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ten_70

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21

Dienstag, 22. Dezember 2009, 14:19

Zitat

Original von Daniel van Bergen
@Korven: Finde ich grundsätzlich interessant, Missionen zur politischen Weiterentwicklung der Stadt. Hast du da noch Ideen/Beispiele für?


M. E. hat Korven hier doch schon eine Art Reihenfolge geliefert:

Fischerdorf / Neugründung einer NL
1. Ziel: Erlangung Marktrecht --> Bedingung: Größe des Ortes / strategische Lage (an der Mündung eines schiffbaren Flusses mit Städten im Hinterland / am Ausgangspunkt eines wichtigen Handelsweges etc.)

2. Ziel: Erlangung Stadtrecht --> Bedingung: Größe des Ortes, ...
Recht zur Einfriedung (Mauerbau)

3. Ziel: weitere Errungenschaften:
- Sielbau, (getrennt von)
- Straßenbau führen beide jeweils zur Reduzierung von Seuchen bzw. deren Auswirkungen.
- Bau eines Gerichtsfeldes (umfriedetes Gelände mit dem Gerichtsbaum, weil das Gericht unter freiem Himmel gehalten werden musste),
- Bau von Zeughäusern, in denen die Waffen aufbewahrt werden, die im Fall einer Belagerung von den armen Leuten, die sich keine eigenen Waffen leisten können, bei der Verteidigung verwendet werden; Befüllung der Zeughäuser mit Waffen und Rüstungen (--> Ansehen abhängig von Anzahl und Qualität der Waffen / Rüstungen)
- Eine öffentliche Berufsfeuerwehr gab es in der Hansezeit wohl noch nicht, aber (zu bezahlende) Türmer und den Nachtwächter als reine Aufpasser. Evtl. durch Ratsbeschluss Einführung einer Art Feuerlöschordnung für eine Stadt --> Holz-/Fachwerkhäuser sind ab diesem Zeitpunkt verboten; Einrichtung von Feuerlöschteichen (zusätzlich zu den Brunnen) etc. führen zur erheblichen Reduzierung der Brandgefahr.
- Bau eines Zollhauses --> führt zu Einnahmen für die Stadt aus de Warenumschlag (was sich wieder auf die Preise und damit den Gewinn des Spielers auswirkt...)


Zu den Ereignissen:
- Sturmflut
- Revolten einer Bevölkerungsschicht oder einer Handwerkszunft aus Anlass einer Ratsentscheidung oder wegen der Unterversorgung bei einer Hungersnot

fager

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22

Dienstag, 22. Dezember 2009, 14:54

ereignisse:
sämtliche wetterphänomäne:
- dauerregen/ hagel/ frosteinbrüche die die ernten teilweise zustören
- stürme/ gewitter die schäden an den gebäuden anrichten, z.b. die schindeln von den dächern wehen oder häuser in brand setzen

progrome/ hexenverfolgungen:
- so bekommt man auf ein mal viele neue arbeiter in eine stadt, wenn man viele von ihnen rettet sind sie sehr dankbar und zahlen einem noch gutes geld. kann man auch schön kombinieren mit der gründung einer neuen NL

sonstige ereignisse:
- in den nördlichen gegenden könnten in dörfern ohne mauer durchaus mal wilde tiere eindringen und ein paar bewohner "mitnehmen" -> könnte den bau einer befestung auslösen.

Hanseat09

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23

Dienstag, 22. Dezember 2009, 21:54

Ereignisse:
- Im Sommer trocknen Flüsse aus (Flussstädte teilweise nicht mehr befahrbar)
-> Umgehung durch Landhandel etc. sollte weiterhin möglich sein!!
- Einwohnerdezimierung bei Frost und zu wenig (Brenn-)Holz
- Seuche auf Schiffen: Matrosendezimierung
- (selten: ) Fachwerkhäuser stürzen aufgrund Baumängel ein (kam glaub' ich häufiger vor)

...oder sind das wieder vom Programm gesteuerte Prozesse?
Hanseat09

Korven

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24

Dienstag, 22. Dezember 2009, 23:11

Die "Rechte" waren "heiß umkämpft".
Im grunde war es das non plus Ultra für eine Stadt.

1) Marktrecht:
# http://de.wikipedia.org/wiki/Marktrecht

war im Mittelalter die Erlaubnis, einen ständigen Markt, einen Wochen- oder Jahrmarkt abzuhalten. Der dafür bestimmte Platz stand dann unter Marktfrieden, also einem besonderen, für den Markt und seine Besucher geltenden Recht, und wurde vom Marktherrn (König, Bischof, Fürst) geschützt.

-> Händler Andrang/KI Händler/ Hinterland, größeres Warenangebot (1* pro Woche neues Angebot am Marktplatz??) WoW -> Aufwertung für den Marktschreier! :170:
dazu kommen wieder mehr Reiche, Wohlhabende
--------------

2) Stadtrecht:
# http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtrecht

-> Gerichtsgebäude/Gold von Strafen geht in die Stadtkasse/ Kriminalität sinkt/steigt -> kann von der Stadt beeinflust werden
Wirkt sich auch auf alle Schichten aus/ Verringert auch Angebot von Illegalen anfragen/versuchen in der Stadt bei starker Überwachung bzw. steigt bei geringer.
-> EM kann hir böse werden wenn zuviel hir gespart wird und die Kriminalität zu hoch steigt.
sehr dynamisch zum rumspielen,...
---------------

3) Aufhebung der Leibeigenschaft
# http://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft

Die Herrschaften konnten Leibeigene kaufen, verkaufen und tauschen. Dies bedeutet aber nichts anderes, als dass die gegenseitigen Verpflichtungen auf die neue Leibherrschaft übergingen, denn der Leibeigene blieb in der Regel auf seinem angestammten Hof. Lediglich bezüglich der Heiratsbeschränkungen machte sich der Besitzwechsel bemerkbar.

Der Leibeigene war der Jurisdiktion seines Grundherrn unterstellt; dieser bestimmte auch, ob und wen er heiraten durfte, und nur nach Genehmigung war ihm erlaubt, die Hofstelle zu verlassen. Flüchtige wurden gesucht und in der Regel mit Gewalt zurückgebracht. Nur wenn es einem Leibeigenen gelang, das Territorium einer Stadt zu erreichen und dort dauerhaft Aufnahme zu finden, entkam er der Rechtsprechung des Grundherren.

-> klar das die Leute SOLCH eine Stadt wie Fliegen einen Kuhhaufen belagerten um Einlaß zu bekommen.
-> Sehr großes Bevölkerungswachstum/ Regelung der Stadt wer/wieviele aufgenommen werden/ -> bei zuviel Aufnahmen Probleme mit dem Landesfürsten?
--------------

4) das Recht auf Besteuerung

-> Option Steuern heben/senken erst nach diesem Recht/ LF bestimmt bis dahin die Steuern im Krieg sehr hoch z.B. /Erweiterung des Rathauses bzw. eigenes Gebäude Steuereintreiber?-> Optionen der Steuer zu finden-sehen / mehr Gold in der Stadtkasse bzw. auch das normale Zuwandern wird davon beeinflust.
---------------

5) das Recht zur Einfriedung und Verteidigung
# http://de.wikipedia.org/wiki/Einfriedung

-> erlaubt Mauer Erweiterung/ erlaubt den Bau von Verteidigungsanlagen/erlaubt Erhöhung der Miliz?
-> einziges Recht das ich NUR an die Bevölkerungszahl koppeln würde, alle anderen Rechte sollten DEUTLICH schwerer zu erreichen sein.
---------------

6) Zollrecht
# http://de.wikipedia.org/wiki/Zollrecht

Das Zollrecht (auch Zollregal) war im Mittelalter das Recht, von vorbeikommenden Reisenden und Händlern einen Zoll oder eine Maut zu erheben. Meistens gewährte der oberste Landherr, z. B. der Kaiser, oder der Bischof, falls dieser weltliche Macht hatte, seinen Lehensleuten oder Vasallen dieses Recht. Auch eine Stadt konnte, im Rahmen des Stadtrechts, das Zollrecht erlangen.

-> Stadt Option Zölle zu erheben/ davor stellt der LF Zölle auf (können sehr ungut sein vielleicht?) / größere Stadtkasse/ Zollhaus zum Baun/ auch selber wird man Zölle zahlen (zweischneidig wenn die Stadt plötzlich hohe Zölle erhebt aber zumindest beeinflußbarer als der Landesfürst) / zu hohe Zölle (WIRKLICH sehr HOCH!)-> Probleme mit Hanse/LF möglich, sie sollten nur bei schlimmen fällen einschreiten!
--------------

7) Bürgerrecht (Wehrdienstrecht?)
# http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerrecht

Das Bürgerrecht ist eng mit den mittelalterlichen Stadtrechten verbunden, es hat sich mit diesen zusammen entwickelt. Der Bürger unterschied sich vom meist mittellosen und rechtlosen Einwohner. Bürger konnte nur sein, wer

von der bereits bestehenden Bürgerschaft aufgenommen wurde;
Hausbesitz und Eigentum in der Stadt nachwies (Erbschaft) oder neu anlegte;
Steuern und Abgaben leistete;
Wehrdienst zur Verteidigung der Stadt leistete.

-> Zuwachs Reiche sehr groß (Recht mit Geld erkaufen, zum Glück gibt es das heute nicht mehr aber damals sicher ein SEHR guter Grund in eine Stadt zu ziehen wenn man diese bekommt,..) /Stadtkasse + / bessere-größere Warenangebote pro Woche wenn die Stadt das Marktrecht schon hat/ zusätzliche Truppen bei der Mauerverteidigung (Kavallerie/Miliz/,... Einheit neu oder andere??)
--------------

8) Das Münzrecht
wurde ja schon mal beschrieben irgendwo von mir,..
könnte man sicher auch noch erweitern zusätzliches Gebäude etc pp

----------------------------------Zusammenfassend----------------------------------
Das tolle an dem ganzen ist ja man kann die Stadt als "nichts" starten lassen -> kein Gold keine Rechte bzw. wenige Städte mit verschiedenen einzellnen Rechten (vielleicht noch Zufall Vergabe?) -> erhöht den Wiederspielwert
Plünderungen von Städten bringen am Anfang nicht soviel -> verhindert das Abgrassen der Städte am Start.
Die Rechte sollten SCHWER zu bekommen sein, da der Spieler nicht die Stadt ist -> Einfluß auf die Stadt LF Beziehung wird ja wohl erst ab einem bestimmten Rang möglich sein, wenn der Spieler in der Stadt mitbestimmen kann.
Diese "Aufwertungen" haben gewaltigen Einfluß, sind unglaublich wertvoll für die Stadt und werden zum Teil vom LF nicht gerne vergeben! (manche schneiden seine Möglichkeiten ein!) es nur an die Bevölkerung zu koppeln wer mir ein Graus der Spieler soll schon schwitzen und vielleicht sogar überlegen welches "Stadt" Recht er zuerst anstreben soll. :170:
Auch ist es sicher toll zu sehen wenn man BM ist und eine Aufwertung die Stadtkasse gleich sprudeln läst. :D
Von der honorierenden Eintragung in die Chroniken ganz zu schweigen,..
Auch kann jede Aufwertung zu einem Ausbau des Rathauses verwendet werden.
-> Wenn am Anfang nichts leistbar ist, dan ist die Motivation gleich enorm -> neue Gebäude/Einheiten/Optionen einfach zum Jubeln.
Dazu hat es Atmosphäre. :170:
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

Korven

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25

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 00:00

Nachtrag:
Auch negative Folgen sollte der Spieler hir ab und an zu spüren bekommen -> Stadt mit Steuer Recht / Zoll Recht sollten hir in SEHR seltenen Fällen die "Grenze" des erlaubten überschreiten,..
-> Plötzliche Wuchersteuern auf Betriebe und Häuser die die Einnahmen fast ganz auffressen aus selbigen/ Zölle die den Handel (fast) unlukrativ machen wenn die Gewinnspanne zu klein oder nicht mehr vorhanden ist -> EM und LF werden da zwar einschreiten aber wäre einem Feuer/Pest/Überschwemmung im Wirtschaftlichen Sinn gleichzusätzen. bzw. wie oben schon gesagt macht das der LF wenn er einen Krieg führt -> sehr böse wenn der mal 4-5 Monate die Steuern und Zölle hochjagt,... :eek2: (klar besser wenn er da nicht mehr mitreden kann) :D (vielleicht kann er da noch eine Sondersteuer von der Stadt direkt einfordern,..)
-> dan muß die Stadt überlegen ob sie Steuern oder Zölle erhöhen muß oder ob sie es verkraftet,..
-> vielleicht beim Stadtrecht (Kriminalität) einsparen um die Steuern nicht zu erhöhen?
-> oder mehr Bürgerrechte vergeben (wenn man das Recht hat) würde Bevölkerung steigen lassen und Gold bringen aber vielleicht den LF wütend machen wenn zuviele vergeben werden.

Auch die Zufallsverteilung von wenigen Rechten einzellner Städte am Anfang wer recht fein wie oben schon gesagt:
Wiederspielwert und falls Multiplayer später kommt, könnten durch einen Editor z.B. sehr interessante Szenarien erstellt werden.
Auch die Contest Spieler könnten vielleicht gefallen an solchen neuen Herausforderungen haben.

Der Unterschied der Städte ist in meinen Augen etwas schönes, der viel Denkmöglichkeiten bietet. (Abwechslung + Atmosphäre)
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fager

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26

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 08:33

Ich ergänze mal Korven's tolle Liste um drei weitere Punkte:
Stapelrecht
Händler müssen ihre Waren erst in der Stadt zum Verkauf anbieten bevor sie weiterziehen dürfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht

Umschlagsrecht
Pflicht die Waren auf städtische Transportmittel umzuladen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Umschlagsrecht

Grundruhrecht
Wird im Zusammenhang mit dem Landhandel interessant
http://de.wikipedia.org/wiki/Grundruhrrecht

Hanseat09

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27

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:14

@Korven: Heißt das Marktrecht, dass man am Anfang gar nicht handeln kann?? Wenn es Auswirkungen auf die eigenen Handelsplätze hat, dann sollte man es lieber rauslassen...

Es wird wahrscheinlich kein Zollrecht geben, da Daniel es schon entschieden abgelehnt hat. Aber vielleicht können wir ihn ja noch überreden ;)


Ein weiterer Kneipenauftrag: Jemand wird von einer dunklen Gestalt erpresst, bestimmte (leider in der Hanse seltene) Waren zu besorgen. Leider hat dieser Jemand keine Möglichkeiten dies zu erledigen: Er bittet den Spieler nun, diese Waren möglichst schnell zu beschaffen - die Bezahlung wird natürlich groß sein...

Kann man vielleicht noch einen Auftrag einbauen, indem man ein Schiff geliehen bekommt und mit diesem Schiff Aufträge ausführen muss. Zum Beispiel: Händler XY hat sich über die Ohren verschuldet und kann seine Matrosen nicht mehr bezahlen. In seiner Not verleiht er sein (leider sehr heruntergekommenes) Schiff und möchte vom eingebrachten Gewinn einen Anteil oder eine feste Miete haben. Bezahlung gibt es keine (da er ja völlig verschuldet ist) - der Vorteil liegt darin, dass man günstig zeitweise ein Schiff bekommt, eine "Ansehensflatrate" hat (leider sehr gering), und viel viel später vielleicht seinen Lohn dafür bekommt (wenn sich der Händler erholt hat). Nach einer bestimmten Zeitspanne oder nach einem bestimmten Gewinn bekommt man die Nachricht, das Schiff in XY wieder abzugeben.
Findige Spieler werden dieses Schiff wahrscheinlich nur zum Einkaufen benutzen (Gewinn = 0 -> kein Anteil abzugeben), dabei entfällt natürlich die Entlohnung später und ggf. wird das Schiff wieder vom DG eingezogen.
So ein Auftrag kann gerade am Spielbeginn praktisch sein...
Hanseat09

kampfmaschine

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28

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 12:50

Mir ist grade eine Idee für eine Rathausmission gekommen!

Dem örtlichen Bischoff ist zu Ohren gekommen das man im Mittelmeer eine Reliquie bekommen kann und zum Wohle der Stadt bittet er darum das man diese Relique sucht.

Dazu muss man nun mehrere Städte im Mittelmeer abfahren (in mehreren Mittelmeerfahrten) und einiges an Geld investieren und irgendwann wird dann eine Stelle auf der Karte angezeigt (muss also keine Stadt sein) wo man die sie finden/kaufen kann.

Die Sache ist natürlich ziemlich teuer und aufwendig (mehrere Mittelmeerfahrten) aber der Prestigegewinn und vielleicht noch eine hübsche Stange Geld (Gewinnbeteiligung???) sollten die Sache schon verlockend machen.

Kpt DNZG

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29

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 15:16

Zitat

Original von kampfmaschine
Mir ist grade eine Idee für eine Rathausmission gekommen!

Dem örtlichen Bischoff ist zu Ohren gekommen das man im Mittelmeer eine Reliquie bekommen kann und zum Wohle der Stadt bittet er darum das man diese Relique sucht.

Dazu muss man nun mehrere Städte im Mittelmeer abfahren (in mehreren Mittelmeerfahrten) und einiges an Geld investieren und irgendwann wird dann eine Stelle auf der Karte angezeigt (muss also keine Stadt sein) wo man die sie finden/kaufen kann.

Die Sache ist natürlich ziemlich teuer und aufwendig (mehrere Mittelmeerfahrten) aber der Prestigegewinn und vielleicht noch eine hübsche Stange Geld (Gewinnbeteiligung???) sollten die Sache schon verlockend machen.


Dazu hatte ich Mitte Oktober schon einmal eine Idee entwickelt:
Thema 5: Atmosphärische Features
"Ein kleines Auftragsszenario"

Gruß D.N.

Korven

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30

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 20:43

Zitat

Original von Hanseat09
@Korven: Heißt das Marktrecht, dass man am Anfang gar nicht handeln kann?? Wenn es Auswirkungen auf die eigenen Handelsplätze hat, dann sollte man es lieber rauslassen...


Nein, normaler Handel ist natürlich erlaubt,...
-> Marktrecht bedeutet hir, das die Stadt einen Markt hat ( jede Woche) an dem die Händler zusammentreffen (Hamburger Fischmarkt vielleicht ein Vergleich?) dort galt ein eigenes Marktrecht (Gesetz)
das eben auch von der Stadt/Fürst/König,.. gesichert wurde.

-> ein guter Platz für Großhändler würde ich mal sagen bzw. etwas tolles für die Leute in der Stadt.
Auch viele Leute aus dem Umland werden wohl den Markt besuchen, viel gab es ja damals nicht,..
So könnte man den Marktschreier aufwerten bzw. die Hinterland Importe ankurbeln.

Für den Spieler würde das bedeuten das die Stadt schneller wächst, mehr Importwaren hat/oder überhaupt erst bekommt? Zusätzliche Angebote die man beim Marktschreier einsehen kann, neue Einheit Marktwache/Miliz?

Vor allem der Marktschreier würde mir da sehr am Herzen liegen, da er in P2 auch zur Atmosphäre gehört hat und somit mehr kann als nur sagen was fehlt.
-----
Einer der Vorteil der ganzen Rechte ist, das eine Stadt am Start sich nichts leisten kann, Einschränkungen haben.
Bsp.:
Ich will einen Verteidigungsturm bauen, hab schon das Recht überhaupt welche zu bauen aber Stadtkasse ist sehr mager.
Das gibt mir je nach Recht andere Möglichkeiten etwas dagegen zu unternähmen, wenn die Preise der Stadtgebäude WIRKLICH hoch sind.
-> Die Möglichkeit beliebig Gold von Stadtkasse <-> Spieler hin und her zu schieben sollte aufhören/müste entfernt werden dabei.
Zumindest die Entnahme der Stadtkasse muß STARK begrenzt werden.
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Kpt DNZG

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31

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 21:08

Zitat

Original von fager
Ich ergänze mal Korven's tolle Liste um drei weitere Punkte:
Stapelrecht
Händler müssen ihre Waren erst in der Stadt zum Verkauf anbieten bevor sie weiterziehen dürfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stapelrecht

Eine hochinteressante Variante, allerdings sollte ich die Möglichkeit haben einen Mindestverkaufspreis festzulegen. 3 Tage Liegezeit selbst würden wohl auch damaligen Gepflogenheiten entsprechen, Schiffe liefen wohl kaum in einen Hafen und nach ein paar Stunden wieder aus...

Zitat

Umschlagsrecht
Pflicht die Waren auf städtische Transportmittel umzuladen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Umschlagsrecht

Hmmm.. Sicherlich wurde damals nicht unbedingt vom Schiff aus an die Bevölkerung verkauft? Andererseits: Verkauf an einen ortsansässigen Händler, dann würde der die Ware transportieren, Transport in meinen Kontor... eigene Arbeitskräfte? Hafenarbeiter?
In diesem Zusammenhang: in P2 haben die immer gearbeitet! es gab keine Sonntage, Feiertage... Streiks erst recht nicht ;) also Ruhetage einführen? bei Nichteinhaltung Ärger mit der Kirche? oder Sonderbezahlung?

Zitat

Grundruhrecht
Wird im Zusammenhang mit dem Landhandel interessant
http://de.wikipedia.org/wiki/Grundruhrrecht

würde wohl zu weit führen? Könnte vielleicht beim Landhandel sporadisch mal auftreten?

Gruß D.N.

Hanseat09

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32

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 21:25

Bei der ganzen Rechtslage wäre ich dafür, diese Einschränkungen zwar unterschwellig mit einfließen zu lassen, doch sollten sie keinesfalls nerven oder sonst in den Mittelpunkt rücken: Stapelrecht macht ja insbesondere in Flussstädten Sinn. Wenn in Duisburg ein Stapelrecht existiert, die Waren aber für eine dringende Mission in Köln benötigt werden, kann es schon nervig sein, drei Tage warten zu müssen. Auch wird es (soweit ich verstanden habe) kein Duisburg (o. ä. Städte) geben, sodass generell das Stapelrecht kaum zur Geltung kommt.

Um die ganze Spielstruktur bei hoher Realitätsnähe einfach zu halten, könnten solche Rechte im Rathaus aufgeführt werden. Als BM sieht man dann auch die zusätzlichen Einnahmen in der Stadtkasse. Insofern kann man als BM auch die Mission bekommen, solche Rechte auszuhandeln. Für den normalen Spieler (<BM) treten diese Rechte aber kaum in Erscheinung. So ist zwar der Verbrauch einer Ware in einer Stadt mit Marktrecht etwas höher als in einer Stadt ohne, doch wird es den Spieler kaum interessieren. Er würde erst darauf aufmerksam gemacht, wenn eine Meldung kommt: "Schiff darf aufgrund Recht XY ("§315 b" im Marktrecht :giggle: ) nicht den Hafen verlassen" oder zusätzliche Kosten (Abgaben) entstehen.
Somit sind vom Marktrecht etc. hauptsächlich "lokale" Spieler (nicht im Spiel vertreten) betroffen.
Hanseat09

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33

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 21:39

die drei von mir ergänzten punkte: stapelrecht/ umschlagsrecht/ grundruhrecht, machen alle erst beim landtransport richtig sinn. nur da tingelt man durch mehrere städte ohne zwingend etwas verkaufen zu wollen.
aber vielleicht findet ein teilaspekt dieser rechte ja verwendung im spiel.
das grundruhrecht kann man ja ohne weiteres als meldung in den landhandel einbauen. als ergänzung zum überfallszenario kommt dann eben die meldung, dass eine achse gebrochen ist, die waren auf der straße landeten und das volk von seinem recht gebrauch gemacht hat. schön wäre es dann natürlich, wenn die hanse den landweg beim LF "freikaufen" könnte, so dass dort das grundruhrecht nicht mehr gilt. die achse bricht zwar immernoch, aber die waren gehen nicht verloren, es wird gegen einen gewissen mehrpreis vor ort ein gespann "gemietet".

... man könnte sich da schon tolle sachen zusammenbasteln ;)

Patricia M.

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34

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 14:06

Missionen

Also ich finde Missionen schick. Besonders gerne gründe ich Städte.... Beim Ausbau von Städten stört mich das begrenzte Warenkontingent. Vielleicht könnten nach dem Ausbau als Belohnung acht verschiedene Betriebe angesiedelt werden? Dann könnte die Stadt weiter florieren.

Eidermannaufgaben: Die Ostsee friert im Winter zu. Der Schiffverkehr ist beinträchtigt. Schiffe havarieren. Es ist historisch belegt, dass die Hanse des öfteren den Schiffsverkehr auf der Ostsee im Winter verbot, nicht gerade zum Entzücken der Händler.

Und dann gab es noch Streitpunkte: über 150 Jahre hatte Hamburg das Handelsmonopol im Bierhandel (Nordsee). Bremen musste zurückstecken, weil Bier minderwertig hergestellt wurde. Vielleicht könnte man daraus eine Eidermannaufgabe basteln.
Der "Bierkrieg" reichte bis in die Ostsee: die bierproduzierenden Städte Wismar, Rostock, Danzig und Lübeck zettelten ebenfalls einen Krawall an.
Patricia M.

Panckow

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35

Montag, 4. Januar 2010, 18:24

RE: Thema 7: Missionen

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Es soll mehr und unterschiedlichere geben als in P2. Außerdem wird das ganze Missionshandling komfortabler. Missionen sollen sich besser in das Spiel einfügen.


Vorab: Ich hoffe, das Handling wird wirklich einfacher und man kann alle Missiontypen einsehen und annehmen/ablehnen ohne dafür jedes mal die halbe Stadt durchklicken zu müssen. (also NICHT: Kneipe für X, Gilde für Y und Rathaus für Z, sondern eine klare Übersicht darüber, welche Missionen man zzt. ausführen kann. Vielleicht muss man die Missionen einmal gesehen haben (im Rathaus, in der Kneipe usw.) damit sie auf diese gemeinsame Liste kommen, aber generell sollte es übersichtlich sein. (Hab schon ewig kein P2 mehr gespielt, weiß nicht mehr genau, wie es dort war.)

Zitat

Original von Daniel van Bergen
KM. Missionen in der Kneipe
Diese Missionen haben den persönlichsten Charakter. Hier geht es um den Spieler selbst. Kredite, Drohungen, Suche nach etwas, Ausbildung für Kapitäne, Sabotieren der Konkurrenz, Informationen, Unterstützung eines Konkurrenten gegen einen anderen...


persönliche Missionen (Missionen in der Kneipe?)
Grundsätzlich fände ich persönliche Misionen, also solche die den Charakter betreffen, im Kontor des Spielers irgendwie angebrachter als in der Kneipe. Vielleicht könnte ein animierter Bote die Nachrichten bringen oder es gibt schlicht einen Stapel "Post", den man anwählen kann?

In diese Kategorie fielen jedenfalls auch Missionen für den Schwiegervater oder die Schwiegermutter, sofern man bereits geheiratet hat. Oder Geburtstagsgeschenke für die Frau/den Gatten und die Kinder. Z.B: Der Schwiegervater benötigt zur Erfüllung eines Auftrages dringend noch X Fass Hering ... oder die Schwiegermama wünscht sich einen Pelzkragen, der die Frau Bürgermeisterin vor Neid erblassen lässt. Dumm nur, dass es solche Kragen ausschließlich in Nowgorod gibt ...

Zitat

Original von Daniel van Bergen
SM. Missionen am Stadttor
Dies sind die Landesfürsten-Missionen. Sie haben den größten politischen Charakter.
Beispiel: der LF bittet um Unterstützung für einen Krieg; der LF bittet im Namen seines Bischofs um den Ausbau der Kirche in der Stadt. Im Prinzip können wir hier die ganzen historisch-politischen Sachen aufnehmen.


Politik: Historisch nutzen viele Städte die ständige Geldnot ihrer Landesfürsten um weitergehende Rechte zu erwerben. Ähnliches könnte ich mir auch hier vorstellen: Man kauft dem Landesherrn zunächst die niedere und später auch die hohe Gerichtbarkeit ab, das Recht auf eigene Münzprägungen, Maße usw. Aber... ist das nicht eher eine Bürgermeistermission? Oder eine im Rathaus? Die Grenzen sind wohl fließend.

Landkauf: Möglicherweise kann man das Gebiet der Stadt ausweiten, indem Land vom Landesherrn hinzugekauft oder gegen Warenlieferungen "getauscht" wird. Das können einzelne Dörfer sein oder Felder, Wälder, Seen etc.

Schön wären bei beiden genannten Ideen direkte Folgen im Spiel, etwa ein gewisser Einfluss auf die Rohstoffpreise (Kauft die Stadt Wald, so wird Holz für einheimische Händler dieser Stadt entweder um X Taler günstiger oder die Verfügbarkeit der Ware Holz in der Stadt ändert sich schlicht ... Kauft die Stadt die niedere Gerichtsbarkeit, so wird er Bau eines Rathausanbaus (Gerichtslaube) möglich, hohe Gerichtsbarkeit erlaubt dann einen Henker/Galgen o.ä.)

Pablo

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36

Donnerstag, 7. Januar 2010, 13:34

In meinem aktuellen Spiel ärgere ich mich gerade darüber dass mir kein fähiger Kapitän unter kommt.
Wie wäre es mit Personen in der Kneipe, die man in andere Städte bringen muss wie z.Z. den Reisenden. Dies sind dann aber ein Hauptmann, Schiffsbauer, reisender Händler, etc. die dem Kapitän mit Glück auf der Reise etwas beibringen können.

Möglich wäre es auch dann noch speziellere Missionen zu machen die dafür aber seltener vorkommen wo man z.B. mit einer entfernten Stadt(MM) Handel treiben soll, eine Reihe von gefährlichen Enterkämpfen bestehen muss oder sich in verschiedenen Städten beim Werftmeister nach den neusten Segeltechniken erkundigen soll.

fager

Kaufmann

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37

Donnerstag, 7. Januar 2010, 14:20

@Pablo:

die kapitäne sollen ins zukunft durch personen in der kneipe "fortgebildet" werden. hat daniel hier schon irgendwo geschrieben...

Kleine Umfrage (BM / Kapitäne)

Hanseat09

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38

Donnerstag, 7. Januar 2010, 15:18

Es ist vielleicht etwas unrealistisch vor dem historischen Hintergrund, aber durchaus interessant: Wie wär's mit einem Wettkampf gegen die KI? Heißt: Persönliches Schreiben an den Spieler, dass Händler XY seine Stärke beweisen möchte (kommt insbesondere vor Wahlen vor, wenn man an erster Stelle steht). Dabei geht es um Warenversorgung, Schiffsvergleich (schnellstes Schiff?), Seeschlachten etc. Das Ganze bringt eigentlich nur Ansehen (oder den Verlust von diesem) und schüchtert evt. die Konkurrenz ein.
Bei Ablehnung droht der Händler mit Verbreitung von Gerüchten...
Hanseat09

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39

Donnerstag, 7. Januar 2010, 15:36

[ironie]
...aber nur, wenn der Spieler die gleichen Mittel hat und ebenfalls "Wettkämpfe" vorschlagen und ggf. Gerüch(t)e ;) verbreiten kann. Wir sind doch alle gleich und Brüder (und Schwester). Hust. ;)

Und - weil mir so etwas persönlich nicht gefällt, weil unrealistisch - bitte nur mit opt-in-Funktion.
[/ironie]

Mal im Ernst: nö. Ich bin dagegen - zumindest gegen den Wettkampf-Teil. In dem befinden wir uns doch sowieso immer mit der KI - auch wenn er nicht explizit erklärt wurde.

Und bzgl. der Gerüchte - da soll doch noch ein gesonderter Thread eröffnet werden, wenn ich die Themenliste richtig lese.

Hanseat09

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40

Samstag, 9. Januar 2010, 11:12

Nächster Vorschlag:
Wie wäre es mit der Option, dass man Schiffsraum vermieten kann? Bringt mehr Geld, wenn man nur für kleinere Mengen in eine Stadt fahren muss. Man kann dann aber auch Schiffsraum von der KI anmieten (soviel, wie sie angeboten hat). Gerade am Anfang lohnt es sich, wenn man nicht nur ein, sondern quasi mehrere Schiffe zur Verfügung hat...

Das ganze macht auch historisch gesehen Sinn: Viele Händler besaßen keine eigenen Schiffe, sondern nutzten fremde Schiffe.
Hanseat09