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Freitag, 11. Dezember 2009, 17:01

Thema 8: Das Eldermann-Amt

Habe es zwar schon im Thread Missionen angesprochen, aber ich denke, dieses Thema ist vielleicht in einem eigenen Thread besser aufgehoben: das Eldermann-Amt.

Die Idee dahinter ist folgende:

Im Spiel gibt es bestimmte Ereignisse, z.B. LF in Dänemark dreht durch oder ein Hansekontor erhebt Hafengebühren. Die Hanse bietet dazu Maßnahmen an, die der Spieler als Mission annehmen kann.

Ist der Spieler selbst der EM, so kann er im EM-Büro dem Hanserat Maßnahmen vorlegen (oder es auch lassen). Dazu muss aber eine bestimmte Situation vorliegen oder kürzlich vorgelegen haben. Alle diese Situationen stehen in einer Liste. Nun klickt der User eine Situation an und bekommt dazu passende Maßnahmen angezeigt. Hiervon wählt er wiederum eine aus und legt dann das Ganze dem Hanserat vor. Stimmt dieser zu, so wird die Maßnahme offiziell. Falls nötig, erzeugt der Hanserat noch eine Mission dazu.

Beispiel:
London hat eine Sondersteuer für Hansehändler eingeführt. Der User kann als EM diese Situation auswählen. Als Maßnahme hat er zur Auswahl:

- Leichte Blockade
- Schwere Blockade

Wählt er die leichte Blockade, so wird der Hafen von London nur mässig von der Hanse überwacht. Wählt er die schwere Blockade, so erzeugt der Hanserat eine Mission zur aktiven Überwachung der Hanse.

Was wir also für dieses Feature benötigen:
- Mögliche, sinnvolle Situationen, die in der Hanse passieren können und den Ärger des Hanserates auf sich ziehen
- Mögliche sinnvolle Ereignisse, mit denen der EM/Hanserat darauf reagieren könnte.

Ideen hierzu sind sehr willkommen.

citta

Schniggenfahrer

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2

Freitag, 11. Dezember 2009, 18:46

Der EM als global handelnder Hansechef.
Streitigkeiten zwischen Hansestädten erst dipl. versuchen, auszuräumen (ob das wohl geht ? ?( )
Danach die Abstimmungen, ob, wie, wann, was .
Politisch zwischen den LF verhandeln (sollen ja 8 Gebiete sein), auf das die Hanse blühe und gedeihe (in MEINE Kasse bitte)
Und anscheinden lief zweimal was schief, wie das gelöst wird, bin ich gespannt.

Fonz OL

Großhändler

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3

Freitag, 11. Dezember 2009, 20:51

Vor allem finde ich es gut zu wissen, daß in P4 mit der Wahl zum Eldermann nicht praktisch alles gelaufen ist. In P2 hat man lange gebraucht um Eldermann zu werden und dann kam nicht mehr wirklich viel!
Natürlich sollte es darum gehen, die Interessen und Gesetze der Hanse zu schützen und durchzusetzen. Eine Stadt behindert Händler der Hanse bei ihrer Arbeit, ein Landesfürst stört den Handel mit dem Hinterland, Raubritter machen die Strassen rund um eine Stadt unsicher, der Pöbel in einer Stadt revoltiert und schmeisst den Bürgermeister aus der Stadt...welcher natürlich wieder in sein Amt muss. Oder selbiger handelt dermaßen gegen die Hanse ,daß etwas gegen ihn und zur Not auch etwas gegen seine Stadt unternommen werden muß.


Vielleicht kann man auch den Eldermann damit beauftragen, die Erforschung eines neuen Schiffstyps in die Hand zu nehmen.
Den üblichen Kampf gegen die Piraterie nimmt wohl irgendwann auch der Eldermann in die Hand.
Kann der Eldermann vielleicht sogar Bürgermeistern Anweisungen geben? Ausbau der Verteidigung? Größere Mauer? Niedrigere oder höhere Steuern/Abgaben? Usw...
An Ideen wird es sicher nicht mangeln...
Kann man schon irgendwo vorbestellen? :D

Builder

Patrizier

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4

Samstag, 12. Dezember 2009, 10:15

Der EM ist auch die erste Stelle für die Aufnahme bzw den Ausschluss von Städten in die/aus der Hanse.

Schlichten von Streitigkieten um EInfluss zwischen den Stadten bzw globalen Handelshäusern.

Da fallen mir strafen in waren Schiffen und Geld ein Jeweils zum teil an die Hanse und den Gegner zu zahlen.

Als Mission Hole bestimmte mengen von Waren, Geld, Schiffen vom Händler Xy zur not unter gewaltanwendung.

Er könnte auch festlegen welche militätrischen beiträge im V-Fall zu leisten sind.

D.H. wievliele Stadwachen eine stadt mindestens haben soll und wieviele kriegstaugliche Schifffe unter Waffen gehalten werden sollen.

Auch die Mindestanfoderungen an die Verteidigung solle er vorgeben.

Misson den LF dazu Bringen das er die Stad unter druck setzt (belagert).

Dann fallen mir noch Marktabgeben ein die der Hanse zustehen.

Natürlich hat das alles Einfluss auf die Zufriedenheit und somit auch auf die nächste Wahl.
Niemand braucht ein einfaches Spiel! Ein gutes Spiel reicht!

Für die Dunkle Seite! Auch Piraten wollen Handeln!

Hanseat09

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5

Samstag, 12. Dezember 2009, 11:29

Da dem Hanserat Piraterie immer Ärger bereitete, wäre das generell ein gutes Aufgabenfeld. Dabei könnte der EM Städte auffordern, ihre Gewässer "rein" zu halten oder er könnte selbst eine Flotte zur Bekämpfung der Piraten fordern. Er hat dann den Oberbefehl über die Flotte in der Seeschlacht, jedes gestellte Schiff agiert aber für sich. Da die Händler entschädigt werden müssen, könnte der EM im Zuge dessen selbst eine Abgabe von den Städten fordern (oder er muss alles selbst zahlen).
Als oberster Richter (?) kann er dann auch bei hanseweiten Verbrechen (z.B. Piraterie) das Urteil sprechen. Die Termine der "Gerichtsverhandlung" werden ihm dabei zugeteilt, wenn er diese dann verpasst, sinkt logischerweise sein Ansehen und der Hanserat muss dann darüber beraten.
Auch globale Warenengpässe beschäftigen den Hanserat. Dabei kann der EM Händler dazu auffordern, mit ihren Handelskapazitäten zur Beseitigung einer Hungersnot etc. bereitzustellen. Kommen diese den Anforderungen nicht nach, drohen Geldstrafen oder andere Sanktionen.
Evt. kann der EM zur Vorbeugung von Hungersnöten die Produktion der Städte beeinflussen. Dabei setzt er z.B. getreideproduzierenden Städten Mindestanforderungen, die sie produzieren müssen. Dadurch wird der gesamte Handel wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Bei allen Aufgaben muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Spieler das EM-Amt nicht missbrauchen kann. Das heißt, er selbst hat zum Wohl der Hanse zu entscheiden. Wirtschaftet er im Namen des EM nur in die eigene Tasche (Bestrafung der Konkurrenz, künstliche Warenverknappung etc.) drohen ihm selbst Ansehensverlust und andere Sanktionen.
Hanseat09

Korven

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6

Samstag, 12. Dezember 2009, 12:33

Es were z.B. schlüssig wenn man mit dem Eldermann Amt auch mehr Möglichkeiten zur Interaktion mit dem/den Landesfürst/en hat.
Schließlich hat man zumindest eine ungefähr gleichwertige Position erreicht.
Also könnte z.B. bei so etwas sogar der umgekehrte Fall eintretten das der LF sich persöhnlich zum Eldermann begiebt anstelle das der Spieler wie immer zum LF marschiert.
Wie funktioniert das dan eigentlich wenn der LF eine Hansestadt angreift, im Prinzip ist ja dan der Eldermann(Hanse) mit dem jeweiligen LF im Krieg.
Nicht zuletzt soviel ich aus Wiki hab hatte der Eldermann auch so etwas wie eine Wache/Truppe (Armee)? um seine Aufsicht (Schutzpflicht) war zu nehmen.
Im Normalfall sollten diese wohl gegen Räuber und Piraten vorgehen und für allgemeine Ruhe sorgen aber was war bei Krieg?
Der Englische "Ealdorman" hatte sogar eine Grafschaft und sogar umfangreiche persöhnliche Gefolgschaft (ich würde es mal als Truppen auslegen) -> "Ealderman" aus England ging aber nur bis ins 11 Jh.

Im Grunde sollte der Elderman genau das tun was er soll -> die Ordnung in den Hanse Kontoren sichern.
-> Jagt auf Räuber/Diebe/Piraten/,..
-> Unterbinden/ Einschränken von Schwarzmarkt/geheimen Preisabsprachen/ Schmuggel/,...
-> Schutz der Kontore vor Seuchen/Belagerungen/Hungersnöten/,..

-> eben so sollte er auch Positive Entwicklungen in der Hanse unterstützen
-> bsp. Handelsabkommen zwischen zwei Städten wo ein Schiff waren transportiert wird von einem Geleitschiff beschützt.
-> Schutz eines Landwegsbaus durch eine kleine Truppe des EM
-> Schiffe die dem EM gehören können auch ohne direkten Bedarf stark befahrene Handelsrouten sichern bzw. auch als Orlogschiff aushelfen/den Bedarf selbigen decken sollange es im Hafen steht.

Wenn es zu einem Problem LF Hanse kommt könnte man dem LF ja auf mehrere Arten entgegen tretten.

~Mit den Truppen der Hanse
-> äußerst gefährlich kann das Verhältnis LF zu den Hansestädten in seiner Region nachhaltig verschlechtern -> Steuern für die Städte, geringere Lieferungen aus dem Innland/weniger Bevölkerungszuwachs
Ablehnen von Anfragen der Städte. -> das macht er dan bei einigen/allen Hansestädten die ihm gehören. (Rache schließlich haben sich auch diese Städte daran beteiligt)

~Tribut (Stadt-> sie löst ihr Problem selbst/ Hanse die Stadt hat nicht die Geldmittel und fragt um Unterstützung beim EM an. )
-> je nach Summe und Anlaß für die Wut (bekommt man einen Grund wieso der LF die Stadt angreift?)
wird er davon ablassen oder doch belagern (Tribut zeigt aber immer einen guten Willen der Stadt -> LF wird nicht nachhaltig beleidigt)

~Begrenzte Sonderrechte
Bei kleinen Vergehen der Stadt könnte der EM dem beleidigten LF Sonderrechte gewehren.
*Rabatte in den Kontoren
*kosten freier Transport von Truppen/Waren des LF
*Beistand bei einem Kriegsfall
,.... (alles für einen Zeitraum begrenzt)
Auch sollte/müsste hir der Eldermann noch selber Aktionen gegen die Stadt ergreifen -> Blockade oder andre Sanktionen um den LF ganz zu beruhigen.

Eine Stadt muß auch nicht um Hilfe beim EM anfragen/bekommen wenn sie vom LF angegriffen wird (vielleicht weill ihr vergehen keine Unterstützung erlaubt bzw. sehr schlim war)
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

Hanseat09

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7

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:11

@Korven: So wie du die Interaktion zwischen LF und EM beschreibst, ist sie ziemlich militärisch ausgelegt. Klar kommt es immer wieder zu Streitigkeiten in der Hanse, die der EM zu schlichten hat, aber der ganze militärische Kram sollte nicht zu sehr überwiegen (aus Rücksicht für die friedlichen Spieler).
Jedoch kann man generell die Beziehung zum LF als EM ausbauen. Zum Beispiel kann man weitere Privilegien der Hanse ausarbeiten (Handel mit Hinterland erleichtern -> geringere Preise durch Import), welche auch historisch ein wichtiger Bestandteil des Hanseerfolgs war. Dies hat dann verschiedene Auswirkungen auf die Stimmung des LF...
Aber auch ein Friedensabkommen mit den LF wäre möglich. So könnte man des Frieden in den verschiedenen Regionen langfristig wahren und somit sich selbst in der Hanse beliebt machen. Dieses Abkommen könnte man dann als "Krönung der Verhandlungen" ansehen. Erst durch vorherige Diplomatie (Zugeständnisse für den LF mit inbegriffen) ist ein solcher Friedensvertrag möglich.

Im Rahmen der Expedition könnte der EM auch einiges veranlassen. So könnte er als Repräsentant der Hanse dauerhafte Verträge aushandeln oder eine hanseweite Expedition veranlassen (Händler schließen sich zu einer Expedition zusammen). Dabei ist der Schadensfaktor geringer aber der Gewinn im gesamten höher...
Hanseat09

Korven

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8

Samstag, 12. Dezember 2009, 15:53

Weill ich grad nach *grübel*
Im grunde geht ja kein Friedensvertrag mit seiner eigenen Stadt bzw. ist der ja unsinnig für den LF da die Stadt punkt um ihm ja gehört.
Interessant wer das ganze halt wenn die 4LF ? soll ja 4 Gebiete geben oder? untereinander Krieg haben.
Hir könnte man ja recht fein mitmischen von Truppentransporten Seebelagerungen, Blockaden, Ausschluß der Stadt aus der Hanse, Unterhändler,Friedensstifter etc.

Bin mir nicht sicher ob nicht der Hinterlandhandel, Importe von dort schon wo abgehandelt wurde -> Wirtschafts threat? ?(
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Hanseat09

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9

Samstag, 12. Dezember 2009, 19:24

Ein Friedensvertrag geht an sich schon, da insbesondere die Hansestädte das Land ihrer Stadt vom LF gekauft haben. Die Hanse hat stets versucht, Probleme erst diplomatisch zu lösen. Erst bei direkter Bedrohung oder nach Scheitern aller anderen Mittel wurden Rechte mit Waffengewalt durchgesetzt. Insofern würde es Sinn machen, diese Friedensbemühungen in Form einer Mission in P4 zu verdeutlichen.

@ Korven: In diesem Threat geht es um Aufgaben für den EM. Deshalb habe ich die Expedition als mögliches Aufgabenfeld genannt, aber nicht weiter ausgeführt. Zur Behandlung des Themas Expedition an sich gab es schon ein Thema, hier geht es aber um die Einbindung anderer Features in das EM-Amt!
Hanseat09

10

Samstag, 12. Dezember 2009, 22:40

Zitat

Original von Hanseat09
Da dem Hanserat Piraterie immer Ärger bereitete,


Das ist wohl historisch nicht so ganz richtig. Wenn ich richtig informiert bin, wurden von der Hanse während des dänisch-wendischen Krieges zur Versorgung von Hansestädten Schiffe samt Besatzungen angeheuert. Die lieferten denen zB Lebensmittel. Nach Friedensschluss (Stralsund??) waren die Schiffer über Nacht arbeitslos. Und weil sie von der Hanse fast kann man sagen verstoßen wurden, wurden viele von ihnen zu Freibeutern.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Aristoteles

fager

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11

Sonntag, 13. Dezember 2009, 12:52

EM Missionen

ich kann mir vorstellen, dass das heranwachsen eines dorfes zu den nächsten entwicklungstufen zu differenzen mit die hansestädten in der unmittelbaren umgebung führt. vor allem weil die herstellbaren produkte recht ähnlich sind.
in diesem fall müsste der EM die möglichkeit haben, im sinne der hanse, einen ausgleich zu verhandeln. sei es, dass geld fließt oder das bürger aus der "alten" stadt wenn sie sich ansiedeln ein paar jahre weniger steuern zahlen müssen.
die entscheidung des EM hätte dann auswirkungen auf seine beliebtheit in den beiden städten.

als EM sollte man auch die möglichkeit haben den "globalen" warenverbrauch und die warenproduktion zu überblicken um über-/unterproduktionen zu erkennen und dementsprechend handeln zu können. überproduktion abbauen, indem er verbietet zusätzliche betriebe zu errichten oder besser strafenzahlungen festlegt falls doch neue betriebe errichtet werden; anders herum bei unterproduktionen.

wenn es die möglichkeit geben wird im mittelmeer handelsniederlassungen der hanse zu gründen, könnte der EM den auftrag ausschreiben möglichst attraktive verträge aus den städten im mittelmeer mitzubringen. KI und spieler fahren dann zu den städten und bekommen ein vertragsangebot, dass der hanse erlaubt wird die waren x, y, z dort für eine bestimmte zeit zu in ihrer festen niederlassung zu handeln. dieses abkommen lassen sich die MM-städte gut bezahlen, dafür sind die preise im einkauf/verkauf attraktiv. der EM wählt dann aus einer reihe von vertragsangeboten aus und der, der diesen vertrag ausgehandelt hat erhält eine provision oder anteile am umsatz.

wie sieht es aus mit landhandelswegen? sollen die auf betreiben des EM eingerichtet werden? so viele sinnvolle routen gibt es ja nicht wenn nicht mit dem hinterland direkt gehandelt werden kann.

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12

Sonntag, 13. Dezember 2009, 14:33

Der Hinweis von Miez, dass einige HS komplette Fremd-Schiffe angeworben und in ihre Dienste gestellt haben, bringt mich auf die Idee, die Problematik der legalen Freibeuterei anzusprechen.

Wenn ich mich recht erinnere, waren es die "wendischen Städte" im Herrschaftsbereich des Herzogs von Mecklenburg bzw. Pommern?, die den LF in seinem Krieg gegen Dänemark mit einer angeworbenen Freibeuterflotte unterstützt haben.
Diese haben wohl auch das damals belagerte Stockholm mit Lebensmitteln versorgt.
Sie bekamen dann den Namen "Vitalienbrüder", und Klaus Störtebecker war ihr berühmtester Vertreter.

Für P4 steht die Frage, wer erteilt die "Kaperbriefe" : LF, EM oder kann das schon ein BM ?

soweit.......Pieter
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Was Jupiter erlaubt ist, ist nicht jedem Ochsen erlaubt.

Hanseat09

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13

Sonntag, 13. Dezember 2009, 18:23

Zum legalen Erteilen von Kaperbriefen würde ich sagen: Alle drei Amtsinhaber können es ihrem Rang entsprechend. Heißt: Der BM kann, wie es teilweise in P2 schon angedeutet wurde, Piraten anheuern. Da dies in den meisten Fällen dem EM und dem Hanserat zuwider ist, können (muss aber nicht) Sanktionen folgen. Andersrum kann der EM auch Piraten anheuern, um bestimmte unbeugsame Händler in die Schranken zu weisen (oder sich selbst einen Nutzen zu verschaffen).
Der LF hat die Möglichkeit, wie (fast) immer gegen die Hanse zu arbeiten und durch gezielte Piraterie Städte ohne Belagerung in den Ruin zu treiben.

Wesentlicher Unterschied dürfte der Aktionsradius sein. Der BM kann nur um seine Stadt herum Piraten "steuern", während der EM diesen Stadtbezirk aussuchen kann. Der LF wiederum agiert innerhalb seiner Region.

Nutzen des Ganzen ist die Schädigung bestimmter Gegner bzw. letztes Mittel des "Katastrophenschutzes". So kann der BM versuchen, das Wachstum konkurrierender Städte zu vermindern, während der EM die Piraterie als letztes (?) Mittel gegen Händler oder Städte anwenden bzw. mit den erbeuteten Waren Städte versorgen kann. Der LF nutzt die Kaperbriefe als Spielzeug seiner Aggression.

Durch das Ausstellen von Kaperbriefen stellen sich viele neue Fragen: Kann der Spieler solche Kaperbriefe erwerben, wenn ja wie? Handelt es sich dann noch um eine HaSi oder schon um eine Art "Piratensim" (weiß gerade nicht wie man das nennen sollte)? Wie sieht das ganze bezüglich der "kurzen" Entwicklungszeit aus?
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14

Sonntag, 13. Dezember 2009, 21:15

@Hanseat09

Ich meinte vielmehr, von wem bekomme ich bzw. meine KI-Konkurrenten einen Kaperbrief , der uns das legale Kapern von Schiffen innerhalb des Hansegebietes erlaubt?

Ich meinte nicht den Fall, der auch in P2 von den KI-BM schon praktiziert wird, Piraten anzuheuern, die dann alles was sie vor die Flinte bekommen, kapern.
Mit der Konsequenz, dass der EM mehr oder weniger engagiert gegen diese Stadt dann vorgeht.

Nein!
In den von mir erwähnten Beispiel, wo die HS Stralsund und Rostock? Schiffe anwarben, die sie in dem Krieg ihres LF gegen Dänemark unterstützend zur Verfügung stellten, lief alles hanseatisch legal ab.

D.h., diese "Piraten" konnten offiziell mit quasi hanseatischer Erlaubnis dänische Schiffe kapern, und auch in den o.g. HS die erbeuteten Waren verkaufen.
Gleichzeitig konnten sie die HS Stralsund und Rostock als Stützpunkte nutzen.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für P4 ?

Das ist doch die Frage! ,mein lieber Hanseat09!

soweit......................Gruss Pieter
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Montag, 14. Dezember 2009, 09:16

Ich glaube Kaperbrife für den Spieler erinnern mich zu sehr an PR. Dann wird das Spiel sehr schnell zu einer Militärsimulation weil der Verkauf der Gekaperten Schiffe für den geübten Spieler die beste Einnahmequelle darstellt.

Piraten kapern ok! :170:

Militärische Aktionen nur im Rahmen der Hanseflotte wobei die gekaperten Schiffe an die KI gehen! :P
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Dorimil

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16

Montag, 14. Dezember 2009, 10:35

Grundsätzlich würde ich mir wünschen, daß man einiges dafür tun muss, erstmal das Amt an sich zu erringen und anschliessend auch, um es zu behalten.
In P2 konnte man sich halbwegs zurücklehnen, wenn man einmal EM war. Das nötige Ansehen, um den Posten zu behalten, konnte man selbst mit einer halbwegs durchgeführten Versorgung der Hanse erreichen.
Hier würde ich gerne aufsetzen. Die Aufgaben für den EM-Posten sollten weiter verbindlich sein, sprich die EM-Liste wird Jahr für Jahr weitergeführt, so daß man sich immer wieder beweisen muss. Damit das nicht ganz so stressig wird ;) kann man sich eventuell auf spezielle EM-Missionen einigen, die etwas schwieriger oder aufwendiger sind, dafür aber reicht eine oder zwei (oder einfacher ausgedrückt: weniger) Missionen. Einfaches Beispiel: ein einfacher Pirat reicht nicht, es muss schon das Nest sein...oder so ähnlich.
Dorimil

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swaapy

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17

Montag, 14. Dezember 2009, 10:45

Unter dem Aspekt, dass P4 auch ohne Spielanleitung zu spielen und das Amt trotzdem erstrebenswert sein sollte, bin ich -ausnahmsweise- mal dafür, die Spieltiefe hier zu begrenzen.

Ich finde die LF haben bisher nur eine Nebenrolle gespielt und das sollte auch so bleiben.

Mir würde es reichen, wenn man als EM die bisherigen Features nutzen könnte und evtl. zentral Einsicht in alle Bücher (Städte, Spieler) bekommt.
Da in Patrizier Korruption groß geschrieben wird (was auch gut so ist :D ), sollte man das Amt allerdings durchaus mißbrauchen können, um anderen Spielen das eine oder andere zu verwehren oder eben, bei entsprechender "Motivation", etwas gewähren können. ;)

Hanseat09

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18

Montag, 14. Dezember 2009, 12:36

@Pieter: Es ist vllt. nicht in meinem Post deutlich geworden:
  • Der BM kann unter bestimmten Voraussetzungen ("akuter Handlungsbedarf" :giggle: ) legal Kaperbriefe erteilen. Außerhalb dieses engen Rahmens ist das Austellen illegal.
  • Beim EM verhält sich es ähnlich, nur ist der Handlungsspielraum größer.
  • Der LF kann es jederzeit tun. Warum sollte er sich auch an die Gesetze der Hanse halten? Sanktionen seitens der Hanse sind nur schwer durchzusetzen.
Um P4 nach wie vor handeln zu müssen, anstatt Schiffe versenken zu spielen (dieses Spiel gibt es ja schon ;)), wäre ich dafür, solche Kaperbriefe nur ganz selten für einen begrenzten Zeitraum für viel Geld anzubieten. Der Nutzen ist dabei nur geringfügig größer als beim normalen Piratenjagen. Wenn es noch damit verbunden ist Waren an Städte weiterzuleiten, wäre es sogar noch eine gute Mission. Nur wie gesagt: Kaperbriefe sollten nicht inflationär an jeder Ecke zum Spotpreis angeboten werden. Ein Ausnutzen sollte dadurch auf jeden Fall nicht möglich sein (auch bezogen auf Kampfstärke des Spielers).
Hanseat09

19

Montag, 14. Dezember 2009, 13:20

@ Hanseat
Die Idee ist gut. Ich würde die Kaperbriefe noch an 2 Bedingungen knüpfen:
1. Ich habe einen besonders für diese Art des Kaperns geeigneten Kapitän. und
2. Ich sollte dann auch von meinen Widersachern angegriffen werden (der hat ja nicht nur 1 Schiff).
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Aristoteles

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20

Montag, 14. Dezember 2009, 18:09

Kaperbriefe

@Hanseat09

1.Ich stimme Dir zu, dass das Feature "legale Kaperei" stimmig in das Hansegeschehen eingeordnet sein muss.

2.Die mögliche( und historisch war es auch so) Piraterie einzelner LF gegen die Hanse wurde mit massiver Piratenjagd und strikter Konvoi-Schiffahrt begegnet.

@all

Ich sehe hier noch ein weiteres Problem.

Im Grunde genommen gibt es doch bisher in P2 nur weisse Hanseschiffe, also Schiffe, die unter dem Schutz der Hanse stehen.

Schiffe von Dänemark oder von den LF oder anderen Ländern gibt es ja nicht, oder ? ?(
In diesem Zusammenhang ist auch die Statusfrage der Hanse-Faktoreien zu definieren.

Hanse-Hoheitsgebiet oder LF-Hoheitsgebiet?

Also, entweder werden solche Nicht-Hanseschiffe extra generiert (und natürlich auch kenntlich gemacht)

oder

es können nur Kaperbriefe an einen Hanseaten vergeben werde, wenn, a) eine verhanste Stadt bekämpft werden soll,
b) sich die verhanste Stadt gegen die Verhansung wehrt.

Oder sehe ich was falsch, oder gibt es noch weitere sinnvolle, im hanseatischen Sinne legale Varianten?

soweit................Gruss Pieter
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