählen kann ob er teilnimmt oder nicht.

Meine Begeisterung steigt drastisch wenn es tatsächlich, wie von Daniel angedeutet, ein Kaperfeature gibt das so reguliert wird wie von Bagaluth vorgeschlagen.
Niemand braucht ein einfaches Spiel! Ein gutes Spiel reicht!

Für die Dunkle Seite! Auch Piraten wollen Handeln!

Falko

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249

Donnerstag, 15. April 2010, 11:08

Ergaenzung zum mieten:
Gildenbeitritt sollte die Aanzahl der verfuegbaren Schiffe vervielfachen/stark erhoehen
Entscheidungsmoeglichkeit: lieber 4 Kontore fuer 30000 da dann vorraussichtlich 4*3 Schiffe bekommen oder sofort per gildenbeitritt in der heimatstadt fuer 150000 von 7 auf 15 verfuegbare Schiffe kommen

Bagaluth

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250

Donnerstag, 15. April 2010, 11:37

Also die Mietoption an die Gilden zu knüpfen finde ich gut.

Wir alle erinnern uns sicher noch an den Grund, warum die KI Händler in ihren Schiffen kaum Waren hatten.

(Sie hatten viel zu viel Laderaum im Verhältnis zu ihren Produktions- und Einkaufmöglichkeiten.)

Über die Gilde nun die brach liegenden Schiffe der ortsansässigen Händler mieten zu können halte ich für eine gute Idee. Aber der Zustand dieser Schiffe sollte nicht unter 85% sein, da sonst die Reparatur zu lange dauern würde.

Hein
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251

Donnerstag, 15. April 2010, 11:45

Zitat

Original von Bagaluth
Also die Bauzeiten beschleunigen fände ich nicht so gut. Die waren bei P2 annähernd realistisch. Das sollte beibehalten werden. Wenn dann solllte die Anzahl der Schiffsauktionen erhöht werden und ein "Angebot" durch den LF eingeführt werden. So etwas in der Art "Übernehmt diesen Auftrag und ich stelle Euch ein Schiff, das Ihr bei Erfolg als Bezahlung erhaltet".

Jo. :170:

Zitat

Original von Bagaluth
Kaperbriefe würde ich nur bei LF Missionen im Kriegsfall vorsehen, Diese dürften sich nur auf die Kriegsschiffe der Gegenseite beziehen. Niemals auf Händler. Händler dürfen nur geplündert werden, wenn sie beobachtet wurden, wie sie den gegnerischen Hafen verlassen. An sonsten droht Anklage bei der Hanse wegen "Piraterie".

?( Wenn es Krieg gibt und Kaperbriefe ausgegeben werden, dann bedeutet das, dass alle Schiffe angegriffen und geplündert bzw. gekapert werden "dürfen". Sonst wäre der Zweck des Kaperbriefes, nämlich die Schwächung des Gegners auf jede erdenkliche Weise (also auch wirtschaftlich!!!) verfehlt.

Bagaluth

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Donnerstag, 15. April 2010, 12:04

Zitat

Original von ten_70
?( Wenn es Krieg gibt und Kaperbriefe ausgegeben werden, dann bedeutet das, dass alle Schiffe angegriffen und geplündert bzw. gekapert werden "dürfen". Sonst wäre der Zweck des Kaperbriefes, nämlich die Schwächung des Gegners auf jede erdenkliche Weise (also auch wirtschaftlich!!!) verfehlt.


Nein eben nicht.

Wir haben eine Karte von Nord und Ostsee mit maximal 40 Städten. Laut dem was bisher hier verlautbart wurde, gibt es 8 Regionen. Weiterhin sollen die Kriege als Regionalkonflikte laufen.

D.h. wenn LF A mit LF B Krieg führt, können Schiffe die aus den Häfen der Städte von A kommen durch die Kregsschiffe des LF B angegriffen werden. Umgekehrt genau so. Da die Schiffahrtsrouten an den Städten der kriegführenden Regionen vorbei gehen, würde sonst der Handel aller anderen Regionen zu sehr gestört werden.

Im Krieg muss sich jeder Händler darauf einstellen, dass er von einer der Kriegsseiten angegriffen wird, wenn er eine der Städte des Gegners dieser Kriegspartei versorgt. Nur so macht es Sinn ohne die Spielbarkeit zu sehr zu beeinträchtigen.

In der Folge heißt das für die LF-Aufträge, die ein Spieler annehmen kann, dass er bei einem Kriegsauftrag durch seinen LF auf genau diese Einschränkung festgelegt wird, wenn er es sich nicht mit dem Rest der Hanse verscherzen will. Sein Ansehen in der Region, gegen die er tätig wird, wird natürlich mit jedem seiner Kriegserfolge sinken. Dafür steigt sein Ansehen in der Region des LF für den er tätig wird.

Es kann also zu der Situation kommen, dass der Händler die Städte der Gegenseite selber versorgt und die Kriegsschiffe seines LF kapert und er gleichzeitig die Handelsschiffe der lästigen KI mit seinen LF-Auftrags-Schiffen dezimiert.
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Donnerstag, 15. April 2010, 12:06

Dann lieber kein Kaperbrief. Kapern im Kriegsstiel macht den effekt der Limittierung zunichte.

Das wäre höchstens was für das Lategame wo es auf 100 Schiffe nicht mehr ankommt.
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Falko

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254

Donnerstag, 15. April 2010, 12:14

Zitat

Original von Bagaluth
D.h. wenn LF A mit LF B Krieg führt, können Schiffe die aus den Häfen der Städte von A kommen durch die Kregsschiffe des LF B angegriffen werden. Umgekehrt genau so. Da die Schiffahrtsrouten an den Städten der kriegführenden Regionen vorbei gehen, würde sonst der Handel aller anderen Regionen zu sehr gestört werden.


ich geh mal davon aus das man das so einbaut das ein gewisser seemeilenbereich bei der LF-Region fuer die LF/Kaperbrief-Schiffe freigegeben wird - dadurch sollten haendler die von bergen nach hamburg fahren nicht vom krieg mit england beeintraechtigt werden koennen
und ein krieg mit daenemark ( oder schweden) kann im gegenzug extremen schaden verursachen
was ja historisch auch net sooo falsch ist (schliesslich fahren ja alle ost/nordseeroeuten im kampfgebiet um aalborg herum)
und wenn das "Kriegspielen" z.B. im rahmen einer EM-Mission ablauft "Versenke 15 Schiffe von LF sowieso aus daundda" hab ich damit auch kein problem

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255

Donnerstag, 15. April 2010, 13:27

@Falko

Beim Versenken hab ich auch kein Problem! Ein bisschen Spass möchte mann ja haben. ;)

@All
Da ich davon ausgehe das Schiffe handelbar sind möchte ich vermeiden das der Spieler durch einen Krieg Schiffe im (vielfachen) Wert seines Unternehmens in einer Woche erwerben kann.

In PR2 habe ich mal die spanische Kriegsflotte gekapert. 180 WarGallons in einem (virtuellen) Monat. Das ist eine Einnahmequelle (ca. 18 Mio GS.) die den Handelsgewinn weit übertrifft.

Da muß der Kaperbrief dann eigentlich 17,5 Mio. Kosten ausserdem sind dann irgendwann viel zuviele Schiffe im Spiel.
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Bagaluth

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256

Donnerstag, 15. April 2010, 13:38

Es ist wohl alles eine Frage, wie es implementiert wird.

Wenn so etwas wie die Blockade in P2 realisiert wird, hats nur Auswirkung auf die blockierte Stadt. Das wird es sicher auch geben. Bei Pestblockaden oder bei Boikott einer Stadt durch den Hanserat.

Aber ich glaube es ist bei Kriegen mehr als das geplant. Soll ja schließlich ein einschneidendes Ereignis sein.

Und da beginnen die Probleme.

1. Wenn ich eine umfangreiche Versorgung meiner Städte mit Interaktion sichstellen will, werde ich wie bei P2 Autokonvois haben müssen die feste Routen befahren um von meinen Lagern oder einem Zentrallager diese Versorgung meiner Städte und vor allem Betriebe sicher stellen.
2. Eine manuelle und festlegbare (speicherbar) Routeneingabe für Schiffe und Konvois wird es sicher nicht geben, da die Interfacesteuerung dafür sehr aufwendig zu programmieren ist.

Folge:
Bei einem Regionalkonflikt der LF kann unter umständen das gesamte Versorgungsgefüge der Hanse und damit meines Unternehmens aus den Angeln gehoben werden.

Das wäre zu krass für Spieler die nicht hardcore gamer sind. Daher wird das sicher so nicht von Daniel umgesetzt werden. Ist nicht Massenmarkttauglich.

Wenn freie Jagd auf der Seekarte, dann nur zwischen den Kriegsschiffen der beiden Parteien und den Piraten.

Das wirft das Problem auf, dass die beabsichtigte wirtschaftliche Wirkung eines Krieges verfehlt wird.

Die Frage ist also, wie eine wirtschaftliche Folgewirkung auf die kriegführenden Regionen eingeführt werden kann, ohne das Gesamtspiel zu gefährden.

Es geht nur, wenn diese Auswirkung auf die Regionen die am Konflikt beteiligt sind beschränkt werden kann.

Also haben wir im Spiel 3 Kategorien von Schiffen:

Handelsschiffe, Piratenschiffe und Kriegsschiffe.

Die ersten beiden funktionieren wie in P2, mit der Kapereinschränkung die hier diskutiert wurde. Die Kriegsschiffe gibt es nur im Fall eines Krieges.

Wer sich an die Seekarte in P2 erinnert, hat sicherlich noch die Möglichkeit vor Augen, ein anderes Schiff in Sichtweite anzuklicken.

Kurz vor erreichen des Zielhafens dieser Schiffe, wurde auch die Kurslinie von diesem Schiff in den Zielhafen angezeigt.

D.h. die Zielhäfen der Schiffe der Mitspieler und der KI sind im Spiel gespeichert.

Dieses eröffnet eine automatisierte Auswahl anzugreifender Schiffe im Kriegsfall. Kriegsschiffe müssen in der Hafenausfahrt der Feindstädte auf der Seekarte plaziert werden.

Kommt ein Schiff aus dem Feindhafen, wird es angegriffen, wird ein Kriegsschiff der Gegenseite gesichtet, wird es angegriffen.

Und für den Fall, dass dieses ohne zu großen Programmieraufwand möglich ist, schlage ich vor, dass Schiffe, die der Kriegskonvoi sichtet auf ihren Zielhafen hin überprüft werden. Sollte dieser einer der Feindhäfen sein, wird dieses Schiff auch angegriffen.

Nur so ist ein spielbarer Kompromiss zwischen "unerheblicher Auswirkung" und "spielvernichtender Auswirkung" hin zu einer gravierenden Auswirkung möglich.

Euer

Hein

PS:

Hmmm ich glaube jetzt ist das hier im falschen Thread. Sollte eigendlich jetzt nach Langzeitmotivation verschoben werden.
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ten_70

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257

Donnerstag, 15. April 2010, 16:33

Zitat

Original von Bagaluth

Zitat

Original von ten_70
?( Wenn es Krieg gibt und Kaperbriefe ausgegeben werden, dann bedeutet das, dass alle Schiffe angegriffen und geplündert bzw. gekapert werden "dürfen". Sonst wäre der Zweck des Kaperbriefes, nämlich die Schwächung des Gegners auf jede erdenkliche Weise (also auch wirtschaftlich!!!) verfehlt.


Nein eben nicht.

[...]

Es kann also zu der Situation kommen, dass der Händler die Städte der Gegenseite selber versorgt und die Kriegsschiffe seines LF kapert und er gleichzeitig die Handelsschiffe der lästigen KI mit seinen LF-Auftrags-Schiffen dezimiert.

Ich habe mich ungenau ausgedrückt: wenn ich im Besitz eines Kaperbriefes bin, darf ich "nur" die Schiffe, die unter der Flagge des Kriegsgegners angreifen, gleichgültig, ob es sich um Kriegsschiffe oder reine Handelsschiffe handelt.

Deinen Schlussfolgerungen stimme ich zu. Das wäre doch ein arg paradoxes Ergebnis. ?( Ein neuer Exploit?
Ich habe allerdings momentan keine Idee, wie man den vermeiden will.

Eine Frage stellt sich mir dann doch: was passiert mit den Schiffen, die nicht unter der Flagge des Kriegsgegners fahren, aber dennoch die gegnerischen Städte versorgen?
Darf ich die dann mit Kaperbrief angreifen? Wohl eher nicht. Das könnte zu größeren Problemen mit dem nächsten LF führen.
Dürfen diese Schiffe von einer verhängten Blockade betroffen sein? Wohl auch nicht. Siehe oben.

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258

Donnerstag, 15. April 2010, 16:45

Ich sehe das Problem nicht im Versenken oder Plündern sondern im Kapern.

Warum nicht Bagaluths Piratensystem auch hier anwenden?

Geapert werden können nur Angreifer. Alle anderen Schiffe können geplündert und versenkt werden.

Damit kann ich eine Stadt von der versorgung abschneiden ohne zuviele Schiffe zu generieren.

Die Gesammtversorgung der Hanse wird durch den Schiffsmangel geschwächt. Daurch steigen die Preise für die gelieferten Waren. Das sollte reichen.

Kriegsschiffe des Gegners greifen an um die Blockade zu brechen wenn sie dem Ziel paroli bieten können.

Bei 3 vs 3 sollten nicht mehr als 5 Schiffe übrig bleiben besser 4.
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Bagaluth

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259

Donnerstag, 15. April 2010, 17:16

Ja das wäre eine Lösung.

Auch im Kriegsfall kann der Angreifer bei Handelsschiffen nur die Ladung beschlagnahmen. Bei Kriegsschiffen sollten dann zusätzlich die Waffen, auch die Schiffsbewaffnung beschlagnahmt werden.

Der Angegriffene sollte aber die Kaperoption haben.

Ich stelle mir das als Mission ähnlich wie bei P1 vor.
Dort konnte der BM eine PJ Flotte bilden lassen und Auswählen wo die Jagd stattfindet.

Übertrage auf LF-Kriegsaufträge würde damit die Region ausgewählt, in der der Kampfverband opperieren soll. Option "vor einer bestimmten Stadt" oder "im gesamten Feind-Gebiet", je nach Art des LF-Auftrags.
Der Spieler übernimmt einen LF-Auftrag. Dann schickt er einen Kampfverband in die Stadt, in der er den Auftrag übernommen hat. In der Stadt zum LF (Tor oder wenn es so implementiert wird anderes Gebäude, wo der Agent des LF sitz) dort Auswahl des im Hafen leigenden Konvois, der den Auftrag übernehmen soll.
Die Steuereung der Mission läuft dann automatisch. Erst wenn der Kampfverband unter 80% ist oder keinen Laderaum mehr frei hat, kann er vom Spieler abberufen werden, bzw. kehrt automatisch in die Start-Stadt zurück.

Falls der Kampfverband selber angegriffen wird, besteht die Möglichkeit des Kaperns fremder Kriegsschiffe. Sollte eine gekapert werden, bin ich dafür, das der Spieler auswählen kann, ob es das Schiff im Kampfverband belässt oder herauslöst. Sollte er es herauslösen, steuert das Schiff mit Minimalbesatzung den nächsten Hafen außerhalb des Kriegsgebietes an, in dem der Spieler ein Kontor hat.

Noch etwas diese Optionen sind nur etwas für einen fortgeschrittenen Spielstand und nicht für den Einstig. Angebote eines LF erfolgen erst, wenn der Spieler in mindestens 3 Regionen Kontore hat und mindestens Ratsherr ist.
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Bagaluth

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Donnerstag, 15. April 2010, 17:29

Zitat

Original von ten_70

Eine Frage stellt sich mir dann doch: was passiert mit den Schiffen, die nicht unter der Flagge des Kriegsgegners fahren, aber dennoch die gegnerischen Städte versorgen?
Darf ich die dann mit Kaperbrief angreifen? Wohl eher nicht. Das könnte zu größeren Problemen mit dem nächsten LF führen.
Dürfen diese Schiffe von einer verhängten Blockade betroffen sein? Wohl auch nicht. Siehe oben.


Zitat

Original von Bagaluth
Kommt ein Schiff aus dem Feindhafen, wird es angegriffen, wird ein Kriegsschiff der Gegenseite gesichtet, wird es angegriffen.

Und für den Fall, dass dieses ohne zu großen Programmieraufwand möglich ist, schlage ich vor, dass Schiffe, die der Kriegskonvoi sichtet auf ihren Zielhafen hin überprüft werden. Sollten dieser (Der Zielhafen) einer der Feindhäfen sein, wird dieses Schiff auch angegriffen.


Wenn wir dann noch die Kaperoption nur dem Angegriffenen zugestehen, wird ein Schuh draus.

Hein
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