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Schniggenfahrer

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Donnerstag, 3. Juli 2014, 21:27

Niederlassung

Eigentlich wollte ich berichten, wie ärgerlich es ist, auf die Anerkennung einer Niederlassung zu warten, trotz Vollversorgung der Einwohner. Diesmal habe ich mich aber entschlossen, zunächst die TippSammlung zu Rate zu ziehen, um nicht wieder einen Unsinn zu verzapfen, den die Patrizier-Community längst in jahrelanger mühseliger Kleinarbeit widerlegt hat. Zugegeben, es ist sehr mühsam, in der TippSammlung etwas zu finden, aber es fand sich etwas. Womit bewiesen ist, dass die mühsame Suche kein Fehler der TippSammlung ist, sondern eine Folge dessen, dass das Spiel schlicht sehr vielschichtig ist. Höchste Zeit also, ein Kompliment an die Spiele-Entwickler und an die Redaktion der TippSammlung loszulassen: :170: .

Zur Sache: Die Vollversorgung, die ich für nötig hielt, um die Einwohner und Zuwanderer bei Laune zu halten, damit eine raschestmögliche Stadtentwicklung herbeizuführen, wäre gar nicht nötig gewesen. Steht da. Die Kosten und Mühen hätte ich mir also glatt sparen können.

Die Niederlassung wird anerkannt, wenn 1.000 Einwohner angesiedelt sind UND die Stadtmauer gemauert ist, nicht nur gesetzt. Steht da. Nun, darauf muss ich noch rund fünf Tage warten. (Die ungefähre Hälfte des Restes wurde vom 2.-7.November gemauert.)

Ich müsse acht Betriebe errichten. Steht da. Tatsächlich errichtet habe ich drei Imker und drei Fischer und habe dennoch schon mehr als 1.000 Einwohner. Ist das wesentlich? Ging der Mauerbau tatsächlich ein wenig schneller vonstatten, weil ich zwei Betriebe weniger errichtete? Oder werde ich dieserhalb einen entscheidenden Nachteil noch erfahren?

Neulich spielte ich das ein und andere Jahr als Eldermann und stellte fest, dass es in Niederlassungen keinen Darlehnsgeber gibt. Aber in der TippSammlung steht, dass der Darlehnsgeber automatisch errichtet wird, wenn nach der Anerkennung sich 50 Ziegel plus 20 Holz plus 20 Eisenwaren befinden. So viele habe ich aber allemale monatelang im Kontor bereitgehalten! Ha, jetzt weiß ich's: im Kontor nützt nicht, ich muss den Kram der Stadt verkaufen. Das werd ich also ebenfalls demnächst voraussichtlich verifizieren.

Manchmal muss man erst lesen, dann schreiben. :O Aber, einfacher ist es, erst zu schreiben, denn dann kommen die relevanten Infos passend und man kann sich ohne Verzug dem Spiel zuwenden. Zu dem Preis, jemanden verärgert zu haben? :O Hoffentlich nicht.

2

Freitag, 4. Juli 2014, 06:25

Die Tippsammlung gibt Auskunft wie die einzelne Angelegenheit funktionieren wird, sie ist nicht immer im Detail der Weisheit letzter Schluss. Wie du bemerkt hast führen bei Patrizier oft viele Wege nach Rom, nicht grundsätzlich aber eben öfter mal. So umfangreich die Tippsammlung ist so leicht lässt sich jede Antwort finden.

Acht Betriebe errichten um eine Niederlassung zur Anerkennung zu führen, beruht auf der Tatsache 8x 120 Einwohner = 960 Einwohner sind so möglich anzusiedeln, plus erste Stadtwachen kommt man immer über 1.000 Einwohner und somit, mit dem Aufbau der nötigen Infrastruktur, zur Anerkennung. Innerhalb der knapp 6 Monate die eine Niederlassung zum (kurzen) Aufbau braucht kann diese auf weit mehr als 2.000 Einwohner gepusht werden.

Eine Stadt hat unter 5.000 Einwohner 5 Bautrupps zur Verfügung, so kann man errechnen wie lange was zum Aufbau an Zeit benötigen wird. Nehmen die Einwohner auf über 5.000 Einwohner zu so kommt ein Bautrupp hinzu, wie bei je 5.000 weiteren Einwohnern. Also stehen mit z.B. 20.100 Einwohnern insgesamt 9 Bautrupps dem Stadtausbau zur Verfügung.

Darlehnsgeber: zu den Baumaterialien = 50 Ziegel, 20 Holz und 20 Eisenwaren muss noch der Stadtbedarf an Holz und Eisenwaren in der Markthalle vorrätig sein. Eine erste Last Ziegel etwa 12.500 - 16.000 einzelne Ziegel, hat die Stadt beim Aufbau schon aufgenommen. Falls doch das Ziegel-Symbol über der Stadt steht muss noch eine Last zusätzlich in die Markthalle gegeben werden. Eine Stadt verbraucht nur ganz wenige Ziegel aber sie verbraucht eben doch ein paar. Als Beispiel, der Grundriss von Stockholm lässt "türkisch" ausgebaut gut 75.000 Einwohner zu, überlässt man diesen eine Last Ziegel legt eine weitere Last nach sobald die Markhalle keine Last auf Lager mehr anzeigt so brauchen die 75.000 Einwohner nach ~ 18 Tagen eine weitere Last Ziegel. Dies macht deutlich wie gering der Ziegelverbrauch ist aber es gibt eben einen Verbrauch -> wenn auch ab und zu mal behauptet wurde es gäbe keinen Verbrauch ....
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Dorimil

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3

Freitag, 4. Juli 2014, 08:48

Dies macht deutlich wie gering der Ziegelverbrauch ist aber es gibt eben einen Verbrauch -> wenn auch ab und zu mal behauptet wurde es gäbe keinen Verbrauch ....


nun ja...wenn ich rein rechnerisch in einer kleinen Stadt einen Verbrauch von 0,00000027 Last Ziegel / 10 Tage habe (fiktive Zahl), dann ist das ehr an "kein Verbrauch" als an allem anderen, obwohl natürlich rein faktisch etwas verbraucht wird (irgendwo ganz hinten im Programmcode) ;)
Dorimil

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4

Freitag, 4. Juli 2014, 11:32

nun ja...wenn ich rein rechnerisch in einer kleinen Stadt einen Verbrauch von 0,00000027 Last Ziegel / 10 Tage habe (fiktive Zahl), dann ist das ehr an "kein Verbrauch" als an allem anderen
Egal wie klein der Verbrauch auch immer ist es wird erstmal eine volle Last Ziegel aufgenommen und nicht ein paar einzelne von einer Last ....
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Schniggenfahrer

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5

Freitag, 4. Juli 2014, 13:30

So, jetzt ist die Niederlassung anerkannt. :] Aber...

Am 12.11. war die Stadtmauer fertig gemauert. :] Keine Anerkennung kam. :( Zieh ich die TippSammlung :170: zu Rate. Keine Anerkennung vor Ablauf eines halben Jahres ab Auftrag, steht da :170: . Aha, da war ich also zu schnell. :O Die Frist lautete auf den 1.4. (des übernächsten Jahres, versteht sich. Es gibt ja zwei Jahre Frist). Stell ich mich also darauf ein, dass die Anerkennung am 1.12. kommt. Am 16.11. stell ich fest, dass die Markthalle der Niederlassung An- und Verkaufspreise nennt. :eek2: Sehr niedrige. :( Daher wollt ich erst kaufen, überlegte es mir aber anders, weil ich dadurch die Versorgung der NL gefährdet hätte, weswegen ich dieselben Sachen gleich wieder hätte verkaufen müssen. Zu Dumpingpreisen, wie gesagt, insgesamt also mit Verlust. :O Also entschließe ich mich, den während des Aufbaus der NL gehaltenen Bestand aufzufüllen (3 Erz und Ziegel, 10 Bier und Eisenwaren, ansonsten 5 (jeweils Einheiten, also entweder Fass oder Last)). Denkend, dass ich zuvor die Waren für lau abgab :( und jetzt wenigstens ein paar wenige Penunzen erhalte. Ein Nachteil entsteht mir ja nicht, da die NL bis Anerkennung (also bis 1.12. dachte ich :O , wie gesagt) für Konkurrenten tabu ist. :] Da kommt am 17.11. die Anerkennung. :eek2: An den Preisen (des Vortags) ändert sich nix. Was, wenn ich richtig sehe, der Konkurrenz erlaubt, die Waren, die ich neulich noch für lau bereitstellte, nun zu Dumpingpreisen zu erwerben.

Was schließe ich daraus? 1. Dass es ein Eigentor ist, die NL während des Aufbaus versorgt zu halten.(!?) 2. Dass mir das Eldermannbüro nicht unbedingt herauszufinden hilft, an welchem Tag das halbe Jahr abläuft (wahrscheinlich endet die - angezeigte - Frist immer zwei Jahre nach Monatsletztem, die interne Halbjahresfrist aber tatsächlich 6 Monate nach dem Tag des Auftrags). 3. Dass erst die Stadt aktiviert wird (die Markthalle) (und sämtliche dort gelagerten Waren ab sofort nicht mehr mir gehören), danach (am nächsten Tag) die Anerkennung kommt.

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