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Galilei

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1

Montag, 30. Mai 2005, 23:48

Die Produktionsketten

Da Städte und Waren unübersichtlich wird, hier ein Thread explizit für Produktionsketten und Waren.
Am besten wir sammeln die in einer formatierten Liste,
dazu bitte nur Zeilen im folgenden Stil ergänzen, und sonst nichts:

12 34 5 Ware (verbraucht durch ohne Warenketten) + sonst. ---> 12 34 5 daraus produzierte Ware () ...

Legende:

1 Massengut M oder Stückgut S, bezogen auf die Gesamt - Transportmenge

2 gilt als Einheit Last L oder Fass F

3 gibt es eine Grundproduktion G in jeder Stadt, so dass nicht alles transportiert werden muss oder N
( wie Getreide, Fisch, Holzkohle)

4 wird die Ware auf dem Land L ( Landwirtschaft, Rohstoffe) oder in den Stadtmauern S ( Handwerk) hergestellt

5 handelt es sich um eine global handelbare Ware G oder einen nur lokal zu verarbeitenden Rohstoff R,
den könnte man sich vielleicht bei den örtlichen Landesfürsten in größeren Zeiträumen per Vertrag
sichern (einfacher zu verwalten, spart Platz in den Handelsschirmen)



Bitte möglichst viel zusammenfassen ( Weizenbier, Malzbier und Pils sind sicher keine spannenden Unterschiede),
oder als lokalen Rohstoff auslagern ( niemand schippert Roherz durch die Gegend statt Metallbarren),

das senkt a) den Rechenaufwand ( der an anderer Stelle spannender eingesetzt werden kann)
und verbessert b) die Übersicht im Spiel, da viele Rohstoffe nur lokal auftauchen, und man sich nicht durch Listen mit 40 Positionen wühlen muss.

Idealerweise ist die Ware für den Hanseraum auch realistisch (im Gegensatz zu Gold & Co)
und außerdem einzigartig ( mehr als 2 Luxusgüter aus dem MM - Raum sind z.B. als Schlafmittel rezeptpflichtig ;) , da man für Handel mit 10 Kleinstmengen dauertippen müsste )


Bsp:
ML GL G Getreide ( Grundnahrungsmittel ) ---> MF NS G Bier ( Grundnahrungsmittel)

ML NL L Erz + HOLZKOHLE --> ML NS G Metallbarren + HOLZKOHLE ---> SF NS G Metallwaren ( Konsuimgut)

Galilei

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2

Donnerstag, 2. Juni 2005, 22:34

Na gut, da die Welt anscheinend schon für eine Warenliste zu faul ist,
wie soll sie da 40 zeilige Handelsschirme bedienen ? ;)

Massengut (lokaler Rohstoff) Holzprodukte HP Metallwaren MW Holzkohle HK
Landwirtschaft und Rohstoffquellen
zu Beginn in Besitz eines oder mehrerer regionaler Landesherren

Acker : Stoffe ---> Getreide oder Hanf oder Flachs (lokal)
Gutshof: Stoffe, Salz ---> Vieh (lokal), Käse und Wolle je nach Tierart
Imkerei: HP ---> Honig, Wachs
Meiler: Stoffe ---> Holzkohle
Grube: HP, MW ---> Ton (lokal)
Mine: HP, MW, Hanf ---> Erz (lokal)
Hütte: MW, Hanf ---> Stämme (lokal) oder Felle (lokal)
Binnenfischer: Hanf, Salz, HP ---> Fisch , z.T. Bernstein
Kessel: MW, HP ---> Pech
Hain: HP ---> Obst
Saline: HK, MW, Stoffe ---> Salz


städtisches Handwerk
Brauerei: Getreide, HP, HK ---> Bier
Schmelze: Erz, HK ---> Metallbarren
Schlachthof: Vieh, HP, Salz ---> Fleisch und Leder
Kai: HP, Hanf, Salz ---> Fisch und Tran
Weberei: Flachs / Wolle ---> Stoffe
Färberei: Stoffe ---> Tuche
Brennofen: Ton, HK ---> Ziegel
Töpferei: Ton, HK ---> Keramik
Schmiede: Metallbarren,HK,HP ---> Metallwaren
Sägewerk: Stämme ---> Holz
Schreinerei: Holz, MW, Pech ---> Holzprodukte
Waffenschmiede: Metallbarren, HP, ---> Waffen
Leder, Hanf, HK
Werft: Hanf, Pech, Stoffe, ---> Schiffe
Holz, HP, MW
Kürschner: Felle ---> Pelze


dazu nur Bares "produzierend":
Bäcker: Getreide, HK, Gewürze
Metzger: Fleisch, Gewürze
Schneider: Tuche, Pelze, Leder
Kneipe: Bier, Wein
Gasthof: Getreide, Fisch, Käse, Fleisch, Bier, Wein, Keramik, Stoffe, HP, Gewürze
Badehaus: Fleisch, Käse, Fisch, Wein, Stoffe, Keramik, Gewürze
Bauhof: stellt Bauarbeiter zur Verfügung

Importwaren aus MM - Raum:
Gewürze, Wein, Obst, Keramik, Tuche
im Gegenzug Export:
Pech, Honig, Wachs, Pelze, Bernstein, Holz


=====>>>>> Warenliste 4+4+6+4+6+4 = 28 + (5)
- Getreide L
- Fisch L + S
- Käse L
- Bier S

- Fleisch S
- Obst L, MM
- Honig L
- Wein MM

- Salz L
- Metallbarren S
- Stoffe S
- Wolle L
- Wachs L
- Holzkohle L

- (Stämme)
- (Ton)
- (Erz)
- (Felle)
- (Vieh)

- Holz S
- Ziegel S
- Pech L
- Hanf L

- Metallwaren S
- Keramik S, MM
- Holzprodukte S
- Leder S
- Waffen S
- Tran S

- Pelze S
- Tuche S, MM
- Bernstein L
- Gewürze MM


Diskussion erwüscht :giggle:

Frank

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3

Sonntag, 5. Juni 2005, 15:06

Hallo zusammen,

also mein Gedanke zur Warenkette sieht so aus: L=Last F=Fass += produziert -= verbraucht *nebenprodukt

Eisenwaren:

Einsenerzmine +Eisenerz (L) ->Eisenschmelze +Stahl(L) - Kohle(oder)Holzkohle -Erz ->Werzeugmacher +Eisenwaren(F)-Holz-Stahl
Kohlemine +Kohle (L) _____/
Holzfäller +Baumstämme (L) -> Sägewerk +Holz -Baumstämme (L)____/ ->Köhler+Holzkohle(L)-Holz

Bier

Getreidefarm +Getreide (L) -> Brauerei +Bier(F)-Gerteide-Wasser-Holzkohle
Brunnen +Wasser(F)_________/

Tuch

Schafzucht +Wolle(L) -> Spinnerei +Garn(F)-Wolle(oder)-Baumwolle -> Weberei+Stoff(F)-Garn ->Färberei+Tuch(F)-Stoff-Farbmittel
Farm+ Baumwolle(L)_____/
Strauchfarm +Farbmittel(F)_________________________________________________________/

Honig

Imker+Waben(L) ->Zentrifuge +Honig(F)+Wachs(F)*-Waben ->Kerzenmacher +Kerzen(F)-Wachs

Gold

Goldmine+Golderz(L)->Goldschmelze+Goldbarren(F)-Golderz-Kohle(oder)-Holzkohle->Goldschmied+Geschmeide(F)-Goldbarren-Edelsteine
Diamantmine+ Rohdiamanten(F)->Schleiferei+Edelsteine(F)-Rohdiamanten__________/

Brot

Bäcker +Brot(F)-Wasser-Mehl
Müller+Mehl(F)+Schrot(F)*-Getreide_/ ->Brennerei+Schnaps(F)-Getreide-Wasser-Schrot

Fleisch

Viehhof+Rinderhälften(L)+Häute(F)*->Metzger+Wurst(F)-Salz-Rinderh-Gewürze ->Gerber+Leder(F)-Häute
Salzsiede+Salz(F)-Holzkohle_________________________/

Fisch

Fischer+Fisch(L)+Tran(F)*-Hanf-Salz ->Apotheker+Arzneimitel(F)-Tran
(Wenn Apotheker eurer Meinung Blödsinn dann vielleicht Tranverbrauch im Krankenhaus/Spital?)

Der Post hier ist noch nicht fertig ich werd den noch nacharbeiten bzw.ergänzen
Wenn hier dennoch der Post falsch ist dann bitte verschieben

viele Grüße aus Hannover
Frank

4

Sonntag, 5. Juni 2005, 17:31

Wenn wir so realistisch sind müssen wir bedenken, dass man Waren wie Brot nicht Einfach nur ein paar Tage lagern kann. dass ist sehr schnell Vergammelt und nicht mehr Verkaufbar. Auch finde ich zuviele Waren würden das Spiel anstatt es zu Verbessern es Verschlechtern. Es müssen vielleicht nur ein paar Waren mehr sein als PII

Maxlr

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5

Sonntag, 5. Juni 2005, 17:48

Eine umfassende potentielle Warenliste mit 28 wichtigen im Hanseraum handelsüblichen Waren:

Getreide
wo produziert ? : Polen, Norddeutschland, sonst Grundproduktion
Hauptnachfrager : England, Skandinavien, Nowgorod, Großstädte
benötigte Rohstoffe: Stoffe (Säcke)
Eigenschaften ? : Massengut, ländlich
wozu benötigt ?: Grundnahrungsmittel, Bier brauen

Fisch
wo produziert ? : Skandinavien, Nordsee, sonst Grundproduktion
Hauptnachfrager : Kontinentaleuropa
benötigte Rohstoffe: Salz, Hanf, Pech, Stoffe, Holzprodukte (Fässer)
Eigenschaften ? : Massengut, Binnenfischer oder städtisch
wozu benötigt ?: Grundnahrungsmittel, Fastenspeise

Käse
wo produziert ? : Niederlande, Dänemark, sonst Nebenprodukt
Hauptnachfrager : Kontinentaleuropa
benötigte Rohstoffe: Stoffe (Säcke), Salz
Eigenschaften ? : Massengut, ländlich
wozu benötigt ?: Fisch – Alternative als Nahrungsmittel

Bier
wo produziert ? : London - Rostock
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Getreide, Holzkohle, Holzprodukte (Fässer)
Eigenschaften ? : Massengut, städtisch
wozu benötigt ?: Grundgetränk

Fleisch / Leder
wo produziert ? : Südengland, Dänemark, Danzig
Hauptnachfrager : Hansestädte
benötigte Rohstoffe: Salz, Holzprodukte (Fässer), Gewürze
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Luxusnahrungsmittel

Obst
wo produziert ? : HH, Köln, MM - Raum
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Holzprodukte ( Fässer)
Eigenschaften ? : Stückstück, ländlich
wozu benötigt ?: Luxusnahrungsmittel, gegen Krankheiten

Honig / Wachs
wo produziert ? : Nowgorod, Visby, Thorn
Hauptnachfrager : Hansestädte, MM - Raum
benötigte Rohstoffe: Keramik, Stoffe (Säcke), Holzkohle
Eigenschaften ? : Stückgut, ländlich
wozu benötigt ?: Süßstoff / Kerzen ( vor allem Kirche)


Wein / Gewürze
wo produziert ? : MM - Raum
Hauptnachfrager : Hanseraum
benötigte Rohstoffe:
Eigenschaften ? : Stückgut, Import
wozu benötigt ?: Luxus, Gewürze für Fleisch

Salz
wo produziert ? : Lübeck, Hamburg, Brügge
Hauptnachfrager : England, Skandinavien
benötigte Rohstoffe: Holzprodukte (Fässer), Holzkohle
Eigenschaften ? : Stückgut, ländlich
wozu benötigt ?: Konservierung von Fisch & Fleisch

Metallbarren ( Erzmine nötig)
wo produziert ? : Skandinavien, Köln, London
Hauptnachfrager : Hansestädte
benötigte Rohstoffe: Holzkohle
Eigenschaften ? : Massengut, städtisch
wozu benötigt ?: für Metallwaren & Waffen etc.

Stoffe ( regionale Ware Flachs)
wo produziert ? : England, Flandern, Baltikum, Hansestädte
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Flachs (lokal) oder Wolle
Eigenschaften ? : Massengut, städtisch
wozu benötigt ?: Kleidung, Tuchproduktion, Säcke, Segel

Wolle
wo produziert ? : Nordengland, Skandinavien
Hauptnachfrager : Flandern, Hansestädte
benötigte Rohstoffe: -
Eigenschaften ? : Massengut, ländlich
wozu benötigt ?: Stoffproduktion, selbst spinen für Arme

Holzkohle (regionale Ware Stämme)
wo produziert ? : Nordeuropa
Hauptnachfrager : Hansestädte
benötigte Rohstoffe: Metallwaren, Stämme, Stoffe (Säcke)
Eigenschaften ? : Massengut, ländlich
wozu benötigt ?: Heizstoff für Produktion und Bürger

Holz
wo produziert ? : Skandinavien, Nowgorod
Hauptnachfrager : Hansestädte, Westen
benötigte Rohstoffe: Metallwaren
Eigenschaften ? : Massengut, ländlich
wozu benötigt ?: Baumaterial Gebäude, Schiffe, Holzprodukte

Ziegel / Keramik ( regionale Ware Ton)
wo produziert ? : Brügge – Lübeck / & MM - Raum
Hauptnachfrager : Norden und Osten
benötigte Rohstoffe: Ton, Holzkohle
Eigenschaften ? : Stpückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Baustoff / Konsumgut

Pech
wo produziert ? : Bergen, Tönsberg, Nowgorod
Hauptnachfrager : Hansestädte, MM - Raum
benötigte Rohstoffe: Holzprodukte (Fässer)
Eigenschaften ? : Stückgut, ländlich
wozu benötigt ?: Schiffsbau, Fässer abdichten, Belagerungen

Hanf
wo produziert ? : Kontinentalküste
Hauptnachfrager :
benötigte Rohstoffe:
Eigenschaften ? : Massengut, ländlich
wozu benötigt ?: für Seile, Schiffstakelage

Metallwaren
wo produziert ? : London - Riga
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Metallbarren, Holzkohle, Holzprodukte
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Konsumgut, Baustoff, Werkzeuge

Holzprodukte
wo produziert ? : Hansestädte
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Holz, Leder, Metallwaren
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Konsumgut, Möbel, Fässer

Tran
wo produziert ? : Skandinavien
Hauptnachfrager : Hansestädte, Westen
benötigte Rohstoffe: Holzkohle, Holzprodukte ( Fässer)
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: billige Beleuchtung, Kontore

Pelze (lokale Ware Felle)
wo produziert ? : Nowgorod, Bergen
Hauptnachfrager : Hansestädte, MM - Raum
benötigte Rohstoffe: Felle, Metallwaren, Hanf, Salz
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Statussysmbol

Bernstein
wo produziert ? : Baltikum, Polen
Hauptnachfrager : MM – Raum, reiche Städte
benötigte Rohstoffe:
Eigenschaften ? : Stückgut, ländlich
wozu benötigt ?: Schmuck, Export

Tuche
wo produziert ? : Flandern, MM - Raum
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Stoffe
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Bekleidung für Reiche

Waffen
wo produziert ? : Hansezentren
Hauptnachfrager : Rest
benötigte Rohstoffe: Metallbaren, Leder, Hanf, Holzprodukte, Metallwaren, Holzkohle
Eigenschaften ? : Stückgut, städtisch
wozu benötigt ?: Stadtwache, Fürsten, Schiffe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Galilei« (8. Juni 2005, 23:52)


Galilei

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Sonntag, 5. Juni 2005, 17:59

P.S. Nach etwas Recherche:

Im Hanseraum gibt es weder Gold noch sonstige Edelmetalle,
erst recht keine Diamanten oder Baumwolle,
auch keine Kohle, kein Salpeter und keinen Schwefel ...
Es sein denn man will sowieso Im Jahre des Herrn 1500 haben ;)

Die Hanse bestand im Wesentlichen aus einem "Speckgürtel" von London bis Riga,
der Fertigwaren und Getreide ( HH, Danzig, Stettin, Rostock) oder Salz ( Lübeck, Brügge, HH) nach Norden und Osten geschafft hat, um dort Rohstoffe einzuhandeln.

Der Handel mit dem Mittelmeerraum lief zum Teil über Rhein und Alpen (Köln) bzw. übr See von Brügge und London aus.
Exportschlager waren Pech und Holz für den Schiffbau, Honig und Wachs (für die Kirche - Kerzlein anzünden ;) ),
Bernstein und Pelze.

Importiert wurden vor allem Wein ( im ganzen Hanseraum nicht anbaubar), Obst, erlesene Tuche und Keramik sowie Gewürze ( und diverse Duftstoffe wie Weihrauch).

Wenn man das historische System nachbaut,
kriegt man automatisch sinnvolle Warenkreisläufe und muss sich beim Balancing nur noch mit den Mengen herumschlagen.

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Sonntag, 5. Juni 2005, 18:07

Also man konnte damals mit Salz stinkreich werden ( wie Lübeck),
da es als Konservierungsmittel für Fisch und Fleisch dringend benötigt wurde.

Auch Pech kommt in P2 zu schlecht weg, ohne blieb kein Schiff dicht, die Nähte brauchten ständig Nachschub.

Fisch ist ebenfalls eine spannende Geschichte,
da unsere Vorfahren Anfang des Frühjahrs regelmäßig Fleisch, Käse und Kornvorräte leergefuttert hatten,
aber noch nix nachwuchs, mussten sie Hering futtern, der genau zu der Zeit gefangen wurde.
Daher stammen auch die nordeuropäischen Fastenbräuche ...

Ach ja beim Thema Kirche,
auch mit Wachs ( Kerzen stiften) und Leder (Pergament - brauchten auch die Kontore) ließ sich gut handeln.

Frank

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8

Sonntag, 5. Juni 2005, 21:49

Hallo zusammen,

wie wäre es wenn man mit dem Gedanken spielt "Multi" Farmen und Betriebe einzusetzen. Beispiel:
Der Spieler baut eine Farm.Dann poppt ein Untermenü auf wo er dann einstellen kann was dort produziert werden soll. Getreide Hanf usw.
Hat der Spieler von einer Sorte zuviel angebaut könnte er so die Produktion umstellen ohne Arbeiter entlassen zu müssen oder den Betrieb gar abreißen zu müssen. ?programiertechnisch machbar? ?( Wenn ja daduch vielleicht weniger Aufwand.


viele Grüße aus Hannover
Frank

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9

Sonntag, 5. Juni 2005, 21:59

Hmm,
bei Ackerbau und Viehzucht sicher eine gute Idee.
Warum sollte man nicht wie in der Realität nach der Ernte was anderes säen können,
oder sich anderes Viehzeug halten können.

So könnte man sich einige Gebäude - Grafiken sparen, und bei denen einfach was anderes aufs Feld bzw. auf die Wiese setzen.

Man könnte auch von den Produktionsmöglichkeiten je nach Standort ganz gut anbieten:

Gutshof: Getreide, Hanf oder Flachs
Viehzucht: Rinder (viel Käse), Schweine (viel Fleisch & Leder) oder Schafe (Wolle)

Wechseleinstellung wird aber erst nach nächster Ernte / Schlachtung gültig,
sonst richtet man zuviel Chaos durch ständiges Umstellen an

Frank

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10

Mittwoch, 8. Juni 2005, 17:23

Hallo zusammen,

@Galilei:

öhm nun ja das mit dem Gold ok ich geb zu das ich mich mit meiner idee nicht 100%ig an die Realität gehalten habe. Vielleicht kann man dann ja Bernstein in kombi mit Edelstahl als Schmuck verwenden?

viele Grüße aus Hannover
Frank

Galilei

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11

Mittwoch, 8. Juni 2005, 21:49

Ähm mit dem Schmuck versuch ich es dir mal so zu erklären:

Wieviel Fass kannst du damit wohl füllen ?
Eigentlich müsste man die Schmuckstücke einzeln verkaufen, aber zwangsweise 1 Fass belegen.

Nur wer hat Lust für 1 popeliges Fass pro Woche Betriebe zu errichten, Autorouten etc. zu erstellen und zu pflegen ?

Als Kompromiss könnte man, wenn die Stadtansicht fertig ist,
drüber diskutieren, ob es in reichen Städten einen Juwelier o.ä. geben könnte, der dann halt Bernstein etc. benötigen würde, aber direkt vor Ort gegen Bares verkaufen würde.
Ebenso für Bäcker, Schneider etc.
Aber die auf See zu transportierenden Warenzahl sollte möglichst klein bleiben,
da Spieler und KI bei 40 Waren Zeitprobleme kriegen würden,
ohne mehr Abwechslung geboten zu bekommen.

12

Montag, 13. Juni 2005, 17:34

Vieleicht könnte man das mit dem Bäcker, Juwelier,... so machen dass man von jedem eine Grundmenge da sind und immer neue nachgebaut werden wenn die Befölkerung steigt. Anfangs sind von diesen Betrieben nur die wichtigsten z. B. Bäcker später dann kommt z. B. der Juwelir oder der Schneider hinzu. Doch Bei steigender Nachfrage durch wachsende Befölkerung werden es auch automatisch mehr Bäcker. Die KI baut diese nach einer gewissen Zeit. selber Kann man sie auch bauen

MAXLR

Galilei

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13

Montag, 13. Juni 2005, 20:02

jepp,

so würde es im wesentlichen laufen

Wullenwever

unregistriert

14

Donnerstag, 9. März 2006, 10:46

Ich hab mir die Warenliste mal näher angeschaut.
Da sind ganz gute Ideen dabei, aber einiges erscheint mir
merkwürdig.

Wozu braucht ein Bauer Stoffe?
Zum Umwickeln der Hufe von Rindern, damit sie sich auf der
Weide nicht schmutzig machen?
Zum Einpacken von Käse für den Verkauf?

Das gleiche gilt für die Saline:
welchen Zweck erfüllen da bitte Stoffe?

Ferner:
Holzkohle wird doch nicht aus Textilien gemacht,
sondern aus Holz!

Ansonsten macht das ganze aber durchaus Sinn.
Fraglich ist aber, ob ein Juwelier so große Mengen verarbeitet,
dass das auffallen würde. Ich hab mich neulich mit ner Goldschmiedin
unterhalten und die hat gemeint, mehr als 100 g Gold hat sie nie auf Vorrat.
Soll heißen, bis man da eine Last "Schmuck" zusammen hat, vergeht ganz
schön viel Zeit ...

Anakin

Ratsherr

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15

Mittwoch, 22. März 2006, 21:10

Man könnte vielleicht einen Goldwäscher einrichten. Nur braucht wirklich ewig bis der überhaupt eine Hand voll hat; und dann ein ganzes Fass? Ich denke man sollte das Gold in großen Mengen aus Amerika importieren. Man könnte sich dort zu Beispiel irgendwie mit denen unterhalten und dann einen Vertrag abschließen, der enthält, dass die das Gold abbauen und man selber ihnen dafür Wein oder irgendwelche anderen Güter bringt. Genauso könnte man das auch mit anderen Waren machen, wie Kartoffeln (nach der ersten Lieferung in der Hanse selber anbauen können?) oder man bringt ihnen Sachen bei, wie man zum Beispiel Getreide anbaut. Mit dem Vertrag kann man vielleicht auch eine Autoroute abschließen, die jedes halbe Jahr nach Amerika fährt, den Wein abläd und dann mit Gold beladen zurück kommt. Das Gold wird dann in der Hanse zu Schmuck weiterverarbeitet.

Zusätzlich könnte man doch auch Indien und China entdecken und dann dort ähnliche Geschäfte abschließen. Man kauft dort z. B. Seide oder Gewürze ein. Die Seide wird dann zu "wertvollen Stoffen" weiterverarbeitet, die mehr einbringen als die normalen Tücher.

Überhaupt denke ich, dass solche Qualitäts- und Preisklassen das Spiel noch weiter bereichern würden.

Nochwas zu den Bauernhöfen: Die Bauerhöfe stehen außerhalb der Stadt, sind also unsichtbar. Genauso wie Jäger, Holzfäller und Minen. Die Bauernhöfe betreiben Dreifelderwirtschaft; bauen also alle Jahre wieder etwas anderes an. Im ersten Jahr vielleicht Getreide, dann Hanf und im dritten Gemüse. Die Ernten sollten auch wie im Reallife einmal im Jahr erfolgen. Genauso bei der Wolle. Zusätzlich produzieren die Schaffarmen noch Milch, Käse und Fleisch und verbrauchen dadurch auch Salz.

In den Städten ohne Küstenfischer sollten man Fischzuchten betreiben können. Die kosten aber auch sehr viel mehr als die Fischer.

Bäcker können ihre Waren nur in der Stadt verkaufen, weil sie nur kurz haltbar sind. Genauso bei frischem Obst, wobei man das auch als Trockenobst verarbeiten könnte, um es dann vor allem im kalten Norden zu verkaufen.

Auch fände ich neue Erfindungen, die man im Spiel machen kann, um seine Produktivität zu steigern, interessant.
Kommt der Jäger auf die Lichtung, droht dem Hasen die Vernichtung.

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16

Mittwoch, 22. März 2006, 21:37

@ Anakin:

hast du JoWood spiele? die machen das so im industrie und transport gigant das nur einmal im jahr ernte ist. wenn nicht genug hofpen angebaut wurde dann geht einfach das bier aus. nur fleisch, milch und deren endprodukto sowie rohstoffe gibt es das ganza jar ueber. es ist auch peinlich wenn wegen getreidemangel das brot ausgehrt und die rinder nichts zu fressen haben. :O
pegaus ist dabei eine neue version zu programmieren. ich glaube transportgigant ist eins der spiele die die meisten mods haben. ca 20 zusaetliche waren etc.

beim imker wachs zum honig dazuzugeben waere schoen.
bei viehzucht koennte man zwischen rinder - fleisch und schweine - wurstwaren, unterscheiden. ist es moeglich das sich z.w. wurstwaren alleine verbrauchen (da sie nur begrenzt haltbar waren)?
huehnerfarmen - eier und mehr fleisch oder entweder fleisch oder eier.
rinderfarmen entweder fleisch oder milch.
milch dient als grundlage fuer den sammelbegriff molkereiwaren (butter, kaese, quark etc) nur fuer lokalen verbrauch?
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Anakin

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17

Donnerstag, 23. März 2006, 14:35

@ bizpro

Ja ich habe Industrie Gigant 2.
Das ist eigentlich kein großes Problem die Produktion so einzustellen. Das schwierige ist auf kleinem Raum soviele Waren zu lagern. Eine Farm produziert pro Jahr etwa 40 Einheiten ein großes Lager hat, glaube ich, 25*16 Einheiten Platz. Ich habe meistens das Problem, dass ich zu wenig Lagerplatz im Bereich der Farmen habe. Dann gibt es natürlich aufgrund fehlender Rohstoffe auch keine Produktion von beispielsweise Brot mehr.
Die Erträge schwanken auch immer etwas. Stärker bei überdurchschnittlichem Wetter. Bei zu starkem Regen geht die Ernte wahrlich den Bach runter. Scheint die Sonne etwas stärker gibts größere Ernteerträge.


Aber zurück zu Patrizier:
Quark nur lokal. Butter und Käse sollte aber auch in der ganzen Hanse zu verkaufen sein.
Für alle Höfe gibt es das ganze Jahr lang Futter und es muss nichts rangekarrt werden, weil jeder Betrieb ein eigenes Stück Land hat.

Hühnerfarmen wären auch nicht schlecht. Wobei die Produkte nur für den lokalen Markt sind.
Kommt der Jäger auf die Lichtung, droht dem Hasen die Vernichtung.

Anakin

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18

Freitag, 24. März 2006, 14:14

Für den lokalen MArkt hätte ich noch eine Idee:
Bei den Betrieben kann man die Qualität einstellen: niedriege Qualität = erhöhte Produktion und geringere Kosten, bei höherer Qualität genau umgekehrt.
Der Verwalter (oder ein Arbeiter des Betriebes) verkauft die lokalen Waren auf dem lokalen Markt automatisch. Was man einstellen kann ist der Verkaufspreis. Bei niedrigem Preis hat man eine hohe Nachfrage und verkauft mehr, beim hohen Preis wieder umgekehrt. Zusätzlich bestimmt die Warenqualität die Verkaufsmenge: hohe Qualität = hohe Nachfrage, niedrige Qualität = niedrige Nachfrage.
So kann man die teueren, besseren Produkte bei gleicher Nachfrage für mehr GS verkaufen.

Niedrige Preise steigern die Zufriedenheit bei der Armen Bevölkerung vermehrt, weil sie sich die Produkte leisten kann. Gleicher Effekt bei der Oberschicht, aber weniger stark ausgeprägt. Je mehr GS man hat, desto weniger achtet man drauf. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Kommt der Jäger auf die Lichtung, droht dem Hasen die Vernichtung.

cancunia

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19

Dienstag, 4. April 2006, 20:52

[schild]hohe Qualität = hohe Nachfrage, niedrige Qualität = niedrige Nachfrage.[/schild]

So ist es leider nicht immer IRL

Bioprodukte - die ja nun hohe Qualität haben und wo die Felder und Früchte nicht gespritzt sind haben nun leider nicht die hohe Nachfrage.

Umgekehrt - Gespritzte aber günstige Obstsorten haben leider oft eine hohe Nachfrage.

Sollte nicht so sein - ist aber leider so
Nicht aufregen, wenn du kein Spaten dabei hast

20

Freitag, 25. Mai 2007, 13:33

Wie weit ist die Entwicklung der Rohstoffkette? Lohnt es sich, noch über Änderungen nachzudenken (für mich?). Wollte mir noch ein Buch über Landwirtschaft ausleihen.

Dreifelderwirtschaft: Das Feld lag alle 3 Jahre brach (=kein Anbau von irgendwas)!
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Aristoteles