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Donnerstag, 12. November 2009, 12:27

Umfrage Städtetypen

Hallo,

im Politik-Thread fielen mir Fragen zu den Städtetypen ein, die ich aber in einem extra-Thread vorstellen wollte, damit wir uns nicht verzetteln (auch wenn alles irgendwie zusammenhängt).

Ich habe mich gefragt, was dem Spieler in den einzelnen Städten erlaubt sein soll.

Grundsätzlich will ich als Spieler ja in allen Städten produzieren und Einfluss auf die Gestaltung der Stadt nehmen können. D.h. der Spieler soll in allen Städten produzieren können. Nun ist es aber so, dass in P4 die Gilde ja eine größere Rolle spielen soll. Wenn wir nun aber wollen, dass man erst Mitglied der örtlichen Gilde werden muss (+ noch weitere Privilegien), bevor man Kontor + Betriebe bauen darf, dann muss es in allen Städten ein Gildenhaus geben.

Außerdem frage ich mich, warum ich nicht auch z.B. nach London umziehen kann, wenn ich in London beliebt bin. Und warum könnte ich dann dort nicht BM werden (nach meinem Umzug)?

Was genau könnten also die Unterschiede zwischen den Städtetypen sein? Z.B.
- in Faktoreien kann ich keine Schiffe bauen.
- die Konkurrenten des Spielers kommen aus Hansestädten
- Heimatstadt kann nur eine Hansestadt sein
- etc.

Was mich stört an dem Faktoreien-Prinzip in P2: man hatte weniger Einflussname und dadurch sind die Städte nicht so schnell gewachsen wie der Rest. Dadurch gab es Ungleichgewichte in der Warenproduktion usw.

Gibt's Idee dazu?

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Donnerstag, 12. November 2009, 13:25

RE: Umfrage Städtetypen

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Hallo, (...)
Was mich stört an dem Faktoreien-Prinzip in P2: man hatte weniger Einflussname und dadurch sind die Städte nicht so schnell gewachsen wie der Rest. Dadurch gab es Ungleichgewichte in der Warenproduktion usw.

Gibt's Idee dazu?


Dies kann man so nicht verallgemeinern, im laufenden Endlos-Contest 2008 der somit noch gespielt wird bestätigte "Roland" zuletzt gerade, dass dem nicht so sein muss - die Hansefaktorei Groningen gehört zu den beiden ersten voll ausgebauten Städten von 40 insgesamt. (Start 1400 Vollausbau nach den beiden möglichen Mauererweiterungen der Faktorei Groningen 1407)

Es liegt am jeweiligen Spieler wie er mit den Faktoreien umgeht, ob aus diesen etwas wird, insbesondere wann und wie diese aufblühen!
Meist hapert es schlicht daran die KI nicht dazu bewegt zu bekommen die Mauer zu erweitern - obwohl dies eine sehr leichte Aufgabe darstellt - weiss man wie es getan werden muss.

Das die KI selbst nicht rechtzeitig auf Erweiterung der Mauer bei P2 setzt, liegt, logischer Weise, nicht am Spieler!

Alles und jedes zu leicht zu machen sollte nicht um sich greifen, wer den Nachfolger von P2 spielen möchte sollte dies, ohne den Vorgänger zu kennen, spielen können. Jedoch wer die Vorgänger kennt sollte nicht das Gefühl haben das neue Patrizier ist ein "Selbstläufer" ... dies unter einen Hut zu bekommen, dazu wünschte ich mir merkliche unterschiede in den Spielstufen ... damit verbundene Anforderungen an des Spielers "Spielverständnis" ...
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Korven

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3

Donnerstag, 12. November 2009, 13:31

RE: Umfrage Städtetypen

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Nun ist es aber so, dass in P4 ...

...muss es in allen Städten ein Gildenhaus geben.

Was genau könnten also die Unterschiede zwischen den Städtetypen sein? Z.B.
- in Faktoreien kann ich keine Schiffe bauen.
- die Konkurrenten des Spielers kommen aus Hansestädten
- Heimatstadt kann nur eine Hansestadt sein
- etc.

Was mich stört an dem Faktoreien-Prinzip in P2: man hatte weniger Einflussname und dadurch sind die Städte nicht so schnell gewachsen wie der Rest. Dadurch gab es Ungleichgewichte in der Warenproduktion usw.

Gibt's Idee dazu?


1) schon P4... ich war doch nicht so lange abwesend,.. :eek2:
-> gibt es den jetzt schon Ideen für einen Namen für P3?

2) Das mit dem Gildenhaus in JEDER Stadt muß ja nicht sein -> ich und meine Konkurenz würden liebend gern das Ansehen einheimsen in Faktoreien z.B. Gildenhäuser,Darlehnsgeber,Werften,Rathäuser,Gefängnisse,Markthallen,.................. zu baun.
Am Anfang wenn man schnell spielen will, muß man halt eher in die eigene Kasse greifen, später könnte die Gilde den Auftrag dafür erteilen bzw. Vorteile dafür in Aussicht stellen.
Auch könnte der(die) Darlehnsgeber dafür einen billigeren Kredit anbieten (der DG braucht mehr Sinn, richtig benutzt were er eine Goldgrube) auch viele andere Gebäude sollten nur in bestimmten Städten vorhanden sein. (Städte würden einzigartig den Bauplatz im Stadtkern einfach für das Gebäude freilassen bzw. durch Abrissbauten besetzen oder sogar zulassen das sie erst in der 2ten,3,4ten Mauer gebaut werden.

3) in Jeder Stadt/Faktorei/Dorf könnte man BM werden zumindest were es so logisch (interessant were es mit unterschiedlich viel Einfluß -> ein Dorf kann ja wenn es so klein ist noch nicht das selbe wie eine große Hansestadt) würde schon reichen die Möglichkeiten auszugrauen mit einer Erklärung wieso die Fatorei/Dorf dazu noch nicht in der Lage sind (Werft fehlt z.B. were ein klarer Grund das man keine Seehandel mit mit einer zweiten Stadt etablieren kann *weren zusätzliche Einnahmen für die beiden Städte*)

4) ein Ungleichgewicht ist NICHT schlecht der Spieler muß nur in der Lage sein es auszugleichen bzw. darf es nicht zu grafierend sein,..
grad das wer ein großer Reiz jede Stadt hat ihre kleinen Eigenheiten, auf leicht fehlt z.B. nirgends mehr die Gildenhalle,... ein sichtbarer und klarer Vorteil und schön zu gleich.
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Hanseat09

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4

Donnerstag, 12. November 2009, 14:59

Unterschiede der verschiedenen Städtetypen könnten sein:
  • Einfluss auf die Hanse. Bei Hansetagen sind die Bürgermeister der Faktoreien schon Mal nicht vertreten und haben dadurch kein Mitbestimmungsrecht etc.
  • Gebäudetypen. Während in (großen) Hansestädten schon ein Dom errichtet wurde, muss man in Dörfern erst Kapellen oder Kirchen bauen (steigert Ansehen und ermöglicht neue Möglichkeiten (Armenspeisung etc.)). Der Dom vergrößert beispielsweise wiederum den Einfluss auf die Hanse durch den ansässigen Klerus (Kardinal, Bischof).
  • Aufträge in der Kneipe. In großen Städten ist es wahrscheinlicher einen Kapitän zu finden als in kleinen Dörfern. Auch Feuerbrünste etc. könnte man an die Stadtgröße (Einwohnerzahl) koppeln.
  • Landesfürst. In Faktoreien gibt es keinen Vertreter des Landesfürsten. Dennoch kann der Zorn des LFs auch die Faktorei treffen (Neid über die Blüte der Stadt)
  • Größe des Hafens. Evt. muss das Schiff aufgrund eines überfüllten Hafens wieder unverrichteter Dinge weiterfahren. Dies kann durch einen Hafenausbau verhindert werden.
  • Selbstbestimmung der Stadt. Eine Faktoreien kann zum Beispiel nicht ohne die Zustimmung des Hanserates (o. ä.) die Steuern senken/heben.
  • Verschiedene Privilegien der Städte. Je nach Größe / Stadttyp kann die Stadt Privilegien durch den Landesfürsten / Hanse bekommen.
  • Formale Kleinigkeiten. Die Stadtwappen etc. unterscheiden sich nach Stadttyp (schlichtes Wappen für Faktorei und prunkvolles Wappen für reiche Hansestadt)

Evt. ist ein Aufstieg / Abstieg der einzelnen Städte möglich (Hansekontore können durch Hansetag zur Hansestadt ernannt werden etc.)
Soll es wieder die gleichen Stadttypen wie in P2 geben?
Hanseat09

ten_70

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5

Donnerstag, 12. November 2009, 16:10

RE: Umfrage Städtetypen

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Außerdem frage ich mich, warum ich nicht auch z.B. nach London umziehen kann, wenn ich in London beliebt bin. Und warum könnte ich dann dort nicht BM werden (nach meinem Umzug)?


Umziehen kann ich schon. Historisch konnte der Kaufmann mit dem Umzug auch das englische Bürgerrecht erwerben. Aber dann war er kein Mitglied der Hanse mehr... Geschah auch, um Restriktionen bzgl. Handelsfreiheiten zu umgehen. Kurz - geschah, wenn ein Kaufmann mit dem Gebaren der Hanse nicht einverstanden war. Der Rückweg in die Hanse war dadurch erheblich erschwert.

Bedeutet für P3 m. E.: ein Umzug nach London (oder Nowgorod, Brügge, Bergen) sollte wie in P2 nicht möglich sein.


@Hanseat
Ich stimme mit Dir überein. Nur konnte ein Kontor nicht zur Hansestadt aufsteigen. Aber es konnten Städte (Faktoreien) der Hanse beitreten und damit zur Hansestadt "aufgewertet" werden. Wäre auch für P3 ein Feature.

tiitus47

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6

Donnerstag, 12. November 2009, 20:19

Gilden in jeder Stadt - Warum nicht ? Nach meinem historsichen Verständniss gab es überall Gilden, Zünfte halt.

Faktoreien - Wenn ich das richtig verstanden habe, sollten die Faktoreien doch Handelsplätze symbolisieren die eben nicht Mitglied der Hanse waren sondern nur Stapelplätze (oder wie das hieß) anboten. Somit ist mir das mit der limitierten Werft nicht ganz klar. Inwieweit die Faktoreien ins Hansesystem eingebunden waren, speziell politisch, ist mir leider nicht bekannt, aber es gibt doch eigentlich genug Hanse-Historiker hier im Forum. Hansefaktoreien die der Hanse beitreten, könnten mit diesem Schritt ja ganz besonders den Zorn des LF auf sich ziehen.

Ansonsten hilft eine bessere KI in den Städten.
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7

Donnerstag, 12. November 2009, 20:35

Hallo,

man sollte vielleicht noch erwähnen, dass z.B. der Kontor in London ziemlich anders aussah, als der Kontor aus P2.

Ich wäre deswegen dafür, in den Schwierigkeiten zwischen "Realistisch" (also historisch korrekt, oder zumindest annähernd) und "Einfach" (so wie in P2) umschalten zu können.

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Dorimil

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8

Freitag, 13. November 2009, 09:55

RE: Umfrage Städtetypen

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Was mich stört an dem Faktoreien-Prinzip in P2: man hatte weniger Einflussname und dadurch sind die Städte nicht so schnell gewachsen wie der Rest. Dadurch gab es Ungleichgewichte in der Warenproduktion usw.

Gibt's Idee dazu?


Gerade das ist dann doch eine Herausforderung, auch solche Dörfer/Städte zu versorgen und aufzubauen.

Ansonsten finde ich die Aufstellung von Hanseat eigentlich sehr ansprechend.
Dorimil

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9

Freitag, 13. November 2009, 16:19

Hansekontore und Hansefaktoreien sind Handelsstützpunkte der Hansekaufleute ausserhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation(HRRDN) mit unterschiedlichen Rechtsstatus und unterschiedlicher handelspolitischer Bedeutung auf ausländischen Territorien.
Sie sind also keine Hansestädte!

Hansestädte sind von den Territorialfürsten des HRRDN ,einschliesslich des Deutschen Ordens,mehr oder weniger unabhängige Städte mit überwiegend deutschsprachiger Bevölkerung bzw. deutschsprachiger Elite.(Ausnahme Stockholm)
Deshalb sollten die HK und HF nach meinem Dafürhalten auch im P-Spiel unterschiedlich gestaltet und mit eigenen speziellen Spielelementen versehen werden.(Vorschläge dazu wurden schon gepostet)

Maestro Daniel kann natürlich nach London umziehen.Aber in welchen Teil von London?In die englische Königsresidenzstadt oder in das Hansekontor "Stalhof"?Ob er BM werden kann?Wer weiss?Vielleicht mit einem Cheat!

Die 4 HK sind sozusagen die 1. Liga der Hanseniederlassungen.Die dort herrschenden Terr.fürsten sind aber von einem anderen Kaliber als die Doudezfürsten des HRRDN.
Man sollte die 4 HK als eine gesonderte "Stadtkategorie" behandeln.U.a.
-das HK ist eine Stadt in/neben der Stadt, z.B.Nowgorod
-Chef des HK ist der Gildemeister
-Handels-,Bau-,Wohnrechte und auch Landbesitz usw. müssen vom LF gekauft werden

Die Hansefaktoreien sind demzufolge ebenfalls eine eigene Stadtkategorie, die der normalen HS schon ähnlicher ist, naja wie in P2 eben, aber
-der LF hat hier wesenlich mehr und die Bürger/Rat weniger Rechte als in P2 bzw. in einer HS.,z.B. Steuern gehen zum Grossteil an den LF,das Recht zum Bauen muss vom LF gekauft werden usw.
-die Stadt kann aber auch die verschiedenen Rechtstitel dem LF abkaufen,Steuer-,Zoll- und Münzrechte usw.
-der Spieler muss die Option haben, Ratsherr und später BM werden zu können,mit oder ohne Gilde.
-der Spieler muss die potentielle Möglichkeit haben, die HF zum Vollmitglied der Hanse ausbauen zu können, mit allem Drumm und Drann einer richtigen Hansestadt,das kann heissen, es müssen zu Spielbeginn nicht alle Stadtgebäude (Weft,Gilde,Arsenal usw) vorhanden sein.

Zusammengefasst: Die Unterschiede zwischen einer Hansestadt und einer Hansefaktorei bestehen darin, dass man die HF zu einer HS befördern, dagegen die HS nur aus/umbauen kann.
Die Hansekontore bleiben Hansekontore,es sei denn der LF macht sie platt.
Neben HS, HK und HF hätte ich für das Add-On noch eine 4. Kategorie: Die dänischen Sundfestungen.

soviel erstmal
Gruss Pieter
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ten_70

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10

Freitag, 13. November 2009, 16:39

@Pieter
Ganz überwiegend stimme ich Dir zu. Bei folgenden Punkten mache ich eine Ausnahme:

Zitat

Original von Pieter van Alkmaar
Die Hansefaktoreien [...]
-der Spieler muss die Option haben, Ratsherr und später BM werden zu können,mit oder ohne Gilde.
-der Spieler muss die potentielle Möglichkeit haben, die HF zum Vollmitglied der Hanse ausbauen zu können, mit allem Drum und Dran einer richtigen Hansestadt,...


M. E. sollte dieser Ausbau nur möglich sein, wenn die Faktorei im Gebiet des HRRDN (was für eine Abkürzung! ;)) liegt und auch historisch u. U. eine echte Hansestadt war bzw. hätte werden können.
Dieser Ausbau sollte NICHT möglich sein alle anderen Außer-HRRDN-Städte.

Zitat

Original von Pieter van Alkmaar
Neben HS, HK und HF hätte ich für das Add-On noch eine 4. Kategorie: Die dänischen Sundfestungen.


Oh ja, bitte!!!

Korven

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11

Freitag, 13. November 2009, 16:53

@ten_70

Hm,.. man sieht du hast Interesse an viel Realismus.
(nicht schlecht)
Aber hir solltest du auch den ~ Durchschnitt einbeziehen.
Ich mag zwar auch recht viel Realismus aber glaubst du jemand versteht das wenn er nicht grad Historiker oder Fachmann/frau für die Hanse ist?
Die fragen sich nur: Wieso kann ich in London kein Bürgermeister werden? ?(

Und hir würde ich ihnen, auch wenn ich für viel Realismus bin zustimmen das es einfach in solchen fällen besser ist den Historischen Hintergrund etwas zu verlassen um eine bessere (verständlichere) Spielgestaltung zu ermöglichen.

Ich könnte mich auch mit Spielerklärungen (warum etwas Historisch so ist wie es ist) anfreunden aber das ganze wird dan den Zeitrahmen von Daniel wohl sprengen wie eine Nadel einen Luftballon. :(

-> Da hab ich dan lieber bei den Schiffen z.B. einen kleinen Historischen Abriß oder bei der Münze die Erklärung wie damals das Münzrecht vergeben wurde und freu mich das ich in London doch Bürgermeister bin. :D

Sieht auch mehr nach Liebe zum Detail aus, anstelle zu dem Unmut den eine Einschränkung ohne Begründung führt.
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12

Freitag, 13. November 2009, 18:20

@Korven

Im Prinzip hast Recht.Das Spiel soll nicht an der Historie kleben und muss spielfähig bleiben.
Es stimmt aber auch, dass die Vielfalt bzw. Abwechslung im Spiel die Motivation und den Spass erhöhen.
In diese Richtung geht auch mein Vorschlag bezüglich der Hansekontore.Warum nur immer BM werden?Auch der Chef einer Gilde, der übrigens auch "Eldermann" hiess, ist doch mal einer schöner Titel.
In der Hauptsache kam es mir darauf an, gegenüber den HS eine etwas andere Spielmechanik beim Aufbau,Handel, pol. Möglichkeiten usw. einzubringen.
Aber letztendlich muss ich Dir zustimmen: Die Programmierressourcen von Daniels Truppe werden wahrscheinlich nicht alle Blütenträume reifen lassen.

@ten_70

Das Gebiet des "Reiches" ist leider nicht so gross, um Deine Wünsche zu befriedigen.
Wir müssen auf skandinavisches und britisches Land ausweichen.
Moment, auf dem Deutsch-Ordensgebiet gibt es wohl noch ein paar bescheidene Flecken. (Wie in P2)
In diesem Fall würde ich mich mal nicht so historisch geben.
Aber wenns anders kommt, können wir auch nichts ändern.

Gruss Pieter
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x9jaan

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13

Samstag, 14. November 2009, 07:38

Die von Pieter van Alkmar genannten Unterschiede klingen gut. Wenn man eine Faktorei zur Hansestadt aufwerten kann, dann bedeutet das, dass an anschließend auch dorthin umziehen kann. Allerdings sollte ein Start in einer solchen Stadt nicht möglich sein.

Zu den Hansekontoren möchte ich anmerken, dass wir, wenn wir da korrekt wären, dort nur Handel betreiben könnten. Ein Ausbau Londons oder Novgorods zur Großstadt wäre nicht möglich. Allerdings sehe ich hier einen weiteren Politik/ Landesfürstanknüpfungspunkt. Zunächst könnte man in diesen Städten eine Ansiedlungs- und Handelserlaubnis bekommen. Erst, wenn man sich mit dem Landesfürsten gut gestellt hat, erlaubt der einem eine bestimmte Zahl an Gebäuden oder Betrieben zu errichten. Das wäre ein komplett anderes Bauerlaubnismanagement als in den Hansestädten und -faktoreien und könnte das Spiel etwas komplexer gestalten, was aus meiner Sicht nicht schlecht wäre.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

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14

Samstag, 14. November 2009, 18:22

Leider habe ich mich den Unterschieden zwischen HK, HF und HS nicht so stark auseinandergesetzt, um alle zu kennen. Ich möchte gern nahe an der Realität spielen, aber ncht daran kleben, wie es X9jaan so schön ausdrückte.
Generell bin ich für den theoretischen Aufstieg von jedem kleinen Dorf bis zur Hansestadt. Der Weg dahin sollte aber nicht allzu leicht sein. Ob eine Stadt eine Stufe höher steigt, kann duch den Hanserat beschlossen werden. Dörfer (die es doch hoffentlich geben wird ?) benötigen z.B. erst einmal das Stadtrecht (wird von LF vergeben), um dann evtl. einen Antrag, als HK anerkannt zu werden, stellen zu können. Gilden z.B. könnte es evtl. nur in HS geben. Sollte es eine Münze geben, dann ist dieses Gebäude auch nur in HS möglich zu bauen. Umzüge und BM Titel für den Spieler könnten auch auf HS beschränkt bleiben. D.h., Städte, die im Laufe des Spiels als HS anerkannt werden, stehen ab diesem Zeitpunkt auch für Umzüge und BM Wahlen zur Verfügung). Die Aufnahme in die Gemeinschaft der HS könnte zu Konflikten mit dem jeweiligen LF führen. Auch die Einflussnahme des Spielers könnte man auf HF und HS beschränken.
Viele Grüße, Dirk

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15

Sonntag, 15. November 2009, 23:43

In Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag:

Auch wenn mit mir jetzt die Pferde durchgehen und die Phantasie durchbrennt, bin ich im Moment von der Idee einer Kampangne berauscht, die als Aufgabe hat, ein Fischerdorf zu einer Hansestadt aufzubauen. Fände ich total reizvoll und herausfordernd :giggle:
Dirk

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16

Montag, 16. November 2009, 00:10

Zitat

Original von Dietrich v. Hohenstein
In Ergänzung zu meinem gestrigen Beitrag:
Auch wenn mit mir jetzt die Pferde durchgehen und die Phantasie durchbrennt, bin ich im Moment von der Idee einer Kampangne berauscht, die als Aufgabe hat, ein Fischerdorf zu einer Hansestadt aufzubauen. Fände ich total reizvoll und herausfordernd :giggle:
Dirk

Gute Idee, sollte es denn wieder Kampagnen geben. Anbei ein Fass Rum - haben wir nicht als Handelsware, also MM-Import, damit der Rausch bissl länger anhält. :)

Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

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Korven

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17

Montag, 16. November 2009, 00:14

Zumindest interessant scheint es mir alle mal,..
Dabei ist mir auch die Frage gekommen was den alles schon "relativ" fix ist. ?( -> @Daniel ?( *hirbei wer ein ja/vielleicht/nein schon ne Hilfe*
Sollte mal auch wer wo zusammen fassen, langsam bauen wir Luftschlößer wo uns das sichere Fundament fehlt
-> gibt es nun Fischerdörfer ?
-> wird es eine Kampagne geben?
-> gibt es mehrere Landesfürsten? (glaub ja)
-> was sicher nicht mehr ist (Ausliegertrick,...)
-> Laden/Speichern zu jeder Zeit (wurde mit ja)
-> Neue Schiffe (glaub ja?)
-> Flussstädte bleiben erhalten (glaub ja?)
-> Änderung beim Lager -> Lagerraum teuer (glaub ja?)
-> Städte Anzahl (waren wir noch am Überlegen?)
-> Amerika wird es nicht geben (glaub fix?)
-> Aufwertung des Landweges (war geplant oder? weiß aber nicht mehr genau wie)
-> kein MP aber vielleicht Addon später
-> Eigenen Ordner für Musikdateien (glaub wurde gesagt)
-> ,.....

muß zugeben ich weiß bei vielen Sachen auch nicht mehr wo wir genau stehen,...
Wird mal Zeit für ne kleine Zusammenfassung bzw. vielleicht fällt dabei ja was auf was fehlt.

-> Daniel du könntest ja unter der Themenliste nen Threat FAQ machen damit dort in stichwörtern vielleicht ein Überblick zustande kommt was, wie zur Zeit von dir geplant ist.
Natürlich werden sich Dinge ändern aber besser man hat mal nen kleinen Überblick wie es gedacht ist.
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18

Mittwoch, 18. November 2009, 13:18

Danke erstmal für das Feedback.

Auf jeden Fall ist gebonkt:

- Der Spieler kann nur in HS anfangen.
- HF kann der Spieler zu HS ausbauen (z.B. Gildenauftrag) und dann dorthin auch umziehen

Aber nun zu den Hansekontoren:
Es wird die Spieler etwas verwirren bzw. nicht einfach sein, die Unterschiede der Städte zu vermitteln. Hat auch schon bei P2 nicht jeder verstanden. Die meisten Spieler werden zwar sehen, dass sie unterschiedliche Möglichkeiten in den Städten haben und sind daher verwirrt, aber die Hintergründe werden ihnen nicht klar werden.

Am liebsten wäre mir folgendes:

- gemäß der Historie haben die Städte unterschiedliche Bezeichnungen (HS, HF, HK)
- das "normale" Gameplay (Handel, Produktion) ist in HF und HK gleich.
- beide kann der User nach Aufträgen (Hanse, LF) zu HS aufwerten. Dann kann er dort hinziehen.

Unterschied zwischen HF und HK
- HF sind meist sehr klein, eher Dörfer. Die müssen erst noch wachsen. Es fehlen auch manche städt. Gebäude.
- Die 4 HK's sind von Anfang an größer, haben auch große Werft und so.

Gildenhaus haben alle 3 Stadtypen. Dies soll symbolisieren, dass die Hanse präsent ist.

Ich hätte auch kein Problem damit, dass die Aufträge zum Aufwerten einer HF anders sind als die zum Aufwerten eines HK. Vielleicht finden wir hier im Forum ja gute Argumente, wie sich ein HK zu einer HS aufwerten lässt. Natürlich gehört dann die Stadt nicht zur Deutschen Nation, aber sie schließt sich eben dem Handelsbündnis als vollwertiges Mitglied an.

P3 / P4: ich habe P4 geschrieben, weil das Spiel, über das wir hier alle reden, wohl P4 heißen wird (http://www.kalypsomedia.com/de/news/index.shtml?pab=1_2). Also: P3 oder P4 ist in diesem Forum das gleiche.

@Korven
Ich möchte aus verschiedenen Gründen keine klare Zusammenfassung der Features machen (Marketing, Presse...). Geht auch nicht immer. Aber zu deiner Liste gebe ich mal kurzes Feedback:
-> gibt es nun Fischerdörfer ? Wie man sie auch immer nennt. Es wird kleine Dörfer (wie HF oder Neugründungen) geben, die man ausbauen kann.
-> wird es eine Kampagne geben? Vielleicht
-> gibt es mehrere Landesfürsten? (glaub ja) Ja, pro Region
-> was sicher nicht mehr ist (Ausliegertrick,...) Siehe Exploit-Thread
-> Laden/Speichern zu jeder Zeit (wurde mit ja) Ja
-> Neue Schiffe (glaub ja?) Ja
-> Flussstädte bleiben erhalten (glaub ja?) Ja
-> Änderung beim Lager -> Lagerraum teuer (glaub ja?) Wird überarbeitet. Riesige Lager werden teurer
-> Städte Anzahl (waren wir noch am Überlegen?) Unklar
-> Amerika wird es nicht geben (glaub fix?) Nein
-> Aufwertung des Landweges (war geplant oder? weiß aber nicht mehr genau wie) Nein
-> kein MP aber vielleicht Addon später Ja
-> Eigenen Ordner für Musikdateien (glaub wurde gesagt) Ja

Builder

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19

Mittwoch, 18. November 2009, 13:40

Könnte man den Unterschied der Siedlungen nicht optisch klären.

Die Kontore mit wenigen schlichten Gebäuden Gldenhaus ohne zierat.

Die Faktoreien mit grösseren Gebäuden Gidenhaus mit einfachen Schmuckbändern verzeirt.

Sie Hansestätdte mit Prachtbauten. Vor dem Gildenhaus stehen vergodete Statuen verdienter Mitglieder.

So würde jedem Auffallen das es drei Städteklassen gibt. (Das War in P2 optisch nicht sehr deutlich.) Das die unterschidliche Möglichkeiten bieten ist wahrscheinlich auch dem Einsteiger nach 2 Minuten klar.
Niemand braucht ein einfaches Spiel! Ein gutes Spiel reicht!

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Dorimil

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20

Mittwoch, 18. November 2009, 16:20

Nehmen wir doch den EM-Auftrag "Bringen sie Stadt X in 6 Monaten auf 3000 EW!". Dieser Auftrag könnte dann nur noch für die HF möglich sein und als krönender Abschluss werden diese dann zum HK. Neben der Versorgung gehört dann auch der Bau der nötigen öffentlichen Gebäude.
Ohne diesen Auftrag wird die HF immer klein bleiben! Man kann zwar eine Bauerlaubnis bekommen, aber es bleibt erstmal limitiert.

Anderer Auftrag: "Sorgen Sie dafür, daß Stadt X zu einem bedeutenden Handelszentrum wird." Sprich der Spieler ist aufgefordert kontinuierlich die Stadt zu versorgen, sprich für einen dauerhaften Bestand an Waren zu sorgen. Hier aber als Ziel das dieser Warenbestand über Wochen nicht unter eine bestimmte Marke fallen darf.

"Bauen Sie in Stadt X min 5 Wohnhäuser/10 Betriebe und sorgen sie dafür, daß diese voll besetzt sind" Soll dafür sorgen, daß der Aufschwung in einer Stadt beginnen kann.

"Stehen Sie in Stadt X in Y Monaten vor Konkurent Z in der Wahlliste (egal, ob man gewählt werden kann oder nicht)" Wie man das erreicht, ist egal. Kann auch dadurch sein, daß man den Konkurrenten "leerkauft", er also gar nicht mehr (in der Stadt oder Hanse)vertreten ist...
Dorimil

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