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Preussenhusar

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21

Freitag, 9. Oktober 2009, 14:18

Also auf einem Schiff eingesperrt zu sein, möchte ich nicht.

Dann späche ich eher dafür, Konvoys auch ohne Kapitän, dann aber ohne Vorteile aufzustellen, die Maximalanzahl Schiffe in diesem zu begrenzen und dafür den Lohn des schiffsführenden Steuermanns zu verdreifachen.

Fähigkeiten:

Ein EInkäufer wird also noch besser im Einkaufen, aber niemals im Kämpfen ?

Wie züchte ich dann Kämpfer als friedlicher Kaufmann ?
Das ginge nur über eine Seemannschule. Hatten wir das nicht schon angesprochen ?

PH

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Preussenhusar« (9. Oktober 2009, 14:20)


Nagus Zek

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22

Freitag, 9. Oktober 2009, 14:28

Als friedlicher Haendler kommt man entweder durch Kneipenauftraege oder im Zuge der Verteidigung vor Piraten zu Kaempfen, sodass da die Kapitaene besser werden. Tritt beides nicht ein, weil man keine Auftraege macht und Piraten in der Schwierigkeit ausgestellt hat, dann braucht man auch keinen geuebten kampf-Kapi.

@andere Staedte
Ich finde die Idee, dass man "einfach" eine Mauer um seine Betriebe baut, gut. Wenn sie einmal da ist, kann sie der Stadt ueberschrieben werden und die Stadtwache wird sich auch um diesen Abschnitt kuemmern. Ist meiner Meinung nach auch der einfachste und unbuerokratischste Weg die Mauer in anderen Staedten selbst zu bestimmen.

Korven

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23

Freitag, 9. Oktober 2009, 15:44

Stadtherr:
Hir sprechen einige von Bestechung um bauten zu erlauben,...
Ich erbitte eine vernünftige Alternative -> für die ehrlichen Händler ist Bestechung keine Lösung,..
Da were mir ein Sitz im Stadtrat, mit dem Einfluss entsprechendem Stimmrecht lieber.
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

Larsson

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24

Freitag, 9. Oktober 2009, 16:02

Zitat

Original von Daniel van Bergen
Danke für das Feedback...

Kapitäne
Ich habe die Frage gestellt, weil ich es so wie Larson sehe: der Kapitän ist atmosphärisch, stört bei großem Unternehmen aber ungemein. Auf der anderen Seite hat z.B. Pinguin völlig recht, dass die Kapitäne wichtig waren für die Identifikation mit dem Konvoi.
Ich werde mir was überlegen, was das Kapitäns-Handling deutlich vereinfacht, aber die Kapitäne mit ihren Erfahrungen trotzdem ermöglicht.


Bitte...

Trotzdem noch einige Anmerkungen. Die wichtigste zuerst:
Larsson - mit 2 "s" !

Der atmosphärische Punkt ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Für manche hier gehört auf jedes Schiff ein Kapitän. Ich halte die Kapitäne allgemein für zu wenig effektiv oder spielrelevant.
Ich persönlich will mich auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen und von Identifikation schwafeln. Rein von den nüchternen Zahlen her würde mir das auch schwer fallen. Im aktuellen Contestspiel habe ich nach 2 Jahren Spielzeit 750 Schiffe, etwas um 40 Konvois und 112 Kapitäne. Zur Konvoibildung werden die größten Luschen eingesetzt, einfach weil irgendein Kapitän benötigt wird. Die Befehle, Preise und Aktionen schreibe ich (als Spieler) ihm sowieso vor. Wahrscheinlich wäre ich auch noch schneller, kann aber nicht überall sein. Sollte es zum Kampf kommen, greife ich ebenfalls selbst ein. Einzig das automatische Umschiffen von Hindernissen und die automatische Reparatur sind vorteilhaft.

Die persönliche Identifikation mit meinen Schiffen war in Patrizier I wesentlich stärker - und da lief's ohne Kapitäne ! Die Frage ist: Wieso ?
Naja, zuerst mal hatte man nur eine Handvoll Schiffe. Jedes verlorene Schiff schlug also (prozentual gesehen) erheblich zu Buche.
Außerdem mußte man sich um den Erhaltungszustand deutlich mehr kümmern. Es passierte öfters, das die Werft ein paar zusätzliche Balken einbauen mußte und damit wertvoller Laderaum verloren ging. Immer wieder ärgerlich - leider auch nicht abschätzbar und somit auch nicht vermeidbar.
Das war soweit noch kein Problem, solange man noch Schiffe nachbauen konnte. Dummerweise gab's in P1 auch ein Schiffslimit.

Um also im zukünftigen Patrizier eine echte Identifikation mit seiner Flotte zu erreichen, ist entweder ein Schritt zurück (zu Patrizier I) oder eine konsequente rollenspielähnliche Ausweitung der Kapitänsschiene zu überlegen. Selbstverständlich ist auch eine Mischform denkbar, macht wahrscheinlich den gleichen Aufwand wie die Kapitänsgeschichte alleine.
In diesem Dunstkreis nochmal die Anregung, einige Aspekte im Spiel zu überarbeiten. Z.B.: ist der Fisch aus der Tranproduktion nur schwer verkäuflich (Preisgestaltung), Wohnhäuser mit 280 Einwohnern unrealistisch, genauso wie Städte mit 75000 Einwohnern, Bierpreise von 60Gs übertrieben (auch wenn ein Fass 200 Liter sind, so ist diese Größe doch den meisten nicht bewußt, genausowenig wie 1Last = 2Tonnen), 30 Arbeiter in einer Imkerei etc. etc.

Larsson

elite64

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25

Freitag, 9. Oktober 2009, 16:47

Zitat

Original von Daniel van Bergen
...
Stadtherr
...
Einfluss nur über Mitbestimmung finde ich nicht so toll. Soll ich mich um 50 Konvois kümmern und dann noch zur bestimmten Zeiten an Wahlen teilnehmen?

bei der "Vergabe" von Zuständigkeiten (Bauamt, Hafenmeisterei,...) hat niemand was von Wahlen gesagt.

Zitat


Doch ich gebe zu, der Stadtherr ist etwas diktatorisch. Eine andere Möglichkeit wäre es, alles über das BM-Amt zu regeln. Auswirkung:
...

== bis auf mögliche Wahlen in Niederlassungen das selbe wie in P2.

Warum will ich in P2 Bürgermeister werden (reduziert aus das Wesentliche)?
1. Zulassung zur Eldermannwahl
2. Zugriff auf die Stadtkasse
3. Mauerbau und Verteidigungstürme
4. Aufstellen und bewaffnen der Miliz
5. Freikaufen bei Belagerungen

1) Schade wenn es das in P3 1/2 nicht mehr gibt. Es wirft sich natürlich die Frage auf um was es in P3 1/2 eigentlich geht (Spielziel).

2) ich habe bis jetzt immer nur Geld in die Stadtkasse gepumpt, niemals daraus entnommen. Entweder um den Mauerbau zu finanzieren oder einen Bargeldüberlauf zu verhindern.

3) Wenn ich das über ein anderes Konzept lösen kann, dann bitte sehr. Denkbar wäre als nicht BM (mit entsprechendem Einfluss) ein Antrag auf Mauererweiterung, der von der Ratsversammlung genehmigt, dafür aber aus der eigenen Tasche bezahlt wird und los geht's. Analog dazu die Verteidigungstürme.

4) Wenn der dumme KI BM die Miliz entsprechend der Bevölkerungs- /Betriebeanzahl erweitern und behalten würde, dann würd' ich das nie selbst anleiern. Steuern könnte der Spieler die Bewaffnung entweder über das Angebot beim Waffenhändler/Schmied oder eben nicht.

5) In meiner Stadt ist die Miliz entweder stark genug und der LF holt sich eine Abfuhr oder ich bin nicht BM, dann wird die Stadtkasse durch ein wenig Piraterie in Sicherheit gebracht. Frei gekauft habe ich mich bisher noch nie.

Zur Lösung des Problems der Einflussnahme:
entweder so ähnlich wie ich es in meinem ersten Post dargelegt habe oder

das Eldermannamt wird aufgewertet und als solcher kann der Spieler, basierend auf seinen Einfluss in der Stadt (Betriebe, Stadtgebäude, ..., +Eldermannbonus), nach einem angenommenen Antrag (wie P2) direkt (quasi in Vertretung des BM) auf die gewünschte Funktion zugreifen. Den Zugriff auf die Stadtkasse würde ich auf Zufluss beschränken (etwa: der Eldermann hat unserer Stadt Entwicklungshilfe geleistet).

Der Eldermannansatz hätte bei näherer Betrachtung einige Vorteile.
1) Kein zusätzliches "Amt", das das Spiel unnötig verkompliziert.
2) Fast keine zusätzliche Programmierung, denn die BM Methoden/Funktionen sind schon vorhanden.
3) Anfängerfreundlich, da der Novize sich über Einflussnahme erst Gedanken machen muss, wenn das Spiel gut läuft.
4) Profigerecht, da die BM Funktionen auch ohne lästiges BM - hopping erreicht werden.
5) "Daniel - gerecht", da keine neuen Features dazukommen, die das Spiel verkomplizieren, trotzdem aber ein "Upgrade" zu P2 bedeuten.
6) Multiplayer. (Noch nie gespielt, daher habe ich keine Ahnung ob es den Eldermann im Multiplayer von P2 überhaupt gibt und stelle nur eine Vermutung an). Durch die erweiterten Möglichkeiten des EM ist das Erreichen des Amts eine Zusatzmotivation im MP.
Piraten? Nein! Schiffslieferanten!!!

Magisthan

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26

Freitag, 9. Oktober 2009, 16:55

RE: Kleine Umfrage

Zitat

Original von Korven
Stadtherr:
Hir sprechen einige von Bestechung um bauten zu erlauben,...
Ich erbitte eine vernünftige Alternative -> für die ehrlichen Händler ist Bestechung keine Lösung,..
Da were mir ein Sitz im Stadtrat, mit dem Einfluss entsprechendem Stimmrecht lieber.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn du ehrlicher Händler bist sollte dich die Politik doch eher weniger interessieren...und wenn es dann doch mal dazu kommt sind eben ein wenig waghalsigere Aktionen nötig. Es muss ja nicht so sein, dass jede Bestechung zum Erfolg führt oder das man nicht dabei erwischt wird.

Die Alternative mit Stadtrat ist ja auch an den Haaren herbeigezogen...wie soll es (realistisch gesehen) möglich sein in allen Stadträten gleichzeitig zu agieren...?

Zitat

Original von Larsson
Die persönliche Identifikation mit meinen Schiffen war in Patrizier I wesentlich stärker

Um also im zukünftigen Patrizier eine echte Identifikation mit seiner Flotte zu erreichen, ist entweder ein Schritt zurück (zu Patrizier I) oder eine konsequente rollenspielähnliche Ausweitung der Kapitänsschiene zu überlegen. Selbstverständlich ist auch eine Mischform denkbar, macht wahrscheinlich den gleichen Aufwand wie die Kapitänsgeschichte alleine.
In diesem Dunstkreis nochmal die Anregung, einige Aspekte im Spiel zu überarbeiten. Z.B.: ist der Fisch aus der Tranproduktion nur schwer verkäuflich (Preisgestaltung), Wohnhäuser mit 280 Einwohnern unrealistisch, genauso wie Städte mit 75000 Einwohnern, Bierpreise von 60Gs übertrieben (auch wenn ein Fass 200 Liter sind, so ist diese Größe doch den meisten nicht bewußt, genausowenig wie 1Last = 2Tonnen), 30 Arbeiter in einer Imkerei etc. etc.

Larsson

Das sehe ich genauso, nachdem Larsson das gepostet hatte, habe ich mich kurz an P1 zurück erinnert und unter diesen Gesichtspunkten muss ich 100% zustimmen.

Hierzu noch mal die Idee vom vorherigen Post:
Der Kapitän ist eine gute Sache, allerdings würde ich ihm nicht so viel Wichtigkeit beimessen wollen. Es würde doch reichen, wenn man Konvois bspw. auch ohne Kapitän erstellen kann. Diese laufen genauso unabhängig wie man es von einem Einzelschiff gewohnt ist. Will man hingegen etwas besonderes im Sinne von: bessere Navigation oder Fahrten ins MM, kann man sich einen in der Kneipe besorgen.

Im Ergebnis wäre ich dafür den Kapitänen nicht allzu große Bedeutung beizumessen, stattdessen sollten sie ganz gezielt für bestimmte Dinge im Spiel wichtig werden, z.B. Fahrten in MM oder vielleicht bei der Piratenjagd.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht dafür was Du verstehst.

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27

Freitag, 9. Oktober 2009, 17:58

Wenn es schon das Amt des Stadtherrn geben soll, dann vielleicht als Stufe zwischen Bürgermeister
einer Stadt und Eldermann für die ganze Hanse. Ich stell mir das in etwa so vor:

- die Städte werden in Regionen unterteilt (in etwa wie die historischen Quartiere), z.B.
Britannien, der Westen (etwa Brügge bis Hamburg), der Osten (Lübeck bis Königsberg), Skandinavien, Osteuropa

- man kann nur Stadtherr der Region werden, in der die Stadt liegt, in der man BM ist
(will man eine andere Region, muss man umziehen, wie das ja jetzt bei den BM-Wahlen ist)

- Stadtherr wird man durch Wahlen, ganz legal, nicht durch Ämterkauf !

- die Einflussmöglichkeiten liegen zwischen BM und EM dazu müssen die EM-Möglichkeiten erweitert werden, in P2 ist das ja nichts wirklich Großartiges.

- man muss Stadtherr sein, um zur EM-Wahl zugelassen zu werden

Somit wäre der Stadtherr eine weitere Stufe im Aufstieg des Krämers zum Eldermann.
In P2 ist der Aufstieg für viele zu einfach und zu schnell, mit dem Stadtherrn gäbe es eine "Verzögerung" bis zum EM
Das Leben ist eine Kette von Fragen ohne Antworten, denn Antworten sind anders gestellte Fragen.

Korven

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28

Freitag, 9. Oktober 2009, 18:02

RE: Kleine Umfrage

Zitat

Original von Magisthan
Wenn du ehrlicher Händler bist sollte dich die Politik doch eher weniger interessieren...

warum ?(
Wenn es um den Bau/Ausbau von Mauer und co geht seh ich nicht ein wieso ich als ehrlicher Händler nicht auch meine Möglichkeiten haben soll.
(von mir aus schwerer aber das würde mir auch eher gefallen)
ob es Stadtrat heißt, Vizebürgermeister, Eldermann,..... (such dir einen Namen oder eine Begründung für den Einfluß aus) ist mir egal aber ich möchte schon einen *legalen* Weg um dort/damit arbeiten zu können.
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

Roland

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29

Freitag, 9. Oktober 2009, 18:17

Ich sehe nicht so recht die Notwendigkeit, eine Stadtherrenfunktion zu schaffen.

Der Bau von Sondergebäuden ist heute - eigentlich passend - mit der Bauerlaubnis verbunden. Die Entscheidung der Stadt zum Ausbau der Stadtmauer klappt ja auch. Bleibt also nur die Frage offen, wie die neue Option "freier Mauerbau" realisiert wird.

Braucht es dazu ein eigenes Amt? Würde es nicht reichen, bei der Antragstellung zum Mauerbau zwei Optionen bereitzustellen:
- Stadt beschließt (und finanziert) Mauerbau (wie bisher) und baut dann nach eigener Vorstellung (bitte mit der Ergänzung, auch in die dortige Stadtkasse spenden zu können)
- Stadt nimmt Angebot des (in der Stadt angemessen bedeutenden und anerkannten) Spielers an, die Mauer auf seine eigenen Kosten zu errichten. Dann entscheidet er allein. Das ist zugegeben nicht hansetypisch. Allerdings kann sich ein Spieler das ja auch erst leisten, wenn er eben auch hanseuntypisch unverhältnismäßig wohlhabend ist.

Oder um es kürzer zu sagen: Der Stadtherr wird durchs Bargeld ersetzt - das wäre wieder hansetypisch.

  • »Torian vom Rabenhorst« ist männlich

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30

Samstag, 10. Oktober 2009, 12:21

Erstmal möchte ich hier alle im Forum herzlich begrüßen. Bin seit Jahren Fan von Patrizier 2 und freu mich riesig dass an einem dritten Teil gearbeitet wird. Kenn diese Seite hier auch schon sehr lange und hab nun endlich einen Grund mich anzumelden. :D

Zum Thema Kapitäne: bitte beibehalten. Aber man sollte sie, wie einige schon angesprochen haben, ein bisschen aufwerten. Konvois sollten auch ohne Kapitän möglich sein. Dann aber mit Beschränkungen wie maximal vier Schiffe und kein/schlechtes Ausweichen von Stürmen und Eisbergen. Aber für die Atmosphäre sind sie meiner Meinung nach unverzichtbar. War immer gerne in den Kneipen unterwegs auf der Suche nach einem Kapitän.

edit: Noch eine Idee. Wenn ein Konvoi von einem überlegenen Gegner angegriffen wird und man den Kampf gewinnt, könnte doch mit einer kleinen Wahrscheinlichkeit einen der Seeleute, der sich im Kampf besonders herausgetan hat, befördern. Diesen könnte man dann in die schon angesprochene Seemannsschule schicken und so einen neuen Kapitän erhalten.

  • »Pieter van Alkmaar« ist männlich

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31

Samstag, 10. Oktober 2009, 15:59

Also,nochmal etwas zu der Problematik"Einflussnahme in einer/einem Stadt /Kontor der Hanse, in der/dem man nicht BM ist.Warum bei der Lösung Purzelbäume schlagen oder untypische/abwegige Features das Wort reden.
In meinem letzten Posting habe ich für die 3 verschiedenen Stadtkategorien der Hanse (Hansestädte, Hansefaktoreien, Hansekontore ) bereits m.M. nach spielbare Wege vorgeschlagen,die in das bisher praktizierte Geschehen ganz gut hineinpassen und auch die Hanse-Atmosphäre nicht beschädigen.

1.Hansestädte
Da lt. Daniel van Bergen das Hansegebiet sowieso in Regionen unterteilt werden soll (waren es 8 ?),kann man hier doch die auch historisch belegten "Regionalbündnisse" der Hanse einführen.Nehmen wir das sog. "Wendische Quartier"(WQ), bestehend aus den Hansestädten Lübeck, Rostock,Straldund, Stettin (mal nur so als Beispiel).Wenn ich als BM von Lübeck nun in Stettin auf den Bau der Stadtmauer Einfluss nehmen möchte, muss ich eben das Amt des Regional-Eldermann anstreben.( die Bedingungen analog denen zur BM-Wahl, aber bezogen auf alle Städte des Regionalbündnisses).
Nach Vorschlag von elite64 hätte ich neben Mauerbau, auch Aktivitäten zu Fragen AußenpolitikAussenwirtschaft zum LF und zu Fragen der Stadtmiliz zur Verfügung.(Vielleicht gibt es noch was)
Um in den Genuss o.g. Rechte zu kommen, gehe ich den gleichen Weg wie in meiner eigenen Stadt.Antrag beim Rat stellen ( mit mehreren Optionen natürlich),Rat enscheidet und dann kann es los gehen.

2.Hansefaktoreien
Diese sollten nicht Mitglieder der Regionalbündnisse der Hanse sein, da sie im Hanserat kein Stimmrecht haben, und wegen der anzustrebenden Vielfältigkeit im Spiel.
Aber auch in diesen Fällen gibt es eine historich angepasste Variante, in diesen Städten Einfluss zu nehmen.
Der BM von Lübeck z.B. beantragt beim Eldermann oder beim Hanserat? der Gesamt-Hanse das Amt eines "Ratsboten" für die Hansefaktorei "Tönsberg".Die Voraussetzungen für dieses Amt sind wieder analog der Voraussetzungen, die ich bei der Wahl zum BM einer Hansestadt benötige.(Also s.o.)

3.Hansekontore Brügge,London,Bergen,Nowgorod
Hier ist die Lage nur etwas anders.Das Hansekontor ist praktisch eine Stadt in einer Stadt.D.h.,die Prozesse laufen im Prinzip genauso ab wie in einer Hansestadt, nur im kleineren Rahmen ,und dass der oberste Boss der entsprechende Territorialfürst ist, mit dem der Eldermann des Hansekontors agieren muss.

Gruss Pieter

  • »Dietrich v. Hohenstein« ist männlich

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32

Samstag, 10. Oktober 2009, 20:43

RE: Kapitäne

Zitat

Original von Charlotte

@ Dirk: Vielen Dank für Deine bisherigen Beiträge :170: . Für das MM musst Du nicht Deine allerbesten Kapitäne einsetzen. Eine Lusche tut es auch.


@Charlotte:
Vielen Dank, für so eine liebe Rückmeldung :) -
Bezüglich der Anforderungenan die Kapitäne für eine MM Ex., habe ich mir nur selbst einen Spaß draus gemacht, hohe Anforderungen an ihr Können zu stellen:giggle:

Zitat Magisthan:
Wenn du ehrlicher Händler bist sollte dich die Politik doch eher weniger interessieren...Zitat Ende

Ich stimme mit Korven überein:
Einflussnahme und m.M.n. der ganze Spielverlauf muss auch auf ehrliche Weise erreichbar sein, d.h. ohne Bestechung und andere unlautere Sachen. Und auch darin stimme ich mit ihm überein, dass es dann gern etwas länger dauern darf :). Deshalb dürfen ja trotzdem diese 'fiesen' Mittel möglich sein !

Dirk

Magisthan

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33

Sonntag, 11. Oktober 2009, 15:19

RE: Kleine Umfrage

Zitat

Original von Korven

Zitat

Original von Magisthan
Wenn du ehrlicher Händler bist sollte dich die Politik doch eher weniger interessieren...

warum ?(
Wenn es um den Bau/Ausbau von Mauer und co geht seh ich nicht ein wieso ich als ehrlicher Händler nicht auch meine Möglichkeiten haben soll.
(von mir aus schwerer aber das würde mir auch eher gefallen)
ob es Stadtrat heißt, Vizebürgermeister, Eldermann,..... (such dir einen Namen oder eine Begründung für den Einfluß aus) ist mir egal aber ich möchte schon einen *legalen* Weg um dort/damit arbeiten zu können.

Ok, habe verstanden was du meinst und ist so akzeptiert! :-) ...ich wäre eben für eine Lösung die nicht den Einfluss als Stadtrat - oder wie auch immer das dann heißt - in Erwägung ziehen würde...Ich denke nicht, das es dem Spielwesen entsprechen würde, wenn man auf einmal in jeder Hansestadt Bürgermeister sein kann...

Also dann bitte zwei Wege... :-)
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe, nicht dafür was Du verstehst.

34

Montag, 12. Oktober 2009, 08:46

Zitat

Original von Roland
Ich sehe nicht so recht die Notwendigkeit, eine Stadtherrenfunktion zu schaffen.

Der Bau von Sondergebäuden ist heute - eigentlich passend - mit der Bauerlaubnis verbunden. Die Entscheidung der Stadt zum Ausbau der Stadtmauer klappt ja auch. Bleibt also nur die Frage offen, wie die neue Option "freier Mauerbau" realisiert wird.

Braucht es dazu ein eigenes Amt? Würde es nicht reichen, bei der Antragstellung zum Mauerbau zwei Optionen bereitzustellen:
- Stadt beschließt (und finanziert) Mauerbau (wie bisher) und baut dann nach eigener Vorstellung (bitte mit der Ergänzung, auch in die dortige Stadtkasse spenden zu können)
- Stadt nimmt Angebot des (in der Stadt angemessen bedeutenden und anerkannten) Spielers an, die Mauer auf seine eigenen Kosten zu errichten. Dann entscheidet er allein. Das ist zugegeben nicht hansetypisch. Allerdings kann sich ein Spieler das ja auch erst leisten, wenn er eben auch hanseuntypisch unverhältnismäßig wohlhabend ist.

Oder um es kürzer zu sagen: Der Stadtherr wird durchs Bargeld ersetzt - das wäre wieder hansetypisch.


Stadtmauer: Ich würde nur noch ergänzen, dass die neue Stadtmauer eine gewisse Wehrhaftigkeit besitzt, die vorher festgelegt wird. Roland, vielleicht waren die Hansestädte seinerzeit so reich und die BM so intelligent, dass sie der Hilfe eines einzelnen nicht bedurften. ;)

@ all
Ich bin ganz Korvens Meinung, dass jedes Ziel auf legalem Wege wie auch auf illegalem Wege erreichbar sein muss.

@ Stadtherr
Mir reicht es, Einfluss auf die Städte zu haben. Mit oder ohne zusätzlichem Amt. Die Beantragung einer Stadtmauer sollte auch in einer Hansefaktorei oder einem -kontor kein Hindernis darstellen (, auch wenns historisch unkorrekt ist).
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Aristoteles

35

Montag, 12. Oktober 2009, 08:58

@ off topic
Der "freie" Mauerbau wird von der KI nicht sehr "sinnvoll" ausgeführt (laut Angabe zum Mauerbau)
Bliebe, selber bauen (als Stadtherr?) oder wie gehabt eine bestimmte Mauer setzen lassen von der KI ....
Erfolgreiche Händler sind die wahren Piraten!

ten_70

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36

Montag, 12. Oktober 2009, 11:09

Zitat

Original von Pieter van Alkmaar
Also,nochmal etwas zu der Problematik"Einflussnahme in einer/einem Stadt /Kontor der Hanse, in der/dem man nicht BM ist.Warum bei der Lösung Purzelbäume schlagen oder untypische/abwegige Features das Wort reden.
In meinem letzten Posting habe ich für die 3 verschiedenen Stadtkategorien der Hanse (Hansestädte, Hansefaktoreien, Hansekontore ) bereits m.M. nach spielbare Wege vorgeschlagen,die in das bisher praktizierte Geschehen ganz gut hineinpassen und auch die Hanse-Atmosphäre nicht beschädigen.

1.Hansestädte
[...]

2.Hansefaktoreien
[...]

3.Hansekontore Brügge,London,Bergen,Nowgorod
[...]

Gruss Pieter


Du sprichst mir aus der Seele!!!! DANKE!!!

Adalbertus

Chefmathematiker

  • »Adalbertus« ist männlich

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37

Montag, 12. Oktober 2009, 17:29

Noch mal mein Senf:

1) Zum Stadtherrn: Ich finde, diese Lösung schießt übers Ziel hinaus: Beschränkungen die in der Logik des Spiels liegen, machen es meiner Ansicht nach reizvoller (Im Gegensatz zu denen, die eingeführt werden, weil ein schlecht gebautes Programm die Daten nicht verdauen kann, siehe Gilde 2, die Beschränkung der Gebäudezahl, die für mich der endgültige Sargnagel für Gilde 2 und Jowood waren - aus der Richtung kaufe ich nix mehr).
Also: Die wichtigen Entscheidungen sollten durch Bestechung und per Mitgliedschaft im Rat (bei Hansestädten) sowie durch Handelstätigkeit beeinflußbar sein. "Tut doch bitte, damit es Eurem Seefahrerwitwenheim besser geht" ist besser als "Ihr macht jetzt".


2) Zu den Kapitänen: Ich fand sie auch eine der wichtigeren Eigenheiten von P2. Der Handelsbonus macht es leichter, die Kontrolle an eine - sicher weniger effektive - Automatik abzugeben und die Kampfboni helfen auch gegen Gleichmacherei. Wie das die Macher von Civ4 sagen: Der Spieler muß ständig vor Entscheidungen stehen. Kapitäne hätte ich gerne beibehalten, vielleicht sogar mit (jeder) einem (anderen) Gesicht und mehr Charakter versehen.
Man gewöhnt sich an allem. Sogar am Dativ.

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38

Montag, 12. Oktober 2009, 22:12

Zum Thema Stadtherr:

Die Vorstellung, in allen Städten als Stadtherr unmittelbar Einfluss nehmen zu können, ist zwar "berauschend", dennoch lehne ich es ab, einen Titel einzuführen, der nur der Einflussnahme in fremden Städten (Nicht-Heimatstädten) dienen soll.
Der Titel "Stadtherr" sollte -mMn- dem Gründer einer NL vorbehalten sein.

Angelehnt an die Weisheit "Das größte Kapital eines Unternehmers sind seine Arbeitnehmer" greife ich den hier oder woanders gemachten Vorschlag auf, Einflussnahme in Städten über den KV laufen zu lassen, schliesslich ist er ja "ein Kind dieser Stadt".
Gäbe man ihm (neben Namen und Legende) strikte Anweisungen, so wäre es möglich das dieser KV es bis in den Stadtrat schafft, um dort im Sinne des Spielers zu agieren. Dem KV könnte man dann sogar ein Budget für "kleine Zuwendungen" bereitstellen, denn er weiss am Besten wen man bestechen ... äähm ... für sich gewinnen sollte. Erkönnte auch Sabotageakte beauftragen oder KI-Betriebe aufkaufen u.a.m.
Und damit keine Langeweile aufkommt, könnte man hier sogar einige kleine Gemeinheiten einbauen, z,B. könnte eben dieser KV auch für einen KI-Gegenspieler tätig sein oder sogar eigene Ziele verfolgen, was in beiden Fällen die Einstellung eines neuen KV bedingt (Infos über andere Tätigkeiten des KV könnte man von Kapitänen, in der Kirche oder im Badehaus erhalten).

Insgesamt fände ich eine mittelbare Einflussnahme um einiges besser und "realistischer".


Zum Thema Kapitäne

Die Kapi's waren in P2 das Herzstück und sollten auf jeden Fall "weiterleben"!
Auch ich wäre dafür, sie in P3 mehr zu personalisieren.
"Anderer Leute Reichtum ist ärgerlich, bis er der eigene wird."
Josef Stalin

39

Montag, 12. Oktober 2009, 22:27

Zitat

Original von Nachtschatten
Zum Thema Stadtherr:

Die Vorstellung, in allen Städten als Stadtherr unmittelbar Einfluss nehmen zu können, ist zwar "berauschend", dennoch lehne ich es ab, einen Titel einzuführen, der nur der Einflussnahme in fremden Städten (Nicht-Heimatstädten) dienen soll.
Der Titel "Stadtherr" sollte -mMn- dem Gründer einer NL vorbehalten sein.

Angelehnt an die Weisheit "Das größte Kapital eines Unternehmers sind seine Arbeitnehmer" greife ich den hier oder woanders gemachten Vorschlag auf, Einflussnahme in Städten über den KV laufen zu lassen, schliesslich ist er ja "ein Kind dieser Stadt".
Gäbe man ihm (neben Namen und Legende) strikte Anweisungen, so wäre es möglich das dieser KV es bis in den Stadtrat schafft, um dort im Sinne des Spielers zu agieren. Dem KV könnte man dann sogar ein Budget für "kleine Zuwendungen" bereitstellen, denn er weiss am Besten wen man bestechen ... äähm ... für sich gewinnen sollte. Erkönnte auch Sabotageakte beauftragen oder KI-Betriebe aufkaufen u.a.m.
Und damit keine Langeweile aufkommt, könnte man hier sogar einige kleine Gemeinheiten einbauen, z,B. könnte eben dieser KV auch für einen KI-Gegenspieler tätig sein oder sogar eigene Ziele verfolgen, was in beiden Fällen die Einstellung eines neuen KV bedingt (Infos über andere Tätigkeiten des KV könnte man von Kapitänen, in der Kirche oder im Badehaus erhalten).

Insgesamt fände ich eine mittelbare Einflussnahme um einiges besser und "realistischer".

Gute Idee - nicht nur, dass das eher realistisch ist, sondern sogar letztlich eine Erleichterung für den Spieler.
Wobei Stadtmauer muss der Spieler natürlich selbst setzen können.
Wobei ich mit den Gemeinheiten vorsichtig wäre; wenn du 20 Kontore hast hast du genug zu tun - da würde ein gemeiner Kontorverwalter eher nerven denke ich. Hab mich schon immer geärgert, wenn mein Kontorverwalter an der Pest eingegangen ist und ich das manchmal erst Jahre später gemerkt hab ;)

LG, sillybilly (Norbert)

kogge

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Dabei seit: 5. Februar 2006

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40

Montag, 12. Oktober 2009, 22:31

Zum Thema personalisieren von Kapitänen:

Was haltet ihr davon, dass man Kapitäne später als Kontorsverwalter verwenden kann (wenn sie zu alt für den Seedienst werden), je länger man einen Kapi in den eigenen Diensten hat, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ein solcher KV (evtl. später Stadtrat) gegen den Spieler agiert. Andererseits wäre es auch interessant, dass ein solcher Kapi desertieren kann und quasi sein eigenes Unternehmen aufbaut (Schiffe aus Konvoi zweckentfremden etc.).


MfG
lonan

ps: Hier ergeben sich u.U. auch interessante Aspekte für die Familienplanung (Verheiraten der Töchter, und sich so in einer Stadt in der der Kapi arbeitet (als KV) das Ansehen steigern).
Fremder, mein Schiff ist nicht schnell aber meine Mannschaft!! :captain: :fenc:


Ich freue mich auf das neue Patrizier!


Für die Einführung der Kommodore und Steuermänner