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Pinguin

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1

Sonntag, 11. Januar 2009, 18:52

Wertungstabelle / Results

Spielergruppe Tauben
Group Doves
Platz
Rank
Spielername
Player
Spielende
End of game
Hansebevölkerung
Total population

1pfeffersack
28.01.1332
91.900
click!
2Davylad
21.02.1332
89.786
click!
3Wasa
04.03.1332
87.022
click!
4Gehtnix12.03.133275.041 click!
5Yakko23.04.133271.061click!
6Miez
13.02.1333
94.255
click!


Spielergruppe Piraten
Group Pirates
Platz
Rank
Spielername
Player
Spielende
End of game
Hansebevölkerung
Total population

1



2



3



4



5



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x9jaan

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2

Montag, 12. Januar 2009, 18:47

Gehtnix, die Taube

Wir haben einen ersten Spielstand, der die Bedingungen des Contests erfüllt. Eingesandt wurde er von Gehtnix, der damit, ob er will oder nicht, auch der Führende ist. :)

Die harten Fakten: Bruno "Gehtnix" Warendorp hat ein Unternehmen im Wert von 21,1 Millionen GS. Er verfügt über Barmittel in Höhe von 5 Millionen GS. Seine Flotte besteht aus 175 Schiffen, diese verteilen Waren, die er in 309 eigen Betrieben herstellt bzw. sonstwo zukauft. Insgesamt kommt er auf 100.719 Einwohner.

Gehtnix ist als friedlicher Händler unterwegs gewesen. Seine Flottengröße ist daher besonders beachtlich. In der Chronik sind mindestens 46 Stapelläufe dokumentiert. Die meisten seiner Schiffe sind aber vollausgebaute Koggen, die er den Piraten abgenommen hat. Damit ist dann auch die Frage geklärt, ob man überhaupt als friedlicher Händler Keipenaufträge unbedingt zur Schiffsgewinnung benutzen muss. Es geht ganz offensichtlich auch ohne.

Die Bedingungen waren: 6 Kontore plus 2 Niederlassungen plus Eldermann. Gehtnix hat diese, belegt durch seinen Spielstand, am 14.12.1332 erfüllt. Seine sechs Kontore sind: Lübeck, Stettin, Thorn (Flußstadt), Edinburgh, Aalborg und Ripen (die letzen drei sind jeweils Hansefaktoreien). Die Niederlassungen sind: Memel und Newcastle. Memel kommt auf 5.120 Einwohner und Newcastle kommt auf 5.040 Einwohner. Eventuell wäre damit die Einreichung des Spielstands schon ein oder zwei Tage früher mölich gewesen.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

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Charlotte

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3

Mittwoch, 25. März 2009, 00:59

Pfeffersack

Der unglaubliche Eldermann Bruno „Pfeffersack“ Warendorp hat für das Turnier die Farbe Weiß gewählt und tritt daher für die Tauben in die Schranken.

Er beendete seinen Wettkampf am 20. September 1332. Mit einem Unternehmenswert von 20 532 896 GS, davon gut 9 000 000 GS Bargold, macht er seinem Namen Pfeffersack alle Ehre. In der Hanse leben 87 298 EinwohnerInnen, die sehr zufrieden bis sehr glücklich sind.

Die Flotte umfasst 147 Schiffe, die von 29 Kapitänen gelenkt werden. Seine Schiffe nimmt er in erster Linie den Piraten ab und pfändet. Seine bisher wenigen Aufträge an die Werft bestehen meistens aus Kraiern.

Sein zweites Kontor gründete er in Stockholm; darauf folgten Stettin, Malmö, Reval und Thorn. Diese Wahl ergänzt sich gut. Niederlassungen besitzt er in Memel (gegründet im Februar 1331, anerkannt im Oktober 1331) und in Newcastle (Oktober 1331, Anerkennung Juni 1332).

Hungersnöthe, Belagerungen (kann sehr schnell gehen und gewonnen werden, wie hier am Beispiel von Memel zu sehen, nur zwei Tage) und Plünderung musste er erleben, doch stand das seinem Aufstieg nicht im Wege:

Nach seiner ersten Beförderung zum Händler am 1. August 1330 avancierte er in schneller Folge jeweils zum Monatsersten und wurde am 3. Februar 1331 Bürgermeister zu Lübeck. Nachdem er die Wiederwahl im darauf folgenden Jahr gewonnen hatte (und mit seiner ersten Statue belohnt wurde), gelang ihm die Wahl zum Eldermann am 19. September 1332.

In das Mittelmeer wagte er sich ab Dezember 1330. Hier könnte er sich stärker engagieren, aber seine beiden Entdeckungen und abgeschlossenen Verträge reichten ihm wohl in unternehmerischer Hinsicht aus.

Straßen und Brunnen: Nun, lieber Pfeffersack, sei er doch künftig etwas spendabler, Ihr habt es doch im Beutel! Oder fehlte Euch die Gelegenheit?

Gelegentlich hat es an Rohstoffen oder Wohnhäuser gemangelt, aber das wäre eine Sache, der sich Pfeffersack künftig annehmen würde; denn in den Städten sind schon Rohbauten zu sehen.

Persönliches: Den Bund fürs Leben schloss er erst im März 1332; echte Liebe, ja? Die Mitgift war zu diesem Zeitpunkt bestimmt nicht mehr der Anlass.

Ich hatte viel Vergnügen, dieses insgesamt sehr ausgewogene Spiel anzusehen. Wie wäre es mit einem erneuten Versuch, um beispielsweise die Anerkennung der Niederlassungen in sechs Monaten zu schaffen?

Meinen Glückwunsch an den „jungen, noch nicht bekannten Ritter“ für seinen ersten Beitrag, weiter so!

Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

Berlin - Breitscheidplatz, zum 19. Dezember 2016.

P2 1.1/P4 2.0.4

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Charlotte

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4

Donnerstag, 9. Juli 2009, 01:13

Wasa

Der unglaubliche Eldermann Bruno „Wasa“ Warendorp, verheiratet, 1 Tochter (weil es so schön ist: Wilma Warendorp), hat das Turnier am 4. März 1332 mit diesen Werten erfolgreich abgeschlossen:

UW: 17 534 082 GS
Bares: 4 714 422 GS
Schiffe: 139, 3 915 L
Matrosen: 2 581
Kapitäne: 54
EW Hanse: 87 022

Aufstieg: Jeder frühestmögliche Termin, beginnend mit dem zum Händler bereits am 1. Juli 1330 und endend mit dem Titel des Eldermannes am 19. 9. 1331, wurde erreicht. Klar, die Wiederwahl zum BM in Lübeck wurde gewonnen.

In schneller Folge gründete er seine Kontore und begann sogleich mit der Produktion (alphabetische Reihenfolge):

21. 6. 1330: Lübeck. EW, Fisch, Hanf, Holz, Pech, Ziegel.
28. 7. 1330: Ripen. Bier, EW, Fisch, Getreide, Holz, Salz, Ziegel.
7. 8.1330: Stettin. Bier, Getreide, Hanf.
24. 8. 1330: Aalborg. EW, Erz, Holz, Fleisch, Leder, Ziegel.
8. 9. 1330: Danzig. Bier, Getreide, Hanf.
21. 9. 1330: Thorn. Wolle.

Die Niederlassungen:
6. 2. 1331: Memel eröffnet. Gegründet (Anerkennung) am 8. 8. 1331. Getreide, Holz.
8. 8. 1331: Newcastle eröffnet. Gegründet (Anerkennung) am 7. 2. 1332. Getreide, Holz.

Zu den Schiffen: 8 Schniggen und zwei Kraier selbst gebaut, mit Ausnahme einer Schnigge in Brügge alle aus der Werft zu Lübeck. Die anderen 129 wurden, nun, nicht selbst gebaut!

Eine kleine Zwischenfinanzierung (ca. 20 000 GS) per günstig aufgenommenem Kredit wurde Anfang August 1330 nötig und Ende Januar 1331 zurückgezahlt. Gottlob schuldenfrei.

Ende Agust 1330 machte er seinen ersten Urlaub im Mittelmeer und entdeckte dort drei neue Warenumschlagspätze.

Das war wohl schön in Bordeaux, Cadiz und Lissabon, so sonnig für uns aus dem Norden. Für weitere Unternehmungen bekamen die Kapitäne keinerlei Waren mit auf die Reise, sondern Bares. Warum auch Bier, Pech und Felle dort verkloppen - das Bier ist immer zu warm, und wer braucht bei 40° C im Schatten schon einen Gehpelz. Wichtiger als der Ausfall durch die Leerfahrten ist das Ziel: Verträge für Wein, Tuch und Keramik abschließen und die dort erhandelten Waren von Brügge aus in den kühlen Norden verschippern.

Leider ließ sich die Plünderung von Thorn nicht vermeiden, aber es hat ja gereicht. Aus der Niederlassung Newcastle wurde am 15. Februar 1332 eine Hungersnot gemeldet, hätte er sicher vermieden, wenn es spielrelevant gewesen wäre.

Zitat Wasa: „Ich überlege, ob ich dieses Save einreiche oder die 45 Tage nochmal "sauber" zu Ende spiele, da die Zufriedenheit in einigen Städten doch ziemlich in den Keller gerauscht ist. Allerdings kann ich auch durch sauberes Spiel den Zeitpunkt nicht verbessern.“

Das ehrt Dich sehr, „unglaublicher“ Wasa; denn die Zufriedenheit ist im Turnier nicht das Ziel. Die Städte sehen mit einer ordentlichen Versorgung an Straßen, Brunnen, Schulen etcpp. gut aus, auch wenn die Betriebe in Deinen Städten jetzt zum Ende des Turniers mit dem roten Ausrufezeichen wedeln. Die Werte begannen zu sinken, aber erst in letzter Zeit. Insgesamt war das eine „saubere“ Maßarbeit.

Was Wasa im Spiel nicht genutzt hat: z. B. Wachen einstellen (er wurde erst später vier mal beraubt); Schatzkarten finden, Kuriere befördern. Hierbei sei erwähnt, dass Wasa das alles ohne automatische Handelsrouten gespielt hat. Handelsrouten sind praktisch, aber nicht präzise.

Gedanke: Es hat keiner der herumgereichten Klingelbeutel eine Spende bekommen, und auf andere soziale Anfragen gab es vermutlich gleichfalls ein klares „Nixda“? Was ich sehen kann: Nach Wasa’s Hochzeitsfeier mit 55 Gästen waren die Leute, Zitat: „ziemlich wütend“. :)

Nun, ich bin es nicht. Ich habe mit viel Vergnügen in allen Ecken seiner Kontore geguckt und kann sagen: Dieses ist ein lupenreines, sauberes Taubenspiel. Eine Anklage wegen unzüchtigen Verhaltens wäre da noch, war aber am Anfang des Spiels und damit durch eine kleine Summe von 7 000 GS abzuwehren. ;)

Was ich mir nicht erklären kann: Worin lag der Sinn, in Thorn am 25. August 1331 der Gilde beizutreten, und warum mag er ausgerechnet in Ripen Lagerhäuser gebaut haben? Woanders wurden die nicht errichtet, und er verwendete Schiffe als Lager.

Dieses Save möchte ich den Neuen beim Spiel als Lektüre empfehlen.

Wir freuen uns darauf, Wasa bei seinem zweiten Versuch in Weiß und dannach in den gewohnten schwarzen Farben beim Turnier wiederzusehen!

Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

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x9jaan

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Dienstag, 4. August 2009, 11:23

Gehtnix, die zweite

Nach dem Gehtnix nun mittlerweile zurück gefallen war, konnte er es nicht lassen sich wieder nach oben zu arbeiten. Leider hat es ganz knapp nicht geklappt, Wasa einzuholen. Eine Woche hat gefehlt. Trotzdem, respekt! Sein eingesandter Spielstand bedeutet eine Verbesserung bei der Erreichung der Spielziele um ganze neun Monate.

Erreicht wurde dieses Ergebnis mit einer Verbesserung der Spielweise und Strategie. Insgesamt hat Gehtnix im Vergleich zum ersten Spiel deutlich weniger Betriebe gebaut und auch weniger Einwohner erreicht, obwohl zum Zeitpunkt des Spielstandes noch reichlich Ziegel über sind, die hätten verbaut werden können. Das war aber nicht notwendig, weil nicht gefordert und spricht dafür, das sich Gehtnix mehr und besser auf die Erfüllung der Spielziele fokussiert hat. Zum andern hat er die Strategie gewechselt und ist in Danzig Bürgermeister geworden.

Die vier Eckdaten seines Spiels sind:

1. der frühe Bürgermeistertitel in Danzig am 20.12.1330
2. die erste Niederlassung Windau, anerkannt am 20.06.1331
3. die Wahl zum Eldermann am 19.09.1331
4. die zweite Niederlassung Stavanger, anerkannt am 24.12.1331

Somit hat Gehtnix 1,5 Monate allein dadurch gewonnen, dass er früher Bürgermeister war. Die restliche Zeitersparnis ist auf die Konzentration auf das Spielziel zurückzuführen.

Die sonstigen Unternehmensdaten sind:
Unternehmenswert: 9,09 Millionen GS
Bargold: 1,36 Millionen GS
Flotte: 131 Schiffe, 2.143 Matrosen und 37 Kapitäne
Betriebe: 168
tägliche Produktion: 36.394 GS bzw. 1.744 Fass

Das ganze ergibt ein schnönes rundes Spiel. Schaut man ins Zentrallager Danzig, so findet man von fast allen Waren reichlich. Es sind alle Städte, also auch die ohne Kontor an das Lager angebunden und werden ver- bzw. entsorgt. Somit zeigt sich, was alles mit friedlicher Spielweise und ohne Arbitrage möglich ist. Vielleicht können sich hier Anfänger noch etwas abschauen. Jedenfalls ist es insgesamt ein schönes Spiel.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

Charlotte

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Dienstag, 22. Dezember 2009, 23:27

Davylad

Der unglaubliche Eldermann Bruno “Davylad” Warendorp hat das Turnier als Taube bereits am 21. Februar 1332 beendet und belegt damit augenblicklich den ersten Platz. Er hat früh geheiratet und freut sich über seine Tochter Berta.

Seine Daten:
UW: 20 915 392 GS
Bargold: 9 019 412 GS
Schiffe: 192; 82 davon selbst gebaut, 2 als Mitgift. Von den anderen durften sich die Piraten trennen.
Kapitäne: 104
Betriebe: 319
EW: 89 786, „sehr zufrieden“ bis „sehr glücklich“.

Seine Städte sind, Straßen und Brunnen betreffend, sehr gut gepflegt. Am 23. 11. 1330 entdeckte er den ersten Warenumschlagsplatz im Mittelmeer.

In Reihenfolge ihrer Gründung:
Lübeck (EW, Fisch, Getreide, Holz, Pech, Ziegel)
Visby (Honig, Getreide, Tuch, Wolle, Ziegel)
Ripen (Bier, EW, Erz, Getreide, Holz, Ziegel)
Stettin (Bier, Fisch, Getreide, Hanf, Salz)
Brügge (Getreide, Hanf, Salz, Wolle, Ziegel)
Thorn (Felle, Fleisch, Getreide, Holz, Honig, Wolle)
Memel (3. 2. 1331/Anerkennung 4. 8. 1331) (Getreide, Holz)
Harlingen (6. 8. 1331/4. 2. 1332) (Holz, Ziegel).

Brunos gesellschaftlicher Aufstieg erfolgte jeweils zum Monatsersten; auch war seine Wiederwahl zum Bürgermeister der Stadt Lübeck erfolgreich.

Zwei Belagerungen gab es. Die eine mit 26 Tagen in Thorn, normaler Zeitraum, und leider wurde die Stadt geplündert. Aber hier: Lübeck war die Plagegeister innerhalb von 24 Stunden wieder los. Nett!



The unbelievable alderman Bruno „Davylad“ Warendorp finished the Lubeck Tournament February 21th, 1332. He is a dove. Bruno married early and is very happy about little Berta.

Company value: 20 915 392 GS
Cash: 9 019 412 GS
Ships: 192 (82 built, 2 dowry)
Captains: 104
Businesses: 319
Population: 89 786; from “very satisfied” up to “very happy”.

His offices (in chronological order):
Lubeck: brick, fish, grain, iron goods, pitch, timber.
Visby: brick, cloth, grain, honey, wool.
Ripen: beer, brick, grain, iron goods, iron ore, timber.
Stettin: beer, fish, grain, hemp, salt.
Bruges: brick, grain, hemp, salt, wool.
Torun/Thorn: furs, grain, honey, meat, timber, wool.
Memel (3/2/1331; 4/8/1331): grain, timber.
Harlingen (6/8/1331; 4/ 2/1332): brick, timber.

Maintenance, regarding streets and wells, is very good. Since 23/11/1330, he is in the Med trade.

Two sieges: Alas, after 26 days, Thorun was defeated. Beleaguered for just one day, Lubeck withstood. Niiice!

Do we have a winner? Let’s wait and see!

Charlotte
"Wir sind verletzt, aber wir stehen wieder auf."

Berlin - Breitscheidplatz, zum 19. Dezember 2016.

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Wasa

Ratsherr

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Freitag, 2. April 2010, 10:14

Miez

Der Eldermann Bruno "Miez" Warendorp hat am Turnier als Taube teilgenommen und konnte die Contestbedingungen am 13.02.1333 erfüllen. :170:

Der UW beträgt 23.453.088 GS, davon über 7,7 Mio. GS in bar.
83 Kapitäne befehligen 165 Schiffe, die entweder selbstgebaut oder den Nestpiraten abgenommen wurden.
In 369 Betrieben des Eldermanns finden 9.750 Arbeiter Lohn und Brot.

Lübeck ist mit Abstand die größte Hansestadt ( 13.430 ). Dies liegt v.a. an der besonderen Sorgfalt mit der sich Miez dieser Stadt gewidmet hat. Hier wurde er auch am 3.2.1331 Bürgermeister. Er versorgte Lübeck so gut, dass ihm die Bürger sogar am 29.6.1332 ein Denkmal setzten.

Weitere Kontore wurden in Stettin ( 9.8.30 ), Danzig ( 21.8.30 ), Ripen ( 3.10.30 ), Thorn ( 30.10.30 ) und Aalborg ( 22.1.31 ) errichtet.

Windau wurde am 29.10.31 gegründet und bereits am 4.11. belagert. Am 16.11. war die Belagerung "erfolgreich": Es wurden 1.940 GS erbeutet und sage und schreibe 255 Betriebe zerstört. :giggle: Windau hat am Stichtag genau 6.043 EW.

Newcastle wurde schließlich am 17.8.32 gegründet und hat jetzt 5.020 EW.

Am 19.9.1332 gewann Miez Warendorp die Eldermannwahl klar mit 27:9 Stimmen.

Der Eldermann hat während der Spielzeit auch eine nicht unerhebliche Anzahl an Rathaus-Aufträgen erfüllt. Auch das MM wurde von ihm bereist. Nicht weniger als 10 Warenumschlagplätze wurden entdeckt. Zu diesen wurden dann regelmäßig Expeditionen geschickt, die aber zumeist nicht mit Handelsverträgen arbeiteten.

Meinen Glückwunsch an den Eldermann. Nach einer kleinen Verschnaufspause kann er sich ja dann auf den Endloscontest stürzen. ;)

Wasa

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8

Freitag, 2. April 2010, 13:39

pfeffersack

Mit seinem 2. Versuch als Taube konnte sich Bruno "pfeffersack" Warendorp erheblich steigern und hat sich in der Endtabelle den Platz an der Sonne gesichert. :ola:

Die harten Fakten: UW = 14.808.567 GS, davon fast 5,5, Mio. GS Bargold.
129 Schiffe, 31 Kapitäne, 331 Betriebe, 8.574 Mitarbeiter.

Außer in Lübeck wurden noch Kontore in Danzig ( 13.7.30 ), Ripen ( 26.8.30 ), Aalborg ( 5.9.30 ), Thorn ( 15.9.30 ) und Reval ( 22.9.30 ) errichtet.
Hierbei fällt v.a. die sehr schnelle Bauerlaubnis für Danzig ( 30.6.30 ) auf. :170: Die restlichen Genehmigungen trudelten dann bis zum 17.7. ein.

Hier ein bißchen Chronologie: pfeffersack gelang es bereits am 20.12.30 die BM-Wahl in Danzig zu gewinnen. Da er nur auf dem 2. Listenplatz stand läßt sich hier vermuten, dass es hier wohl die ein oder andere "Wahlbeeinflussung" seitens Herrn Warendorp gab. ;) Wie gerufen traf es sich dann, dass bereits am 21.12.30 ein berüchtigter Pirat zu den Haien geschickt wurde. Somit konnte schon am 21.12.30 der Gründungsauftrag für Windau angenommen werden. Die Anerkennung erfolgte natürlich in der geringstmöglichen Zeit am 21.6.31. Zusammen mit dem erlegten Pirat hatte pfeffersack nun genug Anerkennung für den 1. Listenplatz der EM-Wahl am 19.9.30. Noch am Tag der Anerkennung nahm Herr Warendorp den nächsten Gründungsauftrag an, nämlich Harlingen. Da sich zum Zeitpunkt der EM-Wahl der Ruf von pfeffersack in der Hanse herum gesprochen hatte, gewann er die Wahl klar mit 27:9 Stimmen. Harlingen wurde ebenfalls in Rekordzeit anerkannt ( 21.12.31 ). Nun bedurfte es noch weiterer 38 Tage, um die restlichen Betriebe, Häuser und EW ( incl. 40 Wachen im Training ;) ) zu generieren, um am 28.1.1332 die 5.000-EW-Marke in Harlingen zu überschreiten. Damit waren alle Kriterien erfüllt.

Ergänzend möchte ich hier noch erwähnen, dass Herr Warendorp in den Kontorstädten und NL natürlich Straßen- und Brunnenbau zu 100% erledigt hat. Im MM kam er mit nur 2 Warenumschlagplätzen aus ( Bordeaux u. Cadiz ). Diese wurden aber sehr rege von Expeditionen angesteuert, die glücklicherweise auch immer die gerade benötigten Verträge angeboten bekamen.

Fazit: Es war eine Freude dieses Save zu kommentieren. Ich glaube, dass dieses Ergebnis ( bei entsprechender Zeit ) nur noch leicht zu verbessern wäre. Wenn statt Harlingen Newcastle angeboten worden wäre, hätte man wegen der geringeren Anzahl von Mauerteilen noch einen Zeitgewinn. Ob es gerade deshalb nach Anerkennung noch 38 Tage dauerte, bis die 5.000 EW zusammen waren kann ich nicht beurteilen. Man kann aber Newcastle definitiv in 6 Monaten und 25 Tagen auf 5.000 EW bekommen. Dies wären dann nochmals knappe 2 Wochen Ersparnis. Aber wie gesagt, das ist schon Meckern auf sehr hohem Niveau.

Ein würdiger Sieger des Lübecker Turniers. :200:

x9jaan

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Sonntag, 18. April 2010, 13:53

Yakko

Ein bisschen spät kommt nun der Kommentar zu Yakkos Spiel. Auch er hat, wie alle anderen Teilnehmer, als Taube, d.h. weitgehend friedlich gespielt. Die Betonung liegt auf weitgehend. Denn in der Chronik wird er als "der aggressive Eldermann" betitelt. Zwischendurch war er auch "der tapfere Bürgermeister".

Diese Eigenschaftszuschreibungen verdankt Bruno "Yakko" Warendorp der Tatsache, dass er unnachgiebig die Piraterie bekämpft hat, wozu ihn auch sein Eldermannamt verpflichtet. Sonst spielte er friedlich.

Die Unternehmensdaten:

Unternehmenswert: 4,2 Millionen GS
Bargold: knapp über 0 GS
Schiffe: 88
Kontore: 8
Betriebe: 120 (davon 18 Ziegeleien, 9 Werkstätten, 25 Sägewerke, 15 Salzsieden, 6 Schmelzen, 1 Jagdhütte, 6 Töpfereien, 6 Fischer, 6 Brauereien und 28 Getreidehöfe)

Die Spielbedingungen wurden eingehalten. Von Lübeck aus wurden 5 Kontore und zwei Niederlassungen gebaut. Ein Kontor musste eine Faktorei sein, das ist bei Yakko Oslo, eines musste ein Hansekontor sein, was bei Yakko London ist und schließlich musste noch ein Kontor in einer Flussstadt liegen, da hat sich Yakko für Köln entschieden. Die beiden Niederlassungen sind Memel und Newcastle.

Interessant ist die Tatsache, dass die Anerkennung von Newcastle erst zwei Tage vor Abgabe des Spielstandes am 21.04.1332 erfolgte. Yakko hat offenbar die Anerkennung sehr lange hinausgezögert, um sich eine aufwändige Versorgung der Stadt in der Nordsee zu ersparen. Demensprechend herrscht dort zum Zeitpunkt des Spielstandes auch eine Hungersnot, denn es sind keine Vorräte im Kontor vorhanden. Hingegen sieht es in Memel, der ersten Niederlassung, vollkommen anders aus. Dort wird fleißig Getreide produziert. 25 Getreidehöfe sind für die kleine Hanse durchweg zu viel. Deshalb hat sich Yakko auch die Mühe erspart das produzierte Getreide zu verteilen. In Memel liegen über 1.000 Last im Kontor und belasten über die Lagerkosten die Bilanz. Ein Punkt fehlt noch zu Memel. Die Anerkennung erfolgte am 07.08.1331.

Die Bilanz ist so ein Punkt. Da der Contest nun zu Ende gegangen ist, kann man abschließende Aussagen treffen. Mit einem Unternehmenswert von 4,2 Millionen GS hat Yakko den Contest mit der kleinsten Firma beendet. Gehtnix liegt an zweiter (oder vorletzter - je nachdem, wie man es sieht) Stelle und hat einen mehr als doppelt so hohen Unternehmenswert erreicht. Pfeffersack liegt bei 14 Millionen GS, Wasa bei 17 Millionen GS, Davylad kommt auf fast 21 Millionen GS und Miez schaffte sogar mehr als 23 Millionen GS, also das 5,5 fache von Yakko.

Nun ist aber der Unternehmenswert nicht das Spielziel gewesen, aber ein bisschen mehr hätte es bei Yakko wohl doch sein können. Denn die vorhandene Liquidität von ein bisschen über Null GS im Geldbeutel hat sich Yakko nicht durch Handeln erarbeitet, sondern vielmehr hat der Darlehnsgeber mit einigen Goldstücken ausgeholfen. Statt selber Kredite zu vergeben, musste Yakko derer drei aufnehmen. Aber immerhin besitzt er noch 100% seiner Firma und brauchte keine Anteile zu verkaufen.

Ein weiterer Punkt ist, dass in Oslo mittlerweile die zweite Stadtmauer steht. Daran hat Yakko hoffentlich mehr verdient, als die 108.000 GS, die er nach der Fertigstellung zu zahlen hatte. Vielleicht hätte er den Mauerbau in Lübeck vorantreiben sollen. Denn dort hätter er als Bürgermeister nichts zuzahlen müssen. Ich nehme diesen Fakt mal als weiteres Indiz dafür, dass Yakko sich den Aufwand für den Warentransport ersparen wollte. Denn eigentlich sind genügend Schiffe vorhanden. Sie müssten nur Instand gesetzt werden und könnten so noch gutes Gold verdienen.

Nichts desto trotz bleibt ein gutes Spiel, was die gestellte Aufgabe nur drei Monate nach dem Sieger erfüllt hat und auch nur rund einen Monat hinter einem alten Contesthasen wie Gehtnix liegt. Für die erste Teilnahme an einem Contest des Patrizierforums bedanke ich mich bei Yakko auch im Namen meiner Jurymitstreiter. Vielleicht sieht man sich ja im Endloscontest wieder oder auch in einem möglichen Contest zu Patrizier 4.
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